Zum Jahresende

Schon wieder ist ein Jahr fast um und beim Eintragen neuer Termine fürs nächste Jahr denkt man auch schon mal an das vergangene. Nach den Highlights von 2017, unserem Jubiläumsjahr, war 2018 für die Nitis eher von der Rückkehr zu einer gewissen Normalität gekennzeichnet. Unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in Südamerika standen im Mittelpunkt. Not abwenden, Armut bekämpfen, für soziale Gerechtigkeit und Frieden eintreten, dies gehört weiterhin zum Leitbild von Niños de la Tierra und diese Werte treiben uns an.
Dazu brauchen wir die Solidarität von jedem, der insgeheim fühlt oder aber auch ganz klar denkt, dass eigentlich jeder Mensch die Chance für ein gutes Leben verdient, weil jedem Menschen die gleiche Würde innewohnt. Traditionell ist der Dezember mit seinen (Familien-)festen der Monat, in dem wir empfänglicher für solche Worte sind und auch gelegentlich in die Tasche greifen. Es wäre gut diese Haltung über das ganze Jahr hinweg einzunehmen, aber es ist auch wichtig, dass wir zu verschiedenen Momenten das Helfen besonders würdigen. Am Ende des Jahres ist also Solidarität im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Solidarität ist zunächst einmal die Verbundenheit mit – und die Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus (Wikipedia). Es gibt die Solidarität zwischen Menschen aber auch jene auf gesellschaftlichem Niveau. „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“ schreibt Gioconda Belli, nicaraguanische Schriftstellerin.
Papst Franziskus spricht weniger poetisch, dafür aber sehr klar über Solidarität. Solidarität sei nicht nur eine Sache gelegentlicher großherziger Taten, er fordert eine neue Mentalität, „die in den Begriffen der Gemeinschaft und des Vorrangs des Lebens aller gegenüber der Aneignung der Güter durch einige wenige denkt“. Solidarität sei eine spontane Reaktion dessen, der die soziale Funktion des Eigentums und die universale Bestimmung der Güter – die älter seien als der Privatbesitz – als Wirklichkeiten erkennt. Weil sich das Hüten und Mehren privaten Besitzes nur dadurch rechtfertige, dass sie dem Gemeinwohl besser dienen, „deshalb muss die Solidarität als die Entscheidung gelebt werden, dem Armen das zurückzugeben, was ihm zusteht“ (Evangelii Gaudium).
Wir wissen, dass in diesem Moment genau das Gegenteil geschieht: Die Reichen werden immer reicher, die Armen werden nicht unbedingt immer ärmer, aber die Armut bleibt. Nach einer Studie von Credit Suisse besitzen 0,7 Prozent der Weltbevölkerung 45 Prozent des Vermögens. Trotz dieser krassen Ungleichheiten ist die monetäre Armut weltweit zurückgegangen. Dies wird gerne von Wirtschaftsliberalen hervorgestrichen, um über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass Armut trotzdem auf einem sehr hohen Wert verbleibt. 3,7 Milliarden Menschen(!) leben auf der Welt mit weniger als 2 Dollar pro Tag. Jedes Jahr sterben elf Millionen Kinder, die meisten unter fünf Jahren und mehr als sechs Millionen von ihnen an absolut vermeidbaren Ursachen. Weitere Fakten unter : https://www.unric.org/html/german/ mdg/MP_PovertyFacts.pdf Lassen wir uns also nicht beirren und leben wir unsere Solidarität ruhig etwas intensiver am Ende des Jahres. Mit den Worten von Richard von Weizsäcker „Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte und friedvolle Welt sein.“ wünsche ich Ihnen, liebe solidarische Leser, im Namen der Nitis: „Frohe Feiertage sowie viel Glück und Gesundheit für 2019!“
Marco Hoffmann, Präsident

Aktioun Patenschaften fir d’EPA

Hëlleft de Kanner a Jugendlechen vu Viña del Mar am Chile zu enger musikalescher Ausbildung

duerch eng Patenschaft vun 30 €/Mount.

