35 Jahre Entwicklungszusammenarbeit  (traduction en français ci-dessous)

Ja, auch dieses Jubiläum feiern wir! Zwar bescheiden, aber doch. Im Juli hat ein Barbecue stattgefunden, zu dem der Vorstand alle ehemaligen Freiwilligen eingeladen hatte. Einige waren gekommen und bei Sonnenschein, gutem Essen und Trinken haben wir uns ausgetauscht und einen schönen Nachmittag verbracht. Im Oktober werden wir eine Fotoausstellung im Cactus Bettemburg organisieren. Mit einem Glas Pisco in der Hand können Sie Menschen, Landschaften und die Projekte in unseren Zielländern kennenlernen. Zögern Sie nicht, uns auch Ihre Fragen zu stellen. Wir sind über die 2 Tage vor Ort am 14. und 15. Oktober. Das erweiterte Info, das Sie in Händen halten, gehört auch zu dem Aktivitätsprogramm der 35Jahr-Feierlichkeiten.

Vor 5 Jahren, an unserem 30. Geburtstag hatten wir gefragt, was von unserer Arbeit bleibt. Wer hätte zu diesem Zeitpunkt (2017) sich eine weltweite Pandemie, mit Lock Downs, auch in unseren Zielländern, vorstellen können? Wenn auch mit Verzögerungen konnten wir doch unsere Projekte weiterführen und haben versucht, speziell auf die Bedürfnisse unserer Partner und ihren Zielgruppen während der Pandemie einzugehen. Führt man sich die weltweiten Probleme und Krisen vor Augen, so ist unsere Arbeit, negativ betrachtet, vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Positiv gesehen können wir allerdings konkrete Resultate vor Ort aufzeigen. Unser erstes „Projekt“, den Kindergarten Naciente in Santiago de Chile, gibt es immer noch und er hat sich dank unserer Arbeit auch im Laufe der Zeit vergrößert. Gerade die Entwicklungszusammenarbeit, die Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt, ist von unschätzbarem Wert.

Prof. Manfred Spitzer, ärztlicher Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, sagt im Interview mit dem Titel „Wir können uns Armut nicht leisten.“: Armut in den ersten 1000 Lebenstagen, also in der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag, ist eine unglaubliche Verschwendung von menschlichen Ressourcen. Denn das Gehirn von Kindern, die schon im Mutterbauch unter Armut und Mangelernährung leiden, hat nachweisbar nur halb so viele Synapsen wie das von Kindern aus normalen Verhältnissen. Das kann auch nicht mehr kompensiert werden, die Unterfunktion des Gehirns ist dann lebenslang gesetzt und kostet uns weltweit Milliarden. Armut ist zu teuer, als dass wir sie uns leisten können. Das sagt jedenfalls die Neurowissenschaft.

Ich werte diese wissenschaftlich begründete Aussage als Ermutigung, weiter mit viel Einsatz Entwicklungszusammenarbeit zu betreiben. Spitzer unterstreicht auch: Wenn man einen Euro extra für Bildung ausgeben will, steckt man ihn am besten in den Kindergarten, dort erreicht man mit Abstand am meisten. Mit der geplanten Weiterführung unserer Arbeit in und um Tirani entstehen 2 weitere Kindergärten in der periurbanen Zone von Cochabamba (Taquiña Norte und OTB Tunari d.h. 1330 Familien). Das Projekt ist eingereicht und wir warten auf die Zusage des Ministeriums.

Niños de la Tierra arbeitet und feiert zugleich. Dies schließt sich nicht aus. Im Gegenteil, die Freude über die vielen gelungenen Projekte motiviert zum Weitermachen. Bleiben Sie bitte als Spender an unserer Seite. Ihr Geld wird vielen Kindern zu Gute kommen und ihre Entwicklungschancen beflügeln.


Danke!

Marco HOFFMANN

NIÑOS DE LA TIERRA – 35 ans de collaboration pour le développement

Oui, nous célébrons aussi cet anniversaire ! Modeste, oui. Un barbecue a eu lieu en juillet, auquel le conseil a invité tous les anciens bénévoles. Certains étaient venus et sous le soleil, bonne bouffe et boisson nous avons échangé des idées et passé une belle après-midi. En octobre nous organiserons une exposition photo au Cactus Bettembourg. Avec un verre de pisco à la main, vous pourrez découvrir les gens, les paysages et les projets de nos pays cibles. N’hésitez pas à nous poser également vos questions. Nous sommes sur place pour les 2 jours les 14 et 15 octobre. Les informations détaillées que vous détenez font également partie du programme d’activités de célébration des 35 ans.

