La Bolivie d’Evo

Sonntag 18. Oktober 2009 von admin

Démocratique, indianiste et socialiste ?

(Vol XVI -2009/3)

Une double caractéristique confère à l’entreprise de transformation sociale par la voie démocratique en cours en Bolivie une portée symbolique et refondatrice hors du commun : sa volonté d’en finir avec le « colonialisme interne » par le biais d’un « gouvernement des mouvements sociaux ». A l’usage toutefois, la tentative se révèle ardue, en proie tant à des menaces extérieures qu’à ses propres faiblesses.

par François Polet

Dans une Amérique latine ayant majoritairement viré à gauche depuis le tournant du millénaire, c’est probablement dans la Bolivie d’Evo Morales qu’est engagé le processus de transformation sociale le plus ambitieux du continent. A l’instar d’Hugo Chavez au Venezuela ou de Rafael Correa en Equateur, et à la différence de Lula au Brésil, le nouveau président n’a de cesse d’affirmer sa volonté de « rupture » avec les années néolibérales et manie un discours de la confrontation – contre ses adversaires internes, contre les puissances « impérialistes ».

Mais l’expérience bolivienne a surtout deux caractéristiques qui lui donnent une charge symbolique et une portée « refondatrice » qu’on ne retrouve pas ailleurs : d’une part, premier président indigène de Bolivie, Evo Morales ne s’en prend pas seulement aux injustices socioéconomiques ou au néocolonialisme des multinationales étrangères, il prétend aussi en finir avec le « colonialisme interne » de l’Etat bolivien et l’exclusion structurelle, depuis l’indépendance, de la majorité indienne du pays ; d’autre part, cette refondation n’est pas envisagée comme la mission d’un homme ou d’un groupe d’élus, mais comme la responsabilité d’un « gouvernement des mouvements sociaux » qui confère une dimension participative inédite, bien que non dénuée d’ambiguïtés, à sa gestion des affaires publiques.

Les premières initiatives du président Morales dès son arrivée au pouvoir en janvier 2006 confirment sa volonté de rupture avec la politique « traditionnelle » : réduction du salaire présidentiel et de celui des hauts fonctionnaires, augmentation du salaire minimum, « nationalisation » des hydrocarbures, lancement d’une réforme agraire, mise en place d’une Assemblée constituante. A la grande satisfaction de ses admirateurs au sein de la gauche internationaliste, le nouveau gouvernement n’a apparemment pas peur de bousculer les intérêts économiques et politiques locaux et internationaux pour se donner les moyens d’accomplir ses deux principales promesses – la « réappropriation » des ressources naturelles et la « refondation » de la nation. lire la suite de l’éditorial

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Projet de Changement au HOGAR ESPERANZA

Samstag 5. September 2009 von admin

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KÄMPFEN FÜR EIN «GUTES LEBEN»