Merci

Den David Hoffmann, Lëtzebuerger Student a Museker, huet 2016 d‘ Décisioun geholl, no senger Première ee Joer an de Chile an d’ “Escuela Popular de Artes” (EPA) an engem aarme Quartier vu Viña del Mar am Chile als Museksproff schaffen ze goen. Am August 2017 huet hien dunn säi Fräiwëllege Joer an der EPA ugefaang. Zäitgläich huet hien “The Marimba Project” lancéiert a Suen gesammelt, fir der EPA eng Marimba ze kafen, en eigentlech ursprénglech südamerikanescht Instrument, wat d‘ Schoul bis dohinn nach net hat. Dank der Ënnerstëtzung vu ganz ville Leit konnt hien domat 2017-2018 ëmmerhin 8 Schüler an dësem Instrument Course ginn.

Den David schreift Enn Juni 2018: An e bësse méi wéi engem Mount geet dës onbeschreiflech Experienz (mäi Fräiwëllege Joer) fir mech op en Enn. Dofir wollt ech nach ee kuerzen Témoignage ginn, fir eventuell Verschiddener vun Iech zu enger Patenschaft ze iwwerzeegen.

Réischt de leschte Weekend hu mir hei an der EPA de “Programa de Derechos a la Educación Artística” lancéiert. An engem Land wou praktesch all ëffentlech Servicer privatiséiert sinn, ass et fir vill Famillen net méiglech, nieft der Schoul nach en Accès zur Musek ze bezuelen. Och an der EPA, wou d’ Aschreiwungskäschten just héich genuch sinn, fir den normalen Fonctionnement ze garantéieren, sinn et der nach vill, déi d’ Suen net zesummen kréien. Mat Ënnerstëtzung aus dem Ausland, Patenschaften, villem gudde Wëllen vun de Proffen an der administrativer Équipe – a säit kuerzem och der Hëllef vum chilenesche Kulturministère – ass et méiglech, méi wei 70% vun de Schüler Stipendien unzebidden.

Ech si stolz, kënnen ze soen, dass ech konnt e Joer mat enger Équipe schaffen, déi fir e minimale Salaire all Dag d‘ Recht op kulturell Bildung verdeedegt. Ech si frou, ze gesinn, datt ech dat, wat ech während 15 Joer zu Lëtzebuerg an op anere Plazen an der Musek geléiert hunn, hei mat 130 Schüler konnt deelen. Fir mech gouf et näischt méi Schéines ze gesinn dëst Joer wéi meng Schüler, déi sech op musikaleschen a sozialem Niveau weiderentwéckelt hunn. Dat ultimatiivt Beispill ass deen immense Grupp vum “Orquesta Latinoamericana”, deen am Hierscht d‘ lescht Joer duerch Däitschland a Lëtzebuerg getourt ass.

D‘ Musek kann enorm vill beweegen, wat am Chile mat Artisten wéi dem Violeta Parra an dem Victor Jara scho méi wéi eng Kéier bewise gouf. D’EPA ass eng Plattform, wou am Moment 130 Schüler Instrumenter, ënnert anerem d’Marimba, kenne léieren. An net nëmmen dat, hinnen gëtt e favorabele Kontext gebueden, wou si sech op allen Niveauen kënnen entwéckelen.

 

CCPL: IBAN LU75 1111 0897 7348 0000 vun Niños de la Tierra
mat dem Vermierk «Patenschaft EPA»

Datenschutzerklärung, Déclaration de Confidentialité

(texte français ci-dessous)

Seit dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Durch sie soll der Bürger besser gegen Missbrauch seiner Daten geschützt werden.

Die Art und Weise wie wir in der Vergangenheit mit den persönlichen Daten unserer Spender umgegangen sind, entsprechen im Großen und Ganzen diesen Richtlinien, müssen jedoch in einigen Punkten nachgebessert werden.

Die personenbezogenen Daten welche wir bei Niños de la Tierra in unserer Datenbank speichern, bekommen wir generell über unsere Spender. Dies sind Name und Adresse sowie Details zur Überweisung. Diese Daten werden von unserem Kassenwart und unserer Sekretärin erhoben. Im Sekretariat werden sie weiter verwendet zwecks Zustellung eines Dankesschreibens, welches ebenfalls als Steuerbescheid dient. In einer letzten Etappe kommen sie in die Redaktion für Öffentlichkeitsarbeit, wo ausschließlich Namen und Adressen zum Versenden unserer Publikationen benutzt werden.