Il y a 5 ans, le jour de nos 30 ans, nous nous demandions ce qu’il resterait de notre travail. À ce moment (2017), qui aurait pu imaginer une pandémie mondiale avec des confinements, y compris dans nos pays cibles? Bien qu’avec du retard, nous avons pu poursuivre nos projets et avons essayé de répondre spécifiquement aux besoins de nos partenaires et de leurs groupes cibles pendant la pandémie. Si vous regardez les problèmes et les crises mondiales, notre travail, vu négativement, n’est peut-être qu’une goutte dans l’océan. Du côté positif, cependant, nous pouvons montrer des résultats concrets sur place. Notre premier „projet“, le jardin d’enfants Naciente à Santiago du Chili, est toujours là et grâce à notre travail, il a également grandi au fil du temps. La coopération au développement, qui profite aux enfants et aux jeunes, est d’une valeur inestimable.

Le professeur Manfred Spitzer, directeur médical de la clinique psychiatrique universitaire d’Ulm, déclare dans une interview intitulée « Nous ne pouvons pas nous permettre la pauvreté. Parce qu’il a été démontré que le cerveau des enfants qui souffrent de pauvreté et de malnutrition dans l’utérus n’a que la moitié du nombre de synapses que celui des enfants de circonstances normales. Cela non plus ne peut plus être compensé, le sous-fonctionnement du cerveau est alors figé à vie et nous coûte des milliards dans le monde. La pauvreté est trop chère pour nous. C’est du moins ce que disent les neurosciences.

Je considère cette déclaration scientifiquement fondée comme un encouragement à continuer à travailler dur sur la coopération au développement. Spitzer souligne également que si vous voulez dépenser un euro supplémentaire pour l’éducation, il est préférable de le mettre à la maternelle, c’est là que vous pouvez obtenir le plus de progrès. Avec la poursuite prévue de nos travaux à Tirani et les communautés avoisinantes, 2 jardins d’enfants supplémentaires sont en cours de construction dans la zone périurbaine de Cochabamba (Taquiña Norte et OTB Tunari, soit 1330 familles concernées). Le projet a été soumis et nous attendons l’approbation du ministère.

Niños de la Tierra travaille et célèbre en même temps. Ce n’est pas mutuellement exclusif. Au contraire, la joie des nombreux projets réussis nous motive à continuer. Veuillez rester avec nous en tant que donateur. Votre argent profitera à de nombreux enfants et augmentera leurs possibilités de développement.


Merci!

Marco HOFFMAN

Einweihung unserer Banderole auf dem Fußballfeld des Sporting Club Bettembourg

Am 19. Juni dieses Jahres war eine Delegation von Niños de la Tierra eingeladen, am Fußballländerspiel der Frauen, Kapverden gegen Luxemburg, das auf dem Fußballfeld der Gemeinde Bettemburg ausgetragen wurde, teilzunehmen. Anlass dazu war aber nicht das Spiel selbst, ein Freundschaftsspiel, das Luxemburg mit 2:1 gewann,sondern die offizielle Einweihung von 4 Werbebannnern vor der Zuschauertribüne für die 4 gemeinnützigen Wohltätigkeitsorganisationen aus der Gemeinde Bettemburg, darunter auch Niños de la Tierra.Wir möchten betonen, dass diese Initiative vom Präsidenten des Sporting Club, Patrick Hutmacher, ausging und dass sein Verein sämtliche Kosten übernahm. Einen herzlichen Dank für diese gelungene Werbung für unsere Organisation!


Bemerkenswert war auch, dass sich unsere Vertreter das Spiel aus der VIP-Lounge anschauen konnten und dabei mit feinen Köstlichkeiten verwöhnt wurden.
Wir waren begeistert…
Hervorheben möchten wir auch die noble Geste der Fußballfedera­tion, die den vier Bettemburger ONGs den Erlös des Länderspiels versprach. Wir bedanken uns herzlich!