Samstag 15. August 2009 von admin

PERU, nach Bolivien und Chile, seit Januar 2009 drittes Zielland von NINOS DE LA TIERRA asbl., hat zurzeit ausgezeichnete Wirtschaftsdaten aufzuweisen. Doch der Großteil der Bevölkerung kommt nicht in den Genuss der hohen Gewinne ausländischer Förderer von Gold, Silber oder Kupfer in den peruanischen Minen. Das Geld landet bei einer reichen Minderheit und im Ausland.
Fast die Hälfte der Bevölkerung des von Alan Garcia regierten Andenlandes ist bitterarm. Betroffen sind vor allem die Quechua-Indianer, Ureinwohner Perus. Viele von ihnen leben im Regenwald des Amazonas. Für sie ist der Wald heilig. Für internationale Konzerne aber ist dieses Gebiet nur eine Holzreserve oder bloß grünes Dickicht, welches die Förderung von Öl oder Gas erschwert. Jahrhundertelang setzten sich die Einheimischen kaum zur Wehr, wenn die Holzfirmen anrückten, um rücksichtslos den Regenwald auszubeuten.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Peru ist in Aufruhr seit den blutigen Zusammenstößen zwischen Regierung und Indigenen, die mindestens 30 Tote forderten. Als die staatlichen Einsatztruppen am 5. Juni 2009 eine Straßenblockade in der Nähe der Stadt Bagua gewaltsam beenden wollten, an der sich bis zu 5000 Menschen beteiligten, wurden die Demonstranten zunächst von Hubschraubern aus beschossen, bevor die schwerbewaffneten Polizisten am Boden vorrückten und ebenfalls Schußwaffen einsetzten. Bei den sich daraus entwickelnden Auseinandersetzungen starben auch mehrere Beamten. Ungewöhnlich ist ebenfalls, dass die Indigenas bei ihrem Protest auch von der mestizischen Bevölkerung der Regenwaldregion unterstützt werden. Die Einheimischen sind selbstbewusster geworden. Es scheint so, als ob Evo Morales, Aymara-Indianer und seit Januar 2006 Präsident des Nachbarlandes Bolivien, den Indigenen Perus Mut gemacht hat, sich für ihre Rechte einzusetzen.

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Gekämpft wird vorwiegend gewaltlos, mit Gesetzbüchern, Petitionen und Klagen. Die Frauen stehen dabei oft an vorderster Front. Die Ombudsstelle für die Verteidigung des Volkes wird von Beatriz Moreno geleitet. Ihr Einsatz, eine Verfassungsbeschwerde gegen zwei Gesetzesdekrete, die zur Umsetzung des Freihandelsvertrages mit den USA verabschiedet worden waren, hatte Erfolg. Am 15. Juni 2009 kündigte Premierminister Yehude Munaro deren Aufhebung an. Alberto Pizango aber, der Anführer der Protestbewegung, wurde von der Regierung gejagt wie ein Terrorist und musste sich im Ausland in Sicherheit bringen.

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Die indigene Bewegung Lateinamerikas wird immer sichtbarer. Die Welt fängt an zu begreifen, dass es sich nicht um unzivilisierte, gewalttätige und manipulierte Gruppen handelt, sondern um organisierte Völker, die ihre Lebensweise beibehalten wollen, d.h. ihr “gutes Leben”, ihre Autoritäten, ihre Kultur, ihre Prinzipien und ihre Jahrhunderte alte Praxis der Gleichheit, Gegenseitigkeit und Komplementarität. Das bedeutet nicht, in die Vergangenheit zurückzuwollen, sondern die Harmonie zwischen den Menschen, den Völkern und der Natur zu retten, die durch den Druck der westlichen Zivilisation in Frage gestellt ist.

M.S.

Unsere Projektpartnerin Ana Maria Galeano (FCVP) aus Cusco (Peru) zu den Ereignissen vom 5. Juni 2009:
“Wir durchleben eine Zeit großen Schmerzes, des Leids und der Empörung wegen der Ereignisse in unserem Amazonien … Lunge und Quelle des Lebens auch für unsere Menschheit, die wir beschützen und bewahren müssen. Wir müssen die Kultur und die Lebensformen derer respektieren, die heute für das reichhaltige Leben, das dort existiert, kämpfen … Menschen mit den selben Bedürfnissen wie jeder von uns”.

Weitere Analysen und Berichte zum Thema (Auswahl):

http://www.regenwald.org/pressemitteilungen.php?id=92

http://www.welt.de/die-welt/article3882167/Revolte-der-Ureinwohner-in-Peru.html

http://www.glaubeaktuell.net/portal/nachrichten/nachricht.php?IDD=1244904136

http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/perus-dschungel-bleibt-dicht/

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EL ALTO - Gesichter einer Metropole

Mittwoch 29. Juli 2009 von admin

Die Juli-August Ausgabe der Zeitschrift “ila” ist EL ALTO, der Trabantenstadt von La Paz, gewidmet.

