Rückblick auf das Jahr 2018

Verwaltung von Niños de la Tierra

Nach der Neuaufnahme von Kim Nommesch in den „Conseil d’administration“ setzt sich der Verwaltungsrat nach der Generalversammlung vom 20. März aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über unserer Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 27. Januar 2018. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement und Buchhaltung trafen sich insgesamt 9 mal.

Am 1. August gab Kim Nommesch die Aufgabe als „Permanent“ an Carmen Albers ab. Diese ist somit unabhängige Mitarbeiterin unserer ONG und als solche zuständig für die Projektarbeit. Kim half ihr bei der Projektarbeit bis zum Ablaufen ihres Kontraktes im November.

Verwaltungsrat

Unser Verwaltungsrat besteht aus:
Jean-Paul Hammerel (Fennange), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettembourg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettembourg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettembourg), Kim Nommesch (Esch-Alzette), Fernande Schaack-Rasquin und Michel Schaack (Crauthem), Axel Schneidenbach (Dudelange), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettembourg), Gaby Stoos (Bettembourg), Gaby Wewer (Bettembourg).

Ständige Mitarbeiter/Innen: Ruth Hoffmann-Muhlpfordt (Consdorf), Tania Mangen-Carier und Guy Mangen (Mamer), Claire Zimmer (Bettemburg)

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt: Präsident: Marco Hoffmann; Vizepräsidentin: Gaby Stoos; Sekretärin: Rose Ludwig-Bohler; Kassenwart: Jean-Paul Hammerel; Hilfskassenwart: Georges Ludwig.
Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich

„Niños de la Tierra“ ist Mitglied im „Cercle de coopération des ONGD“ (Mitbegründer) und bei Fairtrade Lëtzebuerg. Vertreten sind wir auch bei Beetebuerg hëlleft (Mitbegründer).

Freundschaftlich verbunden sind wir mit den deutschen Organisationen Cristo Vive Europa (www.cristovive.de) und Crearte e.V./EPA (www.crearte-epa.org).

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Mitteilungsblatt INFO erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Per Post/Mail verschickt, erlaubt es uns, unsere Sympathisanten über unsere Projekte auf dem Laufenden zu halten, und wichtige Nachrichten über unsere Zielländer Bolivien, Chile und Peru zu vermitteln.

Unsere Homepage www.niti.lu wird koordiniert von Marcel Kohn: neben allen wichtigen Informationen über unsere ONG kann man auch die PDF-Ausgaben unserer INFOblätter abrufen.

Auch auf Facebook sind wir vertreten; Julie Kipgen verwaltet unsere Seite Niños de la Tierra Asbl.

Öffentliche Schecküberreichungen

  • CAPE Ettelbruck : Lions Club und Club fifty one (08.01.)
  • Esch/Alzette  Lycée Hubert Clement : Erlös vom Weihnachtsmarkt für den Teatrobus (11.05.18)
  • Diddeleng hëlleft: für unser Projekt Korihuma (20.06.18)
Schecküberreichung im Lycée Hubert Clement Esch-Alzette

Vorstellen unserer ONG und unserer Projekte

  • im März in einer PowerPoint Show beim Vorstand von „Diddeleng hëlleft“
  • im April wurde unsere ONG auf einer ganzen Seite des Supportermagazins „Rugby Roude Léiw“ vorgestellt

Präsenz der Mitglieder von Niños de la Tierra

Während des Jahres 2018 war unsere Organisation vertreten bei :

  • Generalversammlung Beetebuerg hëlleft (16.02.)
  • Generalversammlung Cercle des ONG(27.03.)
  • Informationsversammlung zur „Journée MeYouZik“ in Kehlen(14.05.) Informationsversammlung „Règlement général sur la protection des données“ (04.06.)
  • Generalversammlung Diddeleng hëlleft (20.06.)
  • Fête de l’amitié in Bettemburg (22.06.)
  • Versammlung mit Sara Anjo (Ministère des affaires étrangères et de la Coopération zum „Appel à propositions“ (22.06.)
  • Stand beim „Marché du monde“ in Düdelingen (01.07.)
  • Stand bei der „Journée MeYouZik“ in Luxemburg (15.08.)
  • Generalversammlung Fairtrade (29.05.)
  • Journée Commémorative in Bettemburg (07.10)
  • „Mittagessen Fraen a Mammen“ Weiler-la-Tour (07.10.)
  • Cercle des ONG: définition de la stratégie du Cercle (13.10.)
  • Faire Kaffi (21.10.)
  • „30 Joer Guiden a Scouten“ in Niederanven  (24.11.)
  • Versammlung Beetebuerg hëlleft (03.12.)
Unser Stand beim „Marché du Monde“ in Düdelingen

Niños de la Tierra im Ausland

Vom 11. – 26. April war eine Delegation von Niños de la Tierra auf Projektreise bei unseren Partnern in Bolivien. Neben Besichtigungen unserer Projekte und Unterredungen mit unseren Partnern vor Ort, stand auch die Einweihung des Anbaus der Schule in Korihuma auf dem Programm: der Neubau wurde von unserer ONG finanziert.