Schwester Karoline Mayer zu Besuch in Luxemburg

Bei ihrem diesjährigen Besuch in Luxemburg vom 13. bis 15. Juni 2022 war Schwester Karoline von Rosario Soto Reguerin, Vorstandsmitglied von Cristo Vive Bolivia, begleitet. Wie üblich standen Treffen mit ihren Hilfsorganisationen Andamos, Guiden a Scouten fir Eng Welt, Beetebuerg hëlleft und Niños de la Tierra auf ihrem Programm. Ausserdem hatte der Bürgermeister von Bettemburg Karoline zusammen mit Vertretern des Gemeinderates und Beetebuerg hëlleft zu einem fairen Frühstück eingeladen. Die Einladung zu einem ähnlichen Gespräch bei Kaffee und Croissants kam tags darauf vom Bürgermeister der Gemeinde Roeser.

Wir hatten alle Freunde und Unterstützer von Niños de la Tierra zu einem Treffen mit Schwester Karoline am Dienstag, den 14. Juni 2022 im Bettemburger Weltladen eingeladen. In entspannter, ungezwungener Atmosphäre berichtete Schwester Karoline über die rezente sozio-politische Entwicklung in Chile und Bolivien sowie die Situation in den Diensten der Fundación Cristo Vive. Anschließend konnten alle bei einem Glas chilenischen Rotwein und Häppchen sich persönlich mit Schwester Karoline austauschen. Gut 40 Sympathisanten waren unserer Einladung gefolgt. Es war ein gelungener Abend.

Während der Arbeitssitzung mit Niños de la Tierra am folgenden Tag berichtete Karoline über die allgemeine Lage der Fundación Cristo Vive in Bolivien, Chile und Peru. Auch wurden noch Detailfragen zu unserem neuesten Projekt in Tirani/ Cochabamba erörtert. Dieses Projekt, welches neben Tirani auch die Nachbargemeinden Chica Taquiña und Andrada mit einbezieht und in Punkto Selbstbeteiligung dieser Gemeinden neue Maßstäbe setzt, wird vom Luxemburger Ministerium


L‘assemblée générale ordinaire
du 26 mars 2020 ayant dû être annulée,
Niños de la Tierra a.s.b.l.
invite tous ses donateurs et sympathisants

à son

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE

jeudi le 25 juin 2020 à 20.00 heures

par video-conférence en ligne


Ordre du jour :

– allocution du président
– approbation du procès-verbal de l’assemblée générale 2019
– rapport d‘activités
– rapport financier
– rapport des réviseurs de caisse
– approbation des rapports
– désignation des réviseurs de caisse
– fixation de la cotisation
– élection du Conseil d‘Administration
– projets actuels et futurs
– compte rendu du voyage de projets au Chili et en Bolivie, février 2020
– divers

Les personnes qui veulent assister à cette vidéo-conférence voudront bien s‘inscrire par e-mail à contact@niti.lu jusqu‘au 20 juin 2020. Un lien d‘accès leur sera envoyé par voie électronique. L‘ordinateur d‘accès devra impérieusement être muni de hauts parleurs (d‘une caméra et d‘un micro pour des commentaires personnels éventuels).
Le traditionnel pot de l‘amitié ne pourra malheureusement pas être assuré.

Le Conseil d’Administration de Niños de la Tierra a.s.b.l.

Rückblick auf das Jahr 2019

Verwaltung von Niños de la Tierra

Nach der Generalversammlung vom 26. März 2019 setzt sich der „Conseil d‘ Administration“ aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 11 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG über unserer Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 9. Februar 2019. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement und Buchhaltung trafen sich insgesamt 10mal.

Carmen Albers ist weiterhin unabhängige Mitarbeiterin unserer ONG und als solche zuständig für die Projektarbeit.

