COMPTE RENDU

DE LA 36e ASSEMBLÉE GÉNÉRALE DE NIÑOS DE LA TIERRA a.s.b.l.

(anc.CHILES KINDER a.s.b.l

28 mars 2023 à 20h00

 

  1. ALLOCUTION DU PRÉSIDENT

Monsieur Marco Hoffmann souhaite la bienvenue aux sympathisants de l’ONG parmi lesquels Monsieur Jean-Marie Jans, échevin et représentant du bourgmestre; Madame Josée Lorsché, échevine ; Monsieur Roby Biwer, conseiller et président de « Beetebuerg hëlleft » ; Monsieur Guy Frantzen, conseiller et trésorier de « Beetebuerg hëlleft »; Monsieur Patrick Hutmacher, conseiller ; Monsieur Michel Waringo, conseiller, les ex-volontaires de notre ONG Toni Schweich et Lydie Hoffmann; notre réviseuse de caisse Madame Michèle Biwer; Romy Hutmacher et Nico Bodry de l’ONG « OGBL solidarité syndicale » et Mme Maggy Menné, ex-présidente de l’ONG « Aide au Vietnam ».

Le président rappelle brièvement ce qui a été réalisé au cours des 35 dernières années par l’ONG « Niños de la Tierra » anciennement « Chiles Kinder ». +/- 9.000.000 euros ont été investis dans des projets cofinancés, dont 3.000.000 euros provenant de nos donateurs, au total 71 projets cofinancés réalisés dans les 3 pays cibles Bolivie, Chili et Pérou. En plus un montant de +/-1.700.000 euros a été investi dans des projets non cofinancés par l’Etat.

28 voyages de projets ont été faits, 121 infos envoyés (régulièrement 4 par an ces dernières années). Pendant toutes ces années, l’ONG a pu investir tous les dons directement dans les projets, car les frais administratifs sont couverts par un petit budget du ministère. L’ONG fonctionne avec une équipe d’une douzaine de membres ; en tout 28 bénévoles ont fait partie de l’ONG plus ou moins longtemps au fil des 35 années. Il y a eu 3 présidents, Michel Schaack de 1987 à 2013, Claude Schweich de 2013 à 2016 et Marco Hoffmann depuis 2016. Weiterlesen

NEUES PROJEKT IN BOLIVIEN – NOUVEAU PROJET EN BOLIVIE

B024 Stärkung von „Vivir Bien“ (gut leben) in 7 Gemeinden nördlich von Cochabamba

en français Renforcer le  „Vivir bien“  dans 7  communautés au nord de Cochabamba

2022 – 2025
Partner: Fundación Cristo Vive Bolivia
Budget: 283.592,80 € (auf 3 Jahre) vom Luxemburger Staat co-finanziert

Die Fundación Cristo Vive Bolivia (FCVB – vor mehr als 23 Jahren von Sr. Karoline Mayer gegründet) ist einer der vertrauten Partner von Niños de la Tierra asbl. in seiner Entwicklungshilfearbeit in Bolivien. Seit mehr als 12 Jahren unterstützt unsere NGO die Einsätze des FCVB in Tirani und in den umliegenden Gemeinden nördlich der Großstadt Cochabamba. Die betroffenen Gemeinden sind seit langem mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, die ihre Entwicklung hin zu einem „guten Leben“ behindern, welche jedoch in den Zielen verankert sind, die der Plurinationale Staat Bolivien für seine Bürger erreichen will. Diese Schwierigkeiten sind ein Mangel an grundlegender Infrastruktur (insbesondere für Bildung und Gesundheit), immer noch sehr präsente Armut, häusliche Gewalt mit einer hohen Alkoholismusrate, prekäre soziale Situation durch „Jobs“ im informellen Sektor (= „versteckte“ Arbeits-losigkeit) und „alleinerziehende“ Familien mit oft sehr jungen Müttern und teilweiser Vernachlässigung der Kinder während der Arbeitssuche der Eltern. Die Covid-19-Pandemie hat diese Situation in armen Gemeinden in den letzten drei Jahren stark verschärft.