Am 26. Juni vertraten Fernande und Michel Schaack unsere ONG in Mainz, als Dr. Annemarie Hofer geehrt wurde.

Besuch von Partnern

2018 haben uns folgende Partner besucht:

  • Michaela Weyand und Eduardo Cisternas, Hauptverantwortliche von CREARTE e.V., Förderverein der EPA; (30.04. – 01.05.)
  • Schwester Karoline Mayer, Vorsitzende der Stiftungen Cristo Vive Chile, Bolivien und Peru. Begleitet wurde sie von ihrer Mitschwester Maruja; (21. – 24.05.)
  • Pater Julien Braun von unserer Partnerorganisation „KAIRÓS“ Chile. (07. 09.)

Unsere Freiwilligen

Am 27. Juli kehrte David Hoffmann nach einem Jahr Freiwilligendienst in der Musikschule EPA (Escuela Popular de Artes) im Armenviertel Achupallas Viña del Mar, aus Chile nach Luxemburg zurück.

Auszeichnungen für unsere Partner

Martine Greischer, deren Projekt „Trabajo Digno“ von Niños de la Tierra mitfinanziert wird, hat ihre eigene Stiftung KALLPA gegründet: diese wurde vom bolivianischen Staat anerkannt.

Seit 50 Jahren lebt und arbeitet Schwester Karoline in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile. Am 24. Juni wurde ihr unermüdlicher Einsatz für die Bewohner der Armenviertel belohnt: die ehemalige Straße „Las Violetas“ im Stadtteil Recoleta wurde in „Hermana Karoline Mayer“ umbenannt.

Am 26. Juni überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Mainzer Staatskanzlei das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Annemarie Hofer. Damit wurde Dr. Hofer für ihre langjährige ehrenamtliche und aufopferungsvolle Tätigkeit für die Ärmsten der Armen in Bolivien geehrt. 1995 hatte Annemarie Hofer mit ein paar Mitarbeitern auf über 4.100 m Höhe begonnen, in der Dorfschule die Kranken zu behandeln, die nie zuvor die Hilfe eines Arztes bekommen hatten. „Niños de la Tierra“ übernahm später die Baukosten für einen Gesundheitsposten auf dem Altiplano.

Verschiedenes

Am 24. März besuchte der Conseil d’administration das „Science Center“ in Differdingen

Rose Ludwig-Bohler, März 2019

Niños de la Tierra a.s.b.l.
invite tous ses donateurs et sympathisants
à son


ASSEMBLÉE GÉNÉRALE ORDINAIRE

mardi le 26 mars 2019 à 20.00 heures
à la Boutique du Monde 42, route de Mondorf Bettembourg
Ordre du jour :

  • allocution du président
  • approbation du procès-verbal de l’assemblée générale 2018
  • rapport d‘activités
  • rapport financier
  • rapport des réviseurs de caisse
  • approbation des rapports
  • désignation des réviseurs de caisse
  • fixation de la cotisation
  • projets actuels et futurs
  • compte rendu du voyage de projets en Bolivie, avril 2018
  • divers
    Un pot de l‘amitié sera offert.
    Le Conseil d’Administration de Niños de la Tierra a.s.b.l.

Message de remerciement du jardin d‘enfants PEWMA RAYEN, notre projet avec FUNDECAM en territoire Mapuche, Chili

Cher lamngen (frère) Jean Paul et les amis de Niños de la Tierra:
Au nom de l‘ensemble de la communauté éducative de la maternelle et de la crèche Pewma Rayen, j‘apprécie votre aide financière et l‘intérêt de contribuer à la qualité de l‘éducation au niveau fondamental de ceux qui en ont le plus besoin.
Votre contribution nous permettra de continuer à garantir une éducation de qualité, pertinente, inclusive où la valeur fondamentale est le respect et la reconnaissance de l‘autre. De même qu‘il nous permettra de renforcer notre approche interculturelle, de
pouvoir programmer et mettre en oeuvre des expériences d‘apprentissage significatif en faveur de la connaissance et de l‘assimiliation de la vision du monde du peuple Mapuche chez nos enfants et leurs familles.


Pasteur Mansilla Vera, Directrice du jardin d‘enfants Pewma Rayen, Région de l’Araucanie, Chili

Adventsgruß 2018

Morgan Weistling
"Kissing the face of God"
Morgan Weistling
„Kissing the face of God“

„Jesus kam,
um uns zu zeigen, wie sehr Gott uns liebt:
dass Er in uns ist.“


Santiago de Chile, Advent 2018


Unsere lieben Freunde,
Hier steht die Sonne hoch am Himmel, auf den Bäumen fangen die Früchte an zu reifen, das Schuljahr geht zu Ende, während sich der Advent und Weihnachten ansagen: die Zeit der Liebe.
Letzten Sonntag stand in unserer Kirche neben dem Altar zu unser aller Überraschung nicht ein Christbaum, sondern ein Baum, an dem Hunderte von Zettelchen hingen. Am Ende des Gottesdienstes lud die Verantwortliche unserer Solidaritätsgruppe alle Gemeindemitglieder ein, sich ein Wunschzettelchen vom Baum mitzunehmen. Auf dem steht, was sich das Kind in der Krippe wünscht… Was waren seine Wünsche? Nudeln, Reis, Tee, Zucker, Salz, Öl, Mehl, Bohnen, Erbsen… um am Heiligen Abend unsere bedürftigen Nachbarn in der Siedlung mit einem Lebensmittelpaket, einem Weihnachtsbrot und einem Hühnchen zu überraschen.
Für mich ist so eine solidarische Initiative eine besondere Freude, da ich sehe, wie die Mitglieder der Gemeinde Cristo Vive gelernt haben, sich kreativ zu engagieren und ihren bedürftigen Nachbarn beizustehen. Das ist konkrete Liebe. Und dieses Thema beschäftigt mich dauernd und hält mich auf Trab. Fasziniert bin ich von Gerald Hüthers neuem Buch „Liebe ist die einzige Revolution“. Bei mir selbst spüre ich, dass die Liebe meine einzige Antriebskraft und gleichzeitig meine größte Kraftquelle ist. Manchmal wenn ich müde, mutlos und geschlagen bin, frage ich mich, warum und für was ich eigentlich lebe. Und dann durch-fährt mich oft wie ein Blitz: ich lebe die Liebe.
Ich lebe zusammen mit allen Menschen die Liebe. Gott in mir und in den anderen ist LIEBE. Diese Liebe hilft mir meine Schwächen zu sehen, einzugestehen, anzunehmen und auch zu versuchen, sie zu überwinden, so weit es mir möglich ist. Aber auch gleichzeitig „meine Geschwister“ so anzunehmen, wie sie sind, was mir nicht immer gelingt.
Nachdem ich in diesem Jahr fast jeden Monat die Dienste in Bolivien begleitet habe, werde ich im kommenden Januar zusammen mit Helga Langhagen, unserer lieben Freiwilligen-Betreuerin, kurz nach Cusco gehen und dann mit ihr am Partnerdialog von Amntena in Lima teilnehmen.
In Cusco, bei Cristo Vive Perú sind unsere Mitarbeiter unter der Leitung von Ana Maria Galiano weiter mit all ihren Kräften im Einsatz im Frauenhaus. Wir hatten die Freude, dass unsere Mitarbeiterinnen erneut die Möglichkeit hatten, an einer professionellen Fortbildung für ihren Dienst teilzunehmen: Gabriele Höreth und Wiltrud Merkens, beide von Cristo Vive Europa, haben ihre 40-jährige Erfahrung in Psychologie und Supervision ihrer komplexen Arbeit mit Opfern von Missbrauch verschiedenster Formen mit ihnen geteilt. Und dann hatten wir auch den Besuch der lieben Rosa Maria Schnepf, die einen Bericht über ihre Erlebnisse und Begegnungen im Frauenhaus geschrieben hat, der jetzt im Dezember-Infobrief von Cristo Vive Europa erschienen ist.
Unsere lieben Freunde, wie immer danke ich im Namen unserer Mitarbeiter/innen für eure Spenden und all eure Unterstützung!
Wir wünschen euch und euren Familien viel Freude und Segen in dieser heiligen Zeit. Wieder lade ich euch ein, dass wir uns an der Krippe des Gotteskindes treffen.
Wir bleiben in Jesu Liebe von Herzen verbunden


P.S. Liebe Freunde:

Wer sich gerne weiter informieren möchte, den laden wir herzlich ein, sich auf den folgenden Internetseiten umzuschauen:
Cristo Vive Europa e.V. www.cristovive.de
Cristo Vive Schweiz www.fcvschweiz.ch
Niños de la tierra www.niti.lu

Wer gerne den Infobrief CVE (per Mail oder Postbrief) mit Neuigkeiten aus den drei Stiftungen erhalten möchte, der melde sich bei:
Peter Pogrzeba: peter.pogrzeba@cristovive.de

Die Postverbindung zwischen Deutschland und Chile funktioniert nicht mehr in der alten Form. Ich möchte euch informieren, dass fast alle Postbriefe, seien sie aus Deutschland oder aus Chile, mehr als einen Monat unterwegs sind.
Bitte in Zukunft eure Briefe an die Adresse der Fundación Cristo Vive schicken:
Av.Recoleta N° 5441
Huechuraba
Santiago de Chile
Chile

Achtung! Neue Bankverbindung:
Unsere Kontoverbindungsdaten haben sich geändert. Durch die Verschmelzung der Hallertauer Volksbank eG mit der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG mussten die Kontonummern angepasst werden.
Cristo Vive Europa e.V.
IBAN: DE96 7216 0818 0006 2700 69
BIC: GENODEF1INP

Cristo Vive Europa e.V.
Vorsitzende: Gabi Braun
Stumpfe Eiche 51a
37077 Göttingen
gabi.braun@cristovive.de

Cristo Vive Schweiz
Vorsitzende: Franziska Hildebrand
Buchenrain 44 8704 Herrliberg
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

Niños de la Tierra
Vorsitzender: Marco Hoffmann
96, rue Fernand Mertens
L-3258 BETTEMBOURG
contact@niti.lu

Zum Jahresende

Schon wieder ist ein Jahr fast um und beim Eintragen neuer Termine fürs nächste Jahr denkt man auch schon mal an das vergangene. Nach den Highlights von 2017, unserem Jubiläumsjahr, war 2018 für die Nitis eher von der Rückkehr zu einer gewissen Normalität gekennzeichnet. Unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in Südamerika standen im Mittelpunkt. Not abwenden, Armut bekämpfen, für soziale Gerechtigkeit und Frieden eintreten, dies gehört weiterhin zum Leitbild von Niños de la Tierra und diese Werte treiben uns an.
Dazu brauchen wir die Solidarität von jedem, der insgeheim fühlt oder aber auch ganz klar denkt, dass eigentlich jeder Mensch die Chance für ein gutes Leben verdient, weil jedem Menschen die gleiche Würde innewohnt. Traditionell ist der Dezember mit seinen (Familien-)festen der Monat, in dem wir empfänglicher für solche Worte sind und auch gelegentlich in die Tasche greifen. Es wäre gut diese Haltung über das ganze Jahr hinweg einzunehmen, aber es ist auch wichtig, dass wir zu verschiedenen Momenten das Helfen besonders würdigen. Am Ende des Jahres ist also Solidarität im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Solidarität ist zunächst einmal die Verbundenheit mit – und die Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus (Wikipedia). Es gibt die Solidarität zwischen Menschen aber auch jene auf gesellschaftlichem Niveau. „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“ schreibt Gioconda Belli, nicaraguanische Schriftstellerin.
Papst Franziskus spricht weniger poetisch, dafür aber sehr klar über Solidarität. Solidarität sei nicht nur eine Sache gelegentlicher großherziger Taten, er fordert eine neue Mentalität, „die in den Begriffen der Gemeinschaft und des Vorrangs des Lebens aller gegenüber der Aneignung der Güter durch einige wenige denkt“. Solidarität sei eine spontane Reaktion dessen, der die soziale Funktion des Eigentums und die universale Bestimmung der Güter – die älter seien als der Privatbesitz – als Wirklichkeiten erkennt. Weil sich das Hüten und Mehren privaten Besitzes nur dadurch rechtfertige, dass sie dem Gemeinwohl besser dienen, „deshalb muss die Solidarität als die Entscheidung gelebt werden, dem Armen das zurückzugeben, was ihm zusteht“ (Evangelii Gaudium).
Wir wissen, dass in diesem Moment genau das Gegenteil geschieht: Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden nicht unbedingt immer ärmer, aber die Armut bleibt. Nach einer Studie von Credit Suisse besitzen 0,7 Prozent der Weltbevölkerung 45 Prozent des Vermögens. Trotz dieser krassen Ungleichheiten ist die monetäre Armut weltweit zurückgegangen. Dies wird gerne von Wirtschaftsliberalen hervorgestrichen, um über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass Armut trotzdem auf einem sehr hohen Wert verbleibt. 3,7 Milliarden Menschen(!) leben auf der Welt mit weniger als 2 Dollar pro Tag. Jedes Jahr sterben elf Millionen Kinder, die meisten unter fünf Jahren und mehr als sechs Millionen von ihnen an absolut vermeidbaren Ursachen. Weitere Fakten unter : https://www.unric.org/html/german/ mdg/MP_PovertyFacts.pdf Lassen wir uns also nicht beirren und leben wir unsere Solidarität ruhig etwas intensiver am Ende des Jahres. Mit den Worten von Richard von Weizsäcker „Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein.“ wünsche ich Ihnen, liebe solidarische Leser, im Namen der Nitis: „Frohe Feiertage sowie viel Glück und Gesundheit für 2019!“
Marco Hoffmann, Präsident