Die Daten unserer langjährigen Abonnenten bleiben in der Datenbank gespeichert und werden für alle Publikationen benutzt. Es besteht aber jederzeit die Möglichkeit, sein Widerrufsrecht geltend zu machen (contact@niti.lu oder Postanschrift des Sekretariats) und seine Daten löschen zu lassen.

Neue Abonnenten bekommen mit der ersten Publikation einen Begleitbrief, in welchem sie davon in Kenntnis gesetzt werden, dass ihre Daten in unsere Datenbank aufgenommen wurden und werden gleichzeitig auf ihr Widerrufsrecht hingewiesen.

Weitergeleitet werden die von uns gesammelten Namen und Adressen nur in 2 Fällen:
– an die Druckerei, welche unsere Publikationen an die Post zum Versenden weitergibt
– an die Familie bzw. Privatperson welche eine Spendenliste eingerichtet hat bei einem Begräbnis, einer Hochzeit usw. damit sie den Spendern zusätzlich zu unserem Dankesschreiben auch noch persönlich danken kann.
In beiden Fällen dürfen die Daten nur einmal zu diesem bestimmten Zweck verwendet werden und müssen umgehend gelöscht werden. Die Betreffenden müssen eine entsprechende Vertraulichkeitserklärung unterschreiben.

Der Vorstand von Niños de la Tierra a.s.b.l.

Depuis le 25 mai 2018 la Réglementation Générale sur la Protection des Données (RGPD) de l’Union Européenne est entrée en vigueur. Elle garantit au citoyen une meilleure protection de ses données personnelles.

Par le passé, nous avons géré la liste des données de nos donateurs en accord avec les principes de la directive RGPD. Une révision est quand même nécessaire pour actualiser quelques détails.

Les données personnelles que nous conservons dans notre banque de données nous parviennent généralement par nos donateurs lors de leur virement. Leurs noms et adresses ainsi que les détails du virement sont recueillis par notre caissier et notre secrétaire. Ce dernier les utilise pour une lettre de remerciement qui sert également comme justification fiscale. Enfin uniquement les noms et adresses sont transmis à notre service publicitaire.

Celui-ci les utilise pour l’envoi de ses publications à nos donateurs fidèles. Tous ces abonnés ont bien sûr à tout moment droit à l’oubli c.à.d. de faire effacer définitivement leurs données de la liste (par email à contact@niti.lu ou à l’adresse postale du secrétariat).

Les nouveaux abonnés qui reçoivent leur première publication sont informés par lettre d’accompagnement de leur droit à l’oubli.

La liste des noms et adresses collectés par nos soins est transmise uniquement :
– à l’imprimerie compétente pour le publipostage de nos publications
– à la famille ou personnes qui ont initié une liste de donations à l’occasion d’un décès, d’un mariage etc. pour leur permettre de remercier les donateurs dans leur propre nom
Dans les deux cas les données doivent être utilisées une seule fois et uniquement aux fins indiquées ; elles doivent être effacées sans délai. Les personnes concernées doivent signer une déclaration de confidentialité afférente.

Le Conseil d’Administration de Niños de la Tierra a.s.b.l.

Neues von TRABAJO DIGNO

Gestern erreichte uns eine Nachricht von Martine Greischer von TRABAJO DIGNO, einem Projekt  von OGBL Solidarité Syndicale, das Niños de la Tierra mit unterstützt:

… mir sinn amgaang, un engem Workshop-Buch zu sozialer an Aarbechtsmaart-Integratioun vun fréieren Heemkanner matzeschaffen, an un enger Studie dozou, déi parallel leeft.
Mir hunn e Gesetzesprojet ausgeschafft, zur Aarbechtserlabnis vu Mannerjähregen, dee mir dëser Deeg an der Chamber hei areechen; an elo grad huet e Kolleeg vu mir säin Documentaire zu Kanneraarbechter vu Cochabamba fäerdeg produzéiert, dee mir probéieren, hei grouss ze weisen, soubal en eraus kënnt.
Ech sëtzen iech den Trailer hei derbäi:

Take Off Documentary Trailer vimeo.com
In Bolivia there are approximately one million working children and youth who are at risk. Take Off is a film about their stories of courage, strength, resilience,…