Niños de la Tierra asbl. unterstützt in EL ALTO das Projekt

Lernhilfen für Kinder und Jugendliche
in den Minenarbeitervierteln von Potosi
und den Armenvierteln von El Alto (la Paz)

Editorial ila 327 Juli/August 2009

Die bolivianische Millionenstadt El Alto ist sicher eine der außergewöhnlichsten Städte Lateinamerikas. Gleich mehrere Merkmale machen sie einzigartig. Zum einen liegt El Alto auf 4000 Meter Höhe und ist damit die höchstgelegene Metropole der Erde. Zum anderen ist El Alto die einzige Stadt dieser Größe, die fast ausschließlich von Indígenas bewohnt wird. Sie wird deshalb auch Hauptstadt der Aymara genannt. Weiterhin hat die Stadt eine außergewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung genommen: aus Kleinstbetrieben etwa im Textilbereich ist dort inzwischen eine in Teilen international konkurrenzfähige Industrie entstanden. Doch die bietet nur einem kleinen Teil der Bevölkerung ein Auskommen. Die meisten Alteños und Alteñas versuchen sich im informellen Straßenhandel über Wasser zu halten, die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung lebt in extremer Armut.

Spätestens seit dem so genannten „Gaskrieg“, der im Oktober 2003 zum Sturz des neoliberalen Präsidenten Sánchez de Lozada führte, ist El Alto in Bolivien und weltweit auch zum Symbol einer rebellischen Stadt geworden. In wenigen Städten Lateinamerikas dürfte die soziale Bewegung so stark und so gut organisiert sein wie hier. Schließlich ist El Alto eine junge Stadt. Und das in doppelter Hinsicht: Kinder, Jugendliche und junge Leute stellen die große Mehrheit der Bevölkerung, jung ist auch die Ansiedlung selbst, die erst seit 20 Jahren eine eigene städtische Verwaltungseinheit ist. In den dreißiger Jahren ließen sich die ersten MigrantInnen aus dem bolivianischen Andenhochland in El Alto nieder, sozusagen vor den Toren der Hauptstadt La Paz. Weil das Tal von La Paz bei wachsender Zuwanderung immer weniger Siedlungsraum bot, blieben immer mehr Landflüchtlinge auf der Hochebene von El Alto. Ab den dreißiger Jahren kann man von einer städtischen Siedlung sprechen. 1950 hatte sie gerademal 11 000 EinwohnerInnen und gehörte verwaltungstechnisch zu La Paz. mehr

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Lesung mit Rayen Kvyeh

Dienstag 9. Juni 2009 von admin

invitatioun-rayen-blog

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Unser erstes Projekt in PERU

Sonntag 7. Juni 2009 von admin

«SONQO WASI»: Aufnahmezentrum, Ausbildungszentrum und Zentrum für integrale Entwicklung von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden


Januar 2009 bis Dezember 2011

Budget: 253.594,07 €


Gewalt, insbesondere häusliche Gewalt, denen Frauen fast täglich ausgesetzt sind, ist in der Region Cuzco ein schwerwiegendes soziales Problem. Die Fälle von physischer, psychologischer oder sexueller Misshandlung sowie von Vernachlässigung häufen sich.

Am meisten betroffen sind indigenen Frauen, vor allem Arbeitssuchende vom Land mit niedriger Schulbildung. Sie arbeiten oft als Hausangestellte, sind schlecht bezahlt und befinden sich in totaler Abhängigkeit von ihren Arbeitgebern, ein Umstand, der leicht zu Missbrauch, Diskriminierung und Gewalt führt.