Verwaltungsrat

Unser Verwaltungsrat besteht aus:

Jean-Paul Hammerel (Fennange), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettembourg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettembourg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettembourg), Kim Nommesch (Esch-Alzette), Fernande Schaack-Rasquin und Michel Schaack (Crauthem), Axel Schneidenbach (Dudelange), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettembourg), Gaby Stoos (Bettembourg), Gaby Wewer (Bettembourg)

Ständige Mitarbeiter/Innen: Ruth Hoffmann-Muhlpfordt (Consdorf), Tania Mangen-Carier und Guy Mangen (Mamer), Claire Zimmer (Bettemburg)
Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt:

Präsident: Marco Hoffmann
Vizepräsidentin: Gaby Stoos
Sekretärin: Rose Ludwig-Bohler
Kassenwart: Jean-Paul Hammerel
Hilfskassenwart: Georges Ludwig

Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich

„Niños de la Tierra“ ist Mitglied im Cercle de coopération des ONGD (Mitbegründer) und bei Fairtrade Lëtzebuerg. Vertreten sind wir auch bei Beetebuerg hëlleft (Mitbegründer).

Freundschaftlich verbunden sind wir mit den deutschen Organisationen Cristo Vive Europa (www.cristovive.de) und Crearte e.V./EPA (www.crearte-epa.org).

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Mitteilungsblatt INFO erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Per Post/Mail verschickt, erlaubt es uns, unsere Sympathisanten über unsere Projekte auf dem Laufenden zu halten, und wichtige Nachrichten über unsere Zielländer Bolivien, Chile und Peru zu vermitteln.

Weiterlesen

Generalversammlung abgesagt

Liebe Freunde und Unterstützer von NIÑOS DE LA TIERRA ehm. Chiles Kinder:

Der Vorstand von Niños de la Tierra asbl. sieht sich leider gezwungen – in Folge der Coronavirus-Epidemie – die ordentliche

Generalversammlung,

welche für Donnerstag, den 26. März 2020 in Bettemburg vorgesehen war

auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Rückblick auf das Jahr 2018

Verwaltung von Niños de la Tierra

Nach der Neuaufnahme von Kim Nommesch in den „Conseil d’administration“ setzt sich der Verwaltungsrat nach der Generalversammlung vom 20. März aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über unserer Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 27. Januar 2018. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement und Buchhaltung trafen sich insgesamt 9 mal.

Am 1. August gab Kim Nommesch die Aufgabe als „Permanent“ an Carmen Albers ab. Diese ist somit unabhängige Mitarbeiterin unserer ONG und als solche zuständig für die Projektarbeit. Kim half ihr bei der Projektarbeit bis zum Ablaufen ihres Kontraktes im November.

Verwaltungsrat

Unser Verwaltungsrat besteht aus:
Jean-Paul Hammerel (Fennange), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettembourg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettembourg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettembourg), Kim Nommesch (Esch-Alzette), Fernande Schaack-Rasquin und Michel Schaack (Crauthem), Axel Schneidenbach (Dudelange), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettembourg), Gaby Stoos (Bettembourg), Gaby Wewer (Bettembourg).

Ständige Mitarbeiter/Innen: Ruth Hoffmann-Muhlpfordt (Consdorf), Tania Mangen-Carier und Guy Mangen (Mamer), Claire Zimmer (Bettemburg)

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt: Präsident: Marco Hoffmann; Vizepräsidentin: Gaby Stoos; Sekretärin: Rose Ludwig-Bohler; Kassenwart: Jean-Paul Hammerel; Hilfskassenwart: Georges Ludwig.
Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich

„Niños de la Tierra“ ist Mitglied im „Cercle de coopération des ONGD“ (Mitbegründer) und bei Fairtrade Lëtzebuerg. Vertreten sind wir auch bei Beetebuerg hëlleft (Mitbegründer).

Freundschaftlich verbunden sind wir mit den deutschen Organisationen Cristo Vive Europa (www.cristovive.de) und Crearte e.V./EPA (www.crearte-epa.org).

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Mitteilungsblatt INFO erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Per Post/Mail verschickt, erlaubt es uns, unsere Sympathisanten über unsere Projekte auf dem Laufenden zu halten, und wichtige Nachrichten über unsere Zielländer Bolivien, Chile und Peru zu vermitteln.

Unsere Homepage www.niti.lu wird koordiniert von Marcel Kohn: neben allen wichtigen Informationen über unsere ONG kann man auch die PDF-Ausgaben unserer INFOblätter abrufen.

Auch auf Facebook sind wir vertreten; Julie Kipgen verwaltet unsere Seite Niños de la Tierra Asbl.

Öffentliche Schecküberreichungen

  • CAPE Ettelbruck : Lions Club und Club fifty one (08.01.)
  • Esch/Alzette  Lycée Hubert Clement : Erlös vom Weihnachtsmarkt für den Teatrobus (11.05.18)
  • Diddeleng hëlleft: für unser Projekt Korihuma (20.06.18)
Schecküberreichung im Lycée Hubert Clement Esch-Alzette

Vorstellen unserer ONG und unserer Projekte

  • im März in einer PowerPoint Show beim Vorstand von „Diddeleng hëlleft“
  • im April wurde unsere ONG auf einer ganzen Seite des Supportermagazins „Rugby Roude Léiw“ vorgestellt

Präsenz der Mitglieder von Niños de la Tierra

Während des Jahres 2018 war unsere Organisation vertreten bei :

  • Generalversammlung Beetebuerg hëlleft (16.02.)
  • Generalversammlung Cercle des ONG(27.03.)
  • Informationsversammlung zur „Journée MeYouZik“ in Kehlen(14.05.) Informationsversammlung „Règlement général sur la protection des données“ (04.06.)
  • Generalversammlung Diddeleng hëlleft (20.06.)
  • Fête de l’amitié in Bettemburg (22.06.)
  • Versammlung mit Sara Anjo (Ministère des affaires étrangères et de la Coopération zum „Appel à propositions“ (22.06.)
  • Stand beim „Marché du monde“ in Düdelingen (01.07.)
  • Stand bei der „Journée MeYouZik“ in Luxemburg (15.08.)
  • Generalversammlung Fairtrade (29.05.)
  • Journée Commémorative in Bettemburg (07.10)
  • „Mittagessen Fraen a Mammen“ Weiler-la-Tour (07.10.)
  • Cercle des ONG: définition de la stratégie du Cercle (13.10.)
  • Faire Kaffi (21.10.)
  • „30 Joer Guiden a Scouten“ in Niederanven  (24.11.)
  • Versammlung Beetebuerg hëlleft (03.12.)
Unser Stand beim „Marché du Monde“ in Düdelingen

Niños de la Tierra im Ausland

Vom 11. – 26. April war eine Delegation von Niños de la Tierra auf Projektreise bei unseren Partnern in Bolivien. Neben Besichtigungen unserer Projekte und Unterredungen mit unseren Partnern vor Ort, stand auch die Einweihung des Anbaus der Schule in Korihuma auf dem Programm: der Neubau wurde von unserer ONG finanziert.

Am 26. Juni vertraten Fernande und Michel Schaack unsere ONG in Mainz, als Dr. Annemarie Hofer geehrt wurde.

Besuch von Partnern

2018 haben uns folgende Partner besucht:

  • Michaela Weyand und Eduardo Cisternas, Hauptverantwortliche von CREARTE e.V., Förderverein der EPA; (30.04. – 01.05.)
  • Schwester Karoline Mayer, Vorsitzende der Stiftungen Cristo Vive Chile, Bolivien und Peru. Begleitet wurde sie von ihrer Mitschwester Maruja; (21. – 24.05.)
  • Pater Julien Braun von unserer Partnerorganisation „KAIRÓS“ Chile. (07. 09.)

Unsere Freiwilligen

Am 27. Juli kehrte David Hoffmann nach einem Jahr Freiwilligendienst in der Musikschule EPA (Escuela Popular de Artes) im Armenviertel Achupallas Viña del Mar, aus Chile nach Luxemburg zurück.

Auszeichnungen für unsere Partner

Martine Greischer, deren Projekt „Trabajo Digno“ von Niños de la Tierra mitfinanziert wird, hat ihre eigene Stiftung KALLPA gegründet: diese wurde vom bolivianischen Staat anerkannt.

Seit 50 Jahren lebt und arbeitet Schwester Karoline in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile. Am 24. Juni wurde ihr unermüdlicher Einsatz für die Bewohner der Armenviertel belohnt: die ehemalige Straße „Las Violetas“ im Stadtteil Recoleta wurde in „Hermana Karoline Mayer“ umbenannt.

Am 26. Juni überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Mainzer Staatskanzlei das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Annemarie Hofer. Damit wurde Dr. Hofer für ihre langjährige ehrenamtliche und aufopferungsvolle Tätigkeit für die Ärmsten der Armen in Bolivien geehrt. 1995 hatte Annemarie Hofer mit ein paar Mitarbeitern auf über 4.100 m Höhe begonnen, in der Dorfschule die Kranken zu behandeln, die nie zuvor die Hilfe eines Arztes bekommen hatten. „Niños de la Tierra“ übernahm später die Baukosten für einen Gesundheitsposten auf dem Altiplano.

Verschiedenes

Am 24. März besuchte der Conseil d’administration das „Science Center“ in Differdingen

Rose Ludwig-Bohler, März 2019

Zum Jahresende

Schon wieder ist ein Jahr fast um und beim Eintragen neuer Termine fürs nächste Jahr denkt man auch schon mal an das vergangene. Nach den Highlights von 2017, unserem Jubiläumsjahr, war 2018 für die Nitis eher von der Rückkehr zu einer gewissen Normalität gekennzeichnet. Unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in Südamerika standen im Mittelpunkt. Not abwenden, Armut bekämpfen, für soziale Gerechtigkeit und Frieden eintreten, dies gehört weiterhin zum Leitbild von Niños de la Tierra und diese Werte treiben uns an.
Dazu brauchen wir die Solidarität von jedem, der insgeheim fühlt oder aber auch ganz klar denkt, dass eigentlich jeder Mensch die Chance für ein gutes Leben verdient, weil jedem Menschen die gleiche Würde innewohnt. Traditionell ist der Dezember mit seinen (Familien-)festen der Monat, in dem wir empfänglicher für solche Worte sind und auch gelegentlich in die Tasche greifen. Es wäre gut diese Haltung über das ganze Jahr hinweg einzunehmen, aber es ist auch wichtig, dass wir zu verschiedenen Momenten das Helfen besonders würdigen. Am Ende des Jahres ist also Solidarität im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Solidarität ist zunächst einmal die Verbundenheit mit – und die Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus (Wikipedia). Es gibt die Solidarität zwischen Menschen aber auch jene auf gesellschaftlichem Niveau. „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“ schreibt Gioconda Belli, nicaraguanische Schriftstellerin.
Papst Franziskus spricht weniger poetisch, dafür aber sehr klar über Solidarität. Solidarität sei nicht nur eine Sache gelegentlicher großherziger Taten, er fordert eine neue Mentalität, „die in den Begriffen der Gemeinschaft und des Vorrangs des Lebens aller gegenüber der Aneignung der Güter durch einige wenige denkt“. Solidarität sei eine spontane Reaktion dessen, der die soziale Funktion des Eigentums und die universale Bestimmung der Güter – die älter seien als der Privatbesitz – als Wirklichkeiten erkennt. Weil sich das Hüten und Mehren privaten Besitzes nur dadurch rechtfertige, dass sie dem Gemeinwohl besser dienen, „deshalb muss die Solidarität als die Entscheidung gelebt werden, dem Armen das zurückzugeben, was ihm zusteht“ (Evangelii Gaudium).
Wir wissen, dass in diesem Moment genau das Gegenteil geschieht: Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden nicht unbedingt immer ärmer, aber die Armut bleibt. Nach einer Studie von Credit Suisse besitzen 0,7 Prozent der Weltbevölkerung 45 Prozent des Vermögens. Trotz dieser krassen Ungleichheiten ist die monetäre Armut weltweit zurückgegangen. Dies wird gerne von Wirtschaftsliberalen hervorgestrichen, um über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass Armut trotzdem auf einem sehr hohen Wert verbleibt. 3,7 Milliarden Menschen(!) leben auf der Welt mit weniger als 2 Dollar pro Tag. Jedes Jahr sterben elf Millionen Kinder, die meisten unter fünf Jahren und mehr als sechs Millionen von ihnen an absolut vermeidbaren Ursachen. Weitere Fakten unter : https://www.unric.org/html/german/ mdg/MP_PovertyFacts.pdf Lassen wir uns also nicht beirren und leben wir unsere Solidarität ruhig etwas intensiver am Ende des Jahres. Mit den Worten von Richard von Weizsäcker „Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein.“ wünsche ich Ihnen, liebe solidarische Leser, im Namen der Nitis: „Frohe Feiertage sowie viel Glück und Gesundheit für 2019!“
Marco Hoffmann, Präsident