Am Film gesäit een d’Lorena, wat ech duerch d’Fanni kenne geléiert hunn a wat ech zënter 2012 begleeden an ënnerstëtzen. Et ass him net ëmmer gudd gaang a séngem Liewen, ma hatt huet eng enorm Energie a Liewensfreed, déi hatt ëmmer weider bréngen.
Genau wéi d’Adriana, wat een och am Trailer gesäit. Hatt hunn ech duerch de Fernando – deen de Film gedréint huet – kenne geléiert, an och hatt ënnerstëtzen ech reegleméisseg. Hatt hat en Accident vrun e puer Joer, a sénger Mamm hier Pai geet net ëmmer duer, fir séng Schoul ze bezuelen. Dëst Joer mécht hatt d’Première, duerno geet et gäer op d’Uni. Hatt ass eng immens Persoun…

Martine

Schwester Karoline Mayer zu Besuch in Luxemburg

Im Rahmen ihrer Europareise 2018 sowie ihrer Beteiligung am Deutschen Katholikentag  machte Schwester Karoline zusammen mit ihrer chileneschen Mitschwester – und Mitbegründerin von Cristo Vive Chile – vom 20. bis 22. Mai einen Abstecher nach Luxemburg.

 

Nach einer etwas chaotischen Bahnreise mit vielen Zugwechseln und nicht eingeplanten Verspätungen kamen die beiden Schwestern in den frühen Morgenstunden des 22. Mai endlich in Luxemburg an.

Die Nachtruhe fiel entsprechend kurz aus, da Karoline sich die Gelegenheit, an der Echternacher Springprozession teilzunehmen, nicht entgehen lassen wollte.

Anschließend trafen sich Karoline und Maruja mit dem Vorstand von Niños de la Tierra in Consdorf bei unserem Präsidenten Marco Hoffmann zu einem Mittagessen und anschließendem Austausch. Die Ausführung der anstehenden gemeinsamen Projekte wurde analysiert sowie Zukunftspersperktiven – besonders die Projekte in Bolivien betreffend – besprochen. Niños de la Tierra nutzte ebenfalls die Gelegenheit, Schwester Karoline zu ihrem 75. Geburtstag gebührend zu gratulieren.

Am folgenden Mittwoch traf sie sich mit Vertretern der ONG „Guiden a Scouten fir Eng Welt“, um gemeinsame Projekte kritisch zu beleuchten.

Darauf folgte ein Treffen mit der saarländischen Vereinigung Escuela de la Bienvenida/Cochabamba. Ein gemeinsames Abendessen mit den Vorstandsmitgliedern von Niños de la Tierra rundete den Tag ab.

Donnerstag morgens empfing Laurent Zeimet, Bürgermeister von Bettemburg und weitere Vertreter der Gemeinde die beiden Schwestern zu einem gemeinsamen Frühstück.

Beim Mittagessen traf Karoline dann noch Jean Feyder, einen engagierten Luxemburger Eine-Welt-Aktivisten und Buchautor, bevor sie mit ihrer Mtschwester Maruja nach Berlin weiterreiste.

COMPTE RENDU DE LA 31e ASSEMBLÉE GÉNÉRALE DE NIÑOS DE LA TIERRA a.s.b.l. (anc.CHILES KINDER a.s.b.l.) 20 mars 2018

1. ALLOCUTION DU PRÉSIDENT

Monsieur Marco Hoffmann souhaite la bienvenue à 35 personnes parmi lesquelles Madame Josée Lorsché, échevine et Monsieur Roby Biwer, conseiller.

Excusés: Monsieur François Colling, consul honoraire; Monsieur Laurent Zeimet, bourgmestre; Monsieur Gusty Graas, échevin; Monsieur Guy Frantzen, conseiller; Monsieur Patrick Hutmacher, conseiller; Madame Sylvie Jansa, conseillère; Monsieur Fernand Huberty, anc. curé-doyen; Madame Julie Kipgen, membre du Conseil d’Administration; Madame Marianne Hoffmann, collaboratrice ;

Marco Hoffmann remercie tous les donateurs et l’ONG «Beetebuerg hëlleft» de leur appui financier, ainsi que la Commune de Bettembourg de l’aide financière et logistique. Il remercie également les membres du Conseil d’Administration et tous les collaborateurs bénévoles.

Le président rappelle avec émotion les moments forts de l’année 2017, à savoir les festivités lors du 30e anniversaire de l’ONG «Niños de la Tierra» et la visite d’une délégation de l’EPA (Escuela Popular de Artes, Viña del Mar, Chili) avec concerts donnés entre autre à Bettembourg et au Trifolion Echternach.

2. APPROBATION DU PROCÈS-VERBAL DE L’ASSEMBLÉE GÉNÉRALE 2017

Approbation du rapport par applaudissement.

3. RAPPORT D’ACTIVITÉ présenté sous forme de slideshow par Rose Ludwig-Bohler, secrétaire.

4. RAPPORT FINANCIER présenté par Jean-Paul Hammerel, trésorier.

Il remarque que les frais administratifs de l’ONG ne sont pas plus élevés que le montant accordé par le Ministère. Jean-Paul Hammerel donne des explications sur les projets cofinancés par l’Etat et sur les projets non cofinancés.
Un examen des comptes annuels a été effectué par la Fiduciaire Kohn Révision sarl.

5. Madame Lolo REDING, RÉVISEUR DE CAISSE, félicite le trésorier de la bonne tenue des finances et prie l’assemblée de lui donner décharge.

6. Par applaudissement le rapport de caisse et le rapport d’activité sont approuvés par l’assemblée.

7. Les mêmes RÉVISEURS DE CAISSE Mesdames Michèle Biwer–Erpelding et Lolo Reding sont désignées par l’Assemblée pour l’année 2018.

8. La COTISATION (10€) reste inchangée.

9. ÉLECTION DU COMITÉ : Kim Nommesch met fin à son travail rémunéré en tant que permanent de l’ONG et pose sa candidature pour le Conseil d’Administration. L’assemblée confirme par applaudissement le comité existant et accepte la candidature de Kim Nommesch.

10. Le chef de PROJETS Jean-Paul Hammerel donne des explications sur les projets. Il parle aussi du voyage de projets en avril 2018: voyage pour examiner la situation avec nos partenaires sur place en Bolivie.

11. Claire Zimmer fait un exposé sur son ANNÉE DE VOLONTARIAT en Bolivie d’août 2016 à août 2017. Dans son rapport, sous forme de PowerPoint, elle aborde les sujets suivants: son travail, la culture, la pauvreté, son séjour en Bolivie. Cette année de volontariat était riche en rencontres et amitiés: avec les enfants, avec ses collègues de travail, avec les membres de la communauté.

12. DIVERS

Madame Josée Lorsché, échevine, prend la parole pour féliciter le Conseil d’Administration de son travail. Elle est impressionnée par l’engagement du groupe et du fait que plus ou moins 400.000 personnes ont pu profiter de l’aide offerte dans les pays de l’Amérique du Sud pendant les 30 dernières années. Elle se dit persuadée que le travail profitera aux générations futures et qu‘il procurera autant de satisfactions aux membres de Niños de la Tierra comme par le passé. Quant au projet Sonqo Wasi au Pérou, Josée Lorsché remercie également le président de „Beetebuerg hëlleft“ pour le subside accordé qui permet de subvenir aux frais de fonctionnement de cette maison pour femmes en détresse. Ce projet lui tient particulièrement à coeur. Elle estime qu‘il aide à surmonter la prédominance masculine actuelle dans la société péruvienne.

Elle remarque que tous les enfants de la terre sont égaux, qu’ils ont besoin de gens qui sont là pour eux et qu’ils ont besoin de beaucoup d’autonomie pour arriver à une certaine indépendance.

La soirée se termine par un pot de l’amitié offert par Niños de la Tierra.

Le CONSEIL D’ADMINISTRATION, élu pour 2 ans, se compose de 15 membres.

Répartition des charges du Conseil d’Administration dans la réunion du 17 mai 2018:
Marco Hoffmann (président),
Gaby Stoos (vice-présidente),
Michel Schaack (président d’honneur),
Claude Schweich (président d’honneur),
Rose Ludwig-Bohler (secrétaire),
Jean-Paul Hammerel (trésorier),
Georges Ludwig (trésorier adjoint),
Julie Kipgen, Marie-José Kohn-Goedert, Marcel Kohn, Kim Nommesch, Fernande Schaack-Rasquin, Axel Schneidenbach, Yvette Schweich-Lux,Gaby Wewer (membres)

Kim Nommesch, permanent de notre ONG depuis 2 ans, sera remplacé par un autre permanent à partir de septembre 2018.

Collaborateurs réguliers :
Ruth Hoffmann-Muhlpfordt, Tania Mangen-Carier, Guy Mangen, Marianne Hoffmann

Rose LUDWIG-BOHLER

 

Rückblick auf das Jahr 2017

Verwaltung von Niños de la Tierra

Nach der Generalversammlung vom 30. März setzt sich der „Conseil d’administration“ aus 14 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über unserer Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 21. Januar 2017. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement und Buchhaltung trafen sich insgesamt 14 mal.

Kim Nommesch setzte auch 2017 ihre Projektarbeit als unabhängige Mitarbeiterin unserer ONG fort.

Verwaltungsrat

Unser Verwaltungsrat setzte sich wie folgt zusammen:
Jean-Paul Hammerel (Fennange),
Marco Hoffmann (Consdorf),
Julie Kipgen (Arlon),
Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettembourg),
Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettembourg),
Fernande Schaack-Rasquin und Michel Schaack (Crauthem),
Axel Schneidenbach (Dudelange),
Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettembourg),
Gaby Stoos (Bettembourg)
Gaby Wewer (Bettembourg)
Ständige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen:
Marianne Hoffmann (Schuttrange),
Ruth Hoffmann-Muhlpfordt (Consdorf),
Tania Mangen-Carier und Guy Mangen (Mamer),
Claire Zimmer (Bettembourg).

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt:
Präsident: Marco Hoffmann,
Vizepräsidentin: Gaby Stoos,
Sekretärin: Rose Ludwig-Bohler,
Kassenwart: Jean-Paul Hammerel,
Hilfskassenwart: Georges Ludwig
Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich.

„Niños de la Tierra“ ist Mitglied im Cercle de Coopération des ONGD (Mitbegründer), bei ATTAC (www.attac.org) und bei Fairtrade Lëtzebuerg (www.transfair.lu). Vertreten sind wir auch bei Beetebuerg hëlleft (Mitbegründer) und bei Monnerech hëlleft.
Freundschaftlich verbunden sind wir mit den deutschen Organisationen Cristo Vive Europa (www.cristovive.de) und Crearte e.V./EPA (www.crearte-epa.org).

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Mitteilungsblatt INFO erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Per Post/Mail verschickt, erlaubt es uns, unsere Sympathisanten über unsere Projekte auf dem Laufenden zu halten und wichtige Nachrichten über unsere Zielländer Bolivien, Chile und Peru zu vermitteln.

Unsere Homepage www.niti.lu wird koordiniert von Marcel Kohn: Neben allen wichtigen Informationen über unsere ONG kann man auch die PDF-Ausgaben unserer INFOblätter abrufen.

Auch auf Facebook sind wir vertreten; Julie Kipgen verwaltet unsere Seite: Niños de la Tierra Asbl

Öffentliche Schecküberreichungen

• Mersch : Fraen a Mammen Mersch (20.01.)
• Bettemburg : Chorale Ste Cécile Bettemburg (20.01.)
• Fentingen: Schoul Fenteng (15.02.)
• Monnerich: Journée des associations de bienfaisance (04.07.)

Vorstellen unserer ONG und unserer Projekte

• im März, im Ciné LeParis Bettemburg: Projekt „Sonqo Wasi“ / Peru
• im März und Juni, beim Vorstand von „Diddeleng hëlleft“: Projekt Vilcún/Chile
• im Dezember, beim Abschied von Direktor Marc Juncker (Musikschule Echternach): Vorstellen unserer ONG

Präsenz der Mitglieder von Niños de la Tierra

Während des Jahres 2017 war unsere Organisation vertreten bei:
• Konferenz von Martine Greischer (05.01.)
• Treffen von Diane Catani (Projekt Tetrobus in Santiago de Chile) und Nitis-Vertretern
mit Bürgermeisterin Lydie Polfer und Christof Mann im Rathaus Luxemburg (20.01.)

Austausch des Vorstands mit Diane Catani …

… und Empfang im Stadthaus Luxemburg

• Konferenz von Diane Catani im Jugendhaus Bettemburg (23.01.)
• Treffen mit Roy Grotz zur Vorbereitung der Table Ronde „30Jahr-Feier“ (25.01.)
• Benefizkonzert im CAPe Ettelbruck (29.01.)
• 5 Treffen zur Vorbereitung des Projektes EPA (06.03.; 21.04.; 08.05.; 07.07.; 18.10.)
• Generalversammlung Cercle des ONG (15.03.)
• Informationsversammlung zur „Journée des associations de bienfaisance“ in Monnerich (16.03.)
• journée de formation pour tuteurs du Service Volontaire de Coopération des SNJ (31.03.)
• Eröffnung LiteraTour in Bettemburg (20.04.)
• OGBL-Feier: Stand Martine Greischer (01.05.)
• Stand bei der Journée des associations de bienfaisance in Monnerich (28.05.)
• Generalversammlung Fairtrade (29.05.)
• Generalversammlung Beetebuerg hëlleft (15.06.)
• Generalversammlung Diddeleng hëlleft (21.06.)
• Fête de l’amitié in Bettemburg (22.06.)
• Abschiedsfest David Hoffmann (30.07.)
• Assises de la Coopération (12/13.09.)
• Soirée de l‘Engagement SNJ (22.09.)
• Journée Commémorative in Bettemburg (01.10.)
• 25Jahre-Feier Fairtrade (09.11.)

Niños de la Tierra im Ausland

Kim Nommesch unternahm eine Bewertungsreise zu unseren Partnern in Chile (11. – 18. November).

Besuch von Partnern

2017 besuchten uns folgende Partner:
• Diane Catani, Gründerin und Verantwortliche des Projektes „Teatrobus“ in Santiago de Chile (18.01.; 18.10.)
• Michaela Weyand, Hauptverantwortliche von CREARTE e.V., Förderverein der EPA (21.04.)
• Schwester Karoline Mayer, Vorsitzende der Stiftungen Cristo Vive Chile, Bolivien und Peru.
Begleitet wurde sie von Vorstandsmitgliedern der Fundación „Cristo Vive Europa“ (20.05.)
• Pater Julien Braun von unserer Partnerorganisation „KAIRÓS“ Chile (14.09.)
• Martine Greischer, Gründerin des Projekts „Trabajo Digno“ welches Arbeitssuchenden
und Angestellten in Cochabamba zu einer gerechten und würdigen Arbeit verhilft. (30.12.)

Unsere Freiwilligen

David Hoffmann reiste im August nach Chile: er verbringt ein Freiwilligenjahr in der Musikschule EPA (Escuela Popular de Artes) im Armenviertel Achupallas in Viña del Mar.

30 Jahre Niños de la Tierra

Am 19. Mai feierte unsere ONG im Festsaal der Gemeinde Bettemburg in Anwesenheit von Gemeindevertretern, vielen Freunden, Partnern und Gönnern ihren „30. Geburtstag“. Eine Table ronde mit Patrick Godart, Jean-Paul Hammerel, Julie Kipgen, Karoline Mayer und Michel Schaack wurde moderiert von Roy Grotz

Vom 22. bis 29. Oktober waren 10 Schüler der chilenischen Musikschule EPA mit 2 Professoren, mit Michaela Weyand und Eduardo Cisternas (Hauptverantwortliche von CREARTE e.V., Förderverein der EPA), sowie mit David Hoffmann, zu Gast in Luxemburg. Sie hatten einen musikalisch-kulturellen Austausch mit Schülern der Musikschule Echternach, des „Lycée classique Echternach“ und des „Conservatoire du Nord Ettelbruck“. Höhepunkte ihres Aufenthaltes waren das Konzert mit der Bettemburger Harmoniechen im Festsaal des Bettemburger Schlosses, das After Work Konzert im Conservatoire du Nord Ettelbruck, sowie das unvergessliche Benefiz-Abschlusskonzert im Trifolion Echternach.

Rose Ludwig-Bohler,
März 2018

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE ORDINAIRE

Niños de la Tierra a.s.b.l.

invite tous ses donateurs et sympathisants

à son

ASSEMBLÉE GÉNÉRALE ORDINAIRE

mardi le 20 mars 2018 à 20.00 heures

à la Boutique du Monde 42, route de Mondorf Bettembourg

Ordre du jour :

– allocution du président
– approbation du procès-verbal de l’assemblée générale 2017
– rapport d‘activités
– rapport financier
– rapport des réviseurs de caisse
– approbation des rapports
– désignation des réviseurs de caisse
– fixation de la cotisation
– élection du comité : tous les membres du conseil sont rééligibles
– projets actuels et futurs
– compte-rendu d’une année de volontariat en Bolivie
– divers

Le Conseil d’Administration de Niños de la Tierra a.s.b.l.

Papst geißelt „Plage der Gewalt an Frauen“

Papst Franziskus beklagte auf seiner Südamerikareise im Januar 2018 die vielen Femizide auf dem Kontinent. Von den 25 Ländern mit den meisten Morden an Frauen liegt laut UN-Angaben die Hälfte in Lateinamerika. In Peru forderte der Papst eine andere Gesetzgebung und eine „Kultur der Ablehnung von Gewalt“.

___________________________________________________

Papst Franziskus kritisierte während seines Besuchs in Peru die hohe Rate der Gewalt gegen Frauen in seinem Heimatkontinent. Die zahlreichen Fälle von Frauenmorden seien eine „Plage, die unseren amerikanischen Kontinent heimsucht“, sagte Franziskus in der Küstenstadt Trujillo im Norden des Landes. Noch am Samstagabend flog der Pontifex in die Hauptstadt Lima zurück, dort schloss er am Sonntag seine einwöchige Lateinamerika-Reise mit einer Messe unter freiem Himmel ab.

„Es gibt unzählige Situationen von Gewalt, die hinter so vielen Mauern totgeschwiegen werden“, klagte Franziskus während einer Marienfeier auf dem zentralen Platz Trujillos. „Ich lade euch ein, gegen diese Quelle des Leidens zu kämpfen, indem ihr eine Gesetzgebung und eine Kultur der Ablehnung gegen jede Form von Gewalt fördert“.

Peru kämpft seit langem mit hohen Gewaltraten, Lima gilt laut einer jüngst veröffentlichten Studie als eine der gefährlichsten Städte der Welt für Frauen. In anderen lateinamerikanischen Metropolen wie Mexiko-Stadt sind Frauenwaggons in der U-Bahn üblich.

n-tv.de 21.1.2018

 

FUNDACION CRISTO VIVE PERU und NIÑOS DE LA TIERRA asbl.
gemeinsam im Kampf gegen die Gewalt an Frauen in Peru

Seit dem Beginn ihres Einsatzes für die bedürftigen und unterdrückten Mitmenschen in Cusco/Peru, hat unsere Partnerorganisation FUNDACION CRISTO VIVE PERU (FCVP) sich vornehmlich der Problematik der Gewalt gegenüber Frauen verschrieben. Aufbauend auf einer Methodologie, welche sich orientiert am « nationalen peruanischen Interventionsplan gegen die Gewalt an Frauen », hat die FCVP seit 2004 zuerst eine ambulante und rein auf Volontariat aufgebaute Anlaufstelle für die von Gewalt und Ausbeutung betroffenen Frauen eingerichtet (psychologische und juristische Hilfe, Begleitung und Teilausbildung). Ab 2008 wurde die Hilfe « professioneller » und spezialisierte Mitarbeiter in Psychologie und Jura nahmen sich der Problematik an.

Rechtsbeistand für die Frauen in Not

Gruppentherapie

Seit 2009 ist Niños de la Tierra asbl. ein verlässlicher Partner der FCVP, haben wir doch ab dieser Zeit gemeinsam das Frauenhaus „Centro Hogar de acogida Sonqo Wasi“ (CHASW) aufgebaut und mit Leben gefüllt (über 7 Jahre hinweg wurde das Haus dank zweier kofinanzierter Projekte mit unserem Ministerium finanziert). Leider war nach 2016 kein neues kofinanziertes Projekt mehr drin, so dass es schwierig wurde, das CHASW « voll betriebsfähig » zu halten. Die peruanischen Stellen bekunden immer wieder die Wichtigkeit des CHASW und die Verschlechterung der Situation der häuslichen Gewalt in Peru : Allerdings sind bislang keine öffentlichen Gelder geflossen !! Zu kompliziert ist die peruanische Bürokratie und zu risikobeladen eