Schwester Karoline zu Besuch in Luxemburg – Soeur Karoline en visite à Luxembourg

Vom 21. bis 24. Juni 2024 wird Schwester Karoline Mayer wieder einmal zu Gesprächen mit ihren Unterstützervereinigungen Andamos, Niños de la Tierra und Guiden a Scouten fir eng Welt in Luxemburg sein.

Gönnern und Sympathisanten der Fundación Cristo Vive bietet sich ebenfalls die Gelegenheit Schwester Karoline persönlich zu treffen:

  • auf dem Pisco-Stand von Niños de la Tierra auf der FÊTE DE L’AMITIÉ in BETTEMBURG (Parkplatz vor der Sporthalle, rue Polk) am Samstag, den 22.Juni ab 19.00 Uhr
  • in der Messe in der PFARRKIRCHE HOWALD (Gedenkgottesdienst für Michel Schaack) am Sonntag, den 23. Juni um 10.45 Uhr sowie beim anschliessenden Apéritif.

 

 

 

 

 

 

 

Soeur Karoline Mayer sera de nouveau présente au Luxembourg du 21 au 24 juin 2024 pour des entretiens avec les dirigeants des organisations de soutien Andamos, Niños de la Tierra et Guiden a Scouten fir eng Welt.

Les donateurs et sympathisants de la Fundación Cristo Vive auront deux occasions pour rencontrer soeur Karoline personnellement:

  • sur le stand Pisco de Niños de la Tierra à la FÊTE DE L’AMITIÉ à BETTEMBOURG (parking devant le hall sportif, rue Polk) samedi le 22 juin à partir de 19.00 heures
  • dans la messe en l’EGLISE PAROISSIALE de HOWALD (messe en mémoire de Michel Schaack) le dimanche 23 juin à 10.45 heures ainsi qu’à l’apéritif après la messe.

 

EIN EHRENBAUM FÜR KAROLINE

UN ARBRE D’HONNEUR POUR KAROLINE (traduction en français ci-dessous)

Auf Initiative der früheren Freiwilligen von Cristo Vive Europa wurde zum 80. Geburtstag von Schwester Karoline Mayer die Baumpflanzaktion „80 Bäume für Karoline“ ins Leben gerufen: 80 neu gepflanzte Bäume in Bolivien, Chile, Peru und überall da, wo Karoline Menschen begeistert hat. Ganz klar, dass Niños de la Tierra sich daran beteiligen sollte.

So wie Karolines Lebenswerk soll der Baum Wurzeln schlagen und Früchte bringen.

Der Entschluss war im Vorstand schnell getroffen, nur bei der Umsetzung in die Tat gab es eine Menge unbeantworteter Fragen. Jean-Paul hatte die blendende Idee unsere Freunde der Bettemburger Umweltorganisation „Natur an Ëmwelt“ zwecks Hilfestellung zu kontaktieren. Hier wurde die Idee mit Begeisterung aufgenommen, man wollte die Sache gemeinsam durchziehen, ja sie wollten alles Notwendige in die Wege leiten und koordinieren. Am Samstag, den 27. Mai sollte die Aktion starten. Wir NITIs* trafen um 10.00 Uhr im „Bongert Altenhoven“ in Bettemburg, dem flächenmäßig größten Obstgarten Luxemburgs, ein.

Eugene Conrad von „Natur an Ëmwelt“ hatte den Baum, einen Walnussbaum, sowie sämtlich notwendigen Gerätschaften und Material im Anhänger. Mit Hilfe von Roby Biever war die Pflanzgrube schon ausgehoben worden. Michelle Biever zeigte uns den Weg zur Pflanzstelle.

Da gab es allerdings ein kleines Problem: Anwesend war auch Stier Maxi, ein – den Aussagen von „Natur an Ëmwelt“ nach – völlig harmloser aber darum imposanterer Bulle, der, von seiner anscheinend angeborenen Neugier geleitet, auf uns zukam und uns vorerst den geordneten Rückzug antreten ließ. Nach mehreren missglückten Ablenkungsversuchen gelang es uns dann doch schließlich den Ort des Geschehens zu betreten.

Hier konnten wir dann tatkräftig bei der Pflanzaktion mithelfen: Baum einpflanzen, Stützpfähle einrammen, Schutzgatter befestigen und zum Schluss kräftig angießen.

Das Ganze wurde mit einem sympathischen Umtrunk beendet.

Hervorzuheben sei auch noch, dass „Natur an Ëmwelt“ sämtliche Unkosten dieser Aktion übernehmen wollte.

Wir von NITI sollten für eine angemessene Erinnerungsplakette, die auf die Besonderheit dieses Baumes hinweisen sollte, sorgen. 

Diese Plakette wird am kommenden 13. Juni von Karoline persönlich enthüllte werden.

* Die NITI-Delegation bestand aus Julie Kipgen, Jean-Paul Hammerel, Marie-José und Marcel Kohn, Rose und Georges Ludwig, Gabi Stoos und Gabi Wewer.

RÜCKBLICK AUF DAS JAHR 2022

Verwaltung von Niños de la Tierra

Im Jahr 2022 setzte sich der Verwaltungsrat nach der Generalversammlung vom 29. März 2022 aus 12 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über das persönliche Engagement, über unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 29. Januar 2022. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement, Buchhaltung und Organisation der Ausstellung „35 Jahre Niños de la Tierra“ trafen sich insgesamt 11mal (davon 3mal per Visiokonferenz).

Unabhängige Mitarbeiterinnen unserer ONG bleiben Carmen Albers für die Projektarbeit und Patricia Garcia für das Sekretariat. Unser Verwaltungsrat bestand nach der Generalversammlung und der Wiederaufnahme von Gaby Stoos (2 Sabbatjahre) aus: Jean-Paul Hammerel (Fenningen), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettemburg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettemburg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettemburg), Axel Schneidenbach (Düdelingen), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettemburg), Gaby Stoos (Bettemburg), Gaby Wewer (Bettemburg).

Ständige Mitarbeiter/Innen waren 2022: Michel Schaack (Crauthem), Marianne Schummer (Luxembourg) und Claire Zimmer (Luxemburg).

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt:

  • Präsident: Marco Hoffmann;
  • Vizepräsidentin: Julie Kipgen;
  • Trésorier: Jean-Paul Hammerel;
  • Trésorier adjoint: Georges Ludwig;
  • Secrétaire: Rose Ludwig-Bohler;
  • Secrétaire adjointe: Julie Kipgen.

Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich.                            
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Zum Jahresausklang …

… teile ich hier wie jedes Jahr einige Gedanken mit Ihnen. Vor dem Jahresende und dem Weihnachtsfest blicken wir zurück auf das vergangene Jahr und fragen uns auch, was die Zukunft wohl bringen wird.
Der Rückblick ist diesmal wenig erbaulich, weil 2022, ebenso wie schon vorher, mehrere Krisen aufgetreten sind und zum Teil noch anhalten. Darum ist der Ausblick auch nicht sehr optimistisch. Wir sind verunsichert, weil in letzter Zeit doch Katastrophen über uns herein gebrochen sind, mit denen wir wohl eher nicht gerechnet hatten, wie die COVID-19-Pandemie oder die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine.
Doch auch die Krisen, die wir schon länger kennen, wie die Klima- oder Biodiversitätskrise, zeigen sich mittlerweile auch in Europa spürbar: Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände (auf einer Rekordfläche von 700.000 Hektar in der EU im letzten Jahr) und Dürre treten in europäischen Ländern immer häufiger auf. Katastrophen wie in Pakistan nehmen wir nur am Rande wahr, obwohl sie alles übertreffen was wir bis jetzt in Europa erlebt haben. Der indische Subkontinent war in diesem Sommer von extremer Hitze betroffen. Das rasche Abschmelzen der Gletscher im Himalaya führte dazu, dass ein Drittel von Pakistan überflutet wurde. 32 Millionen Menschen (!!) wurden vertrieben. Die Probleme sind bekannt, doch gleichzeitig werden sie verdrängt. Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk hat dies mit folgendem Satz auf den Punkt gebracht: „Wir glauben nicht, was wir wissen!“.
Die Weltbevölkerung hat am 15. November 2022 die 8-Millarden-Marke überschritten, berichtet die UNO. Die Erde verkraftet sogar neun oder zehn Milliarden. Problematisch sind die ungleichen Lebensbedingungen. Jeder hat Recht auf ein menschenwürdiges Leben und es stellt sich die Frage der Gerechtigkeit. Soziale Gerechtigkeit ist eine durchgehende Dimension von Nachhaltigkeit, und Nachhaltigkeit muss als einzig gangbare Überlebensstrategie für die Menschheit viel stärker implementiert werden. Die Zeit läuft uns davon.
Soziale Gerechtigkeit thematisiert Verteilungskonflikte in Bezug auf die ökologischen Zwänge und stellt Fragen um das Verhältnis zwischen Umwelt- und Entwicklungs- bzw. Sozialpolitik. Wie lassen sich Ziele des Umweltschutzes und der sozialen Entwicklung respektive der Armutsbekämpfung verbinden? In vielen Ländern der Welt ist die Natur der Reichtum der Armen. Von den 2,6 Milliarden Menschen die als arm gelten – laut Weltbank verfügen sie über weniger als 2 Dollar pro Tag – leben drei Viertel direkt von der Natur in Bezug auf Nahrung, Kleidung, Behausung, usw. Naturerhaltung ist daher auch Armutsbekämpfung. Mit dieser Überzeugung betreibt NIÑOS DE LA TIERRA weiterhin Entwicklungszusammenarbeit in unseren südamerikanischen Zielländern, wie z.B. in den bolivianischen Anden (Chapisirca).
Vielleicht haben Sie während der Feiertage etwas Zeit, um die neueste Publikation des Club of Rome zu lesen. Der Club of Rome ist ein Expertinnen- und Expertennetzwerk, dessen Mitglieder wissenschaftlich, aber auch ökonomisch arbeiten, unterschiedlichste kulturelle und berufliche Hintergründe haben, Personen des öffentlichen Lebens sein können – aber keine hochrangigen Politikerinnen und Politiker. Der Titel des Buches: Earth for All: A Survival Guide for Humanity (im deutschen Titel: Ein Survivalguide für unseren Planeten). Wenn sich etwas Überlebensleitfaden nennt, schließt das mit ein, dass es eine lebensbedrohliche Situation gibt. Das Buch wäre sicher durchaus auch eine empfehlenswerte Geschenkidee für Freunde und Familie.
Des Weiteren möchte ich Sie einladen, uns auch nächstes Jahr zu begleiten und zu unterstützen, damit unser kleiner Beitrag zur Rettung der Welt auch fruchtet.
Frohe Feiertage und ein glückliches neues Jahr!
Marco HOFFMANN