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RÜCKBLICK AUF DAS JAHR 2022

Verwaltung von Niños de la Tierra

Im Jahr 2022 setzte sich der Verwaltungsrat nach der Generalversammlung vom 29. März 2022 aus 12 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über das persönliche Engagement, über unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 29. Januar 2022. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement, Buchhaltung und Organisation der Ausstellung „35 Jahre Niños de la Tierra“ trafen sich insgesamt 11mal (davon 3mal per Visiokonferenz).

Unabhängige Mitarbeiterinnen unserer ONG bleiben Carmen Albers für die Projektarbeit und Patricia Garcia für das Sekretariat. Unser Verwaltungsrat bestand nach der Generalversammlung und der Wiederaufnahme von Gaby Stoos (2 Sabbatjahre) aus: Jean-Paul Hammerel (Fenningen), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettemburg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettemburg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettemburg), Axel Schneidenbach (Düdelingen), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettemburg), Gaby Stoos (Bettemburg), Gaby Wewer (Bettemburg).

Ständige Mitarbeiter/Innen waren 2022: Michel Schaack (Crauthem), Marianne Schummer (Luxembourg) und Claire Zimmer (Luxemburg).

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt:

  • Präsident: Marco Hoffmann;
  • Vizepräsidentin: Julie Kipgen;
  • Trésorier: Jean-Paul Hammerel;
  • Trésorier adjoint: Georges Ludwig;
  • Secrétaire: Rose Ludwig-Bohler;
  • Secrétaire adjointe: Julie Kipgen.

Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich.                            
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Assemblée Générale 2023

Le conseil d’administration de NIÑOSDE LA TIERRA asbl. (anc. Chiles Kinderasbl.)

a l’honneur et le plaisir de vous inviter à sa


36e Assemblée générale


qui aura lieu à la Boutique du Monde Bettembourg
 42, route de Mondorf 

le mardi, 28 mars 2023 à 20:00 heures.

ordre du jour:
• allocution du président
• approbation du procès-verbal de l’assemblée générale 2022
• rapport d’activités
• rapport financier
• rapport des réviseurs de caisse
• approbation des rapports
• désignation des réviseurs de caisse
• fixation de la cotisation
• conseil d’administration
• projets actuels et futurs
• divers

Un pot de l’amitié sera offert.

Zum Jahresausklang …

… teile ich hier wie jedes Jahr einige Gedanken mit Ihnen. Vor dem Jahresende und dem Weihnachtsfest blicken wir zurück auf das vergangene Jahr und fragen uns auch, was die Zukunft wohl bringen wird.
Der Rückblick ist diesmal wenig erbaulich, weil 2022, ebenso wie schon vorher, mehrere Krisen aufgetreten sind und zum Teil noch anhalten. Darum ist der Ausblick auch nicht sehr optimistisch. Wir sind verunsichert, weil in letzter Zeit doch Katastrophen über uns herein gebrochen sind, mit denen wir wohl eher nicht gerechnet hatten, wie die COVID-19-Pandemie oder die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine.
Doch auch die Krisen, die wir schon länger kennen, wie die Klima- oder Biodiversitätskrise, zeigen sich mittlerweile auch in Europa spürbar: Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände (auf einer Rekordfläche von 700.000 Hektar in der EU im letzten Jahr) und Dürre treten in europäischen Ländern immer häufiger auf. Katastrophen wie in Pakistan nehmen wir nur am Rande wahr, obwohl sie alles übertreffen was wir bis jetzt in Europa erlebt haben. Der indische Subkontinent war in diesem Sommer von extremer Hitze betroffen. Das rasche Abschmelzen der Gletscher im Himalaya führte dazu, dass ein Drittel von Pakistan überflutet wurde. 32 Millionen Menschen (!!) wurden vertrieben. Die Probleme sind bekannt, doch gleichzeitig werden sie verdrängt. Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk hat dies mit folgendem Satz auf den Punkt gebracht: „Wir glauben nicht, was wir wissen!“.
Die Weltbevölkerung hat am 15. November 2022 die 8-Millarden-Marke überschritten, berichtet die UNO. Die Erde verkraftet sogar neun oder zehn Milliarden. Problematisch sind die ungleichen Lebensbedingungen. Jeder hat Recht auf ein menschenwürdiges Leben und es stellt sich die Frage der Gerechtigkeit. Soziale Gerechtigkeit ist eine durchgehende Dimension von Nachhaltigkeit, und Nachhaltigkeit muss als einzig gangbare Überlebensstrategie für die Menschheit viel stärker implementiert werden. Die Zeit läuft uns davon.
Soziale Gerechtigkeit thematisiert Verteilungskonflikte in Bezug auf die ökologischen Zwänge und stellt Fragen um das Verhältnis zwischen Umwelt- und Entwicklungs- bzw. Sozialpolitik. Wie lassen sich Ziele des Umweltschutzes und der sozialen Entwicklung respektive der Armutsbekämpfung verbinden? In vielen Ländern der Welt ist die Natur der Reichtum der Armen. Von den 2,6 Milliarden Menschen die als arm gelten – laut Weltbank verfügen sie über weniger als 2 Dollar pro Tag – leben drei Viertel direkt von der Natur in Bezug auf Nahrung, Kleidung, Behausung, usw. Naturerhaltung ist daher auch Armutsbekämpfung. Mit dieser Überzeugung betreibt NIÑOS DE LA TIERRA weiterhin Entwicklungszusammenarbeit in unseren südamerikanischen Zielländern, wie z.B. in den bolivianischen Anden (Chapisirca).
Vielleicht haben Sie während der Feiertage etwas Zeit, um die neueste Publikation des Club of Rome zu lesen. Der Club of Rome ist ein Expertinnen- und Expertennetzwerk, dessen Mitglieder wissenschaftlich, aber auch ökonomisch arbeiten, unterschiedlichste kulturelle und berufliche Hintergründe haben, Personen des öffentlichen Lebens sein können – aber keine hochrangigen Politikerinnen und Politiker. Der Titel des Buches: Earth for All: A Survival Guide for Humanity (im deutschen Titel: Ein Survivalguide für unseren Planeten). Wenn sich etwas Überlebensleitfaden nennt, schließt das mit ein, dass es eine lebensbedrohliche Situation gibt. Das Buch wäre sicher durchaus auch eine empfehlenswerte Geschenkidee für Freunde und Familie.
Des Weiteren möchte ich Sie einladen, uns auch nächstes Jahr zu begleiten und zu unterstützen, damit unser kleiner Beitrag zur Rettung der Welt auch fruchtet.
Frohe Feiertage und ein glückliches neues Jahr!
Marco HOFFMANN

NEUES PROJEKT IN BOLIVIEN

Verbesserung des Bildungsangebotes für Jugendliche und gemeinschaftliche und produktive Ausbildung in TUSCAPUJIO / SACABA

Amélioration de l’offre éducative pour les jeunes et formation communautaire et productive à TUSCAPUJIO / SACABA

Seit 18 Jahren führt Niños de la Tierra asbl. Entwicklungsprojekte mit der bolivianischen NGO ANAWIN in der Region von Cochabamba durch. Diese Projekte haben 2 Schwerpunktthemen: Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und Ernährungssicherung auf der einen Seite sowie „integrale“ sozialpädagogische Arbeit mit formalen Schulen und Gemeinden auf der anderen Seite.

Die 4 bereits mit ANAWIN durchgeführten Bildungsprojekte, alle in der Gemeinde Sacaba (teils im Tal auf 2500 Meter über dem Meeresspiegel und teils im Hochland auf 4000 Metern), hatten großen Erfolg, sowohl in Bezug auf die Leistung der angestrebten Ziele und der externen Evaluierung, wie auch im Hinblick auf die tatsächlichen Auswirkungen, wie sie von den Gemeinschaften wahrgenommen wurden. Die positive Reaktion auf die Ergebnisse seitens der Gemeinden und der lokalen Verantwortlichen von Sacaba war sehr groß. ANAWIN erhielt zahlreiche Anträge auf Unterstützung, welche auf Nahhaltigkeitspotential untersucht werden mussten um die Gemeinden zu identifizieren, die für eine Intervention in Frage kamen. Wir verweisen hier auf unseren Artikel in INFO 4-2017 (Korihuma-Projekt), der sich bereits mit demselben Ansatz befasste und die eingeschlagene Gesamtstrategie aufzeigte. weiterlesen