Hinzu kommt, dass die Kinder, die in der Familie Gewalt an ihrer Mutter bzw. an sich selbst erfahren haben, im Erwachsenenalter oft selbst zu Gewaltanwendung neigen und so den Teufelskreis der häuslichen Gewalt weiterführen. Aber auch bei den Kindern selbst sind die Spuren sichtbar: gestörte affektive Beziehungen, unangepasstes soziales Verhalten, schlechte Leistungen in der Schule, um nur einige zu nennen.

den ganzen Beitrag lesen


cuzco-blog

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UNO ERKLÄRT 22. APRIL ZUM INTERNATIONALEN TAG DER MUTTER ERDE

Donnerstag 14. Mai 2009 von admin

Die UNO hat am 22. April in ihrer Generalversammlung den Vorschlag der bolivianischen Regierung angenommen, dieses Datum zum « Internationalen Tag der Mutter Erde » zu erklären.

President Morales rief dazu auf, die Rechte der Mutter Erde zu verteidigen. Um mit der Erde, den Tieren und Pflanzen in Harmonie zu leben, gehe es darum anzuerkennen, dass nicht nur wir Men-schen Rechte haben, sondern auch der Planet. (ILA 325/Mai 09)

weitere  Infos zum Thema unter (Englisch)

http://www.un.org/News/Press/docs/2009/ga10823.doc.htm

http://media-newswire.com/release_1089894.html

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Erfolg für Morales, Hungerstreik beendet

Freitag 17. April 2009 von admin

Mit einem tagelangen Hungerstreik hat Boliviens Staatschef Evo Morales eine Wahlrechtsreform erzwungen. Sie ermöglicht ihm die Wiederwahl.
Evo Morales (Reuters)

Das Parlament in La Paz beschloss die Reform am Dienstagfrüh (Ortszeit) nach neunstündiger Debatte. Morales und seine Anhänger beendeten daraufhin ihren knapp einwöchigen Hungerstreik. „Das Volk darf niemals vergessen, dass der revolutionäre Wandel durch Kampf erreicht wird“, sagte Morales nach dem Ende des Hungerstreiks. mehr

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Präsident Evo Morales im Hungerstreik

Mittwoch 15. April 2009 von admin

Boliviens Präsident Evo Morales greift zu ungewöhnlichen Mitteln: Die rechte Opposition, die im Senat noch die Mehrheit innehat, hat die Verabschiedung des neuen Wahlgesetztes aus »juristischen Gründen« bisher abgelehnt. Mit 58,7 Prozent der Stimmen hatte das “Ja” zur neuen Verfassung beim Referendum Ende Januar dieses Jahres deutlich obsiegt und es wurde ebenfalls im Repräsentantenhaus, mit Morales-freundlicher Mehrheit, gestimmt. Das neue Gesetz soll u.a. eine zweite Amtsperiode für den Präsidenten bis 2015 ermöglichen …

Dazu eine Auswahl an Berichten und Kommentaren aus der internationalen Presse:

Luxemburger Wort

SpiegelOnline

junge Welt

tagesschau

Der Tagesspiegel

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Notre ami Julien Braun à l’honneur du “Quotidien”

Dienstag 31. März 2009 von admin

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Un grand coup de pouce au Chili 

Le prêtre Julien Braun vit depuis plus de 38 ans au Chili. Le Luxembourgeois a vécu le coup d’État de l’intérieur et a dû quitter le pays pendant quelques années.

Déjà pendant sa formation, Julien Braun savait qu’il voulait être missionnaire.Un ami lui a conseillé de ne pas se rendre dans un pays tropical car il ne pouvait pas supporter le climat. 

De notre collaboratrice Lotti Stemper 

J’ai  commencé par regarder où ma congrégation était encore installée dans le monde. J’ai pensé l’Argentine mais je me suis décidé ensuite pour le Chili. Avec deux autres Luxembourgeois, nous avons voulu partir ensemble chez les pères néerlandais. Nos projets sont tombés à l’eau et je suis parti seul. Une fois sur place, je me suis tout de suite senti à l’aise. Il y avait bien plus de travail que je le croyais avant de partir, raconte Julien Braun.

lire tout l’article 22_lequotidien_0321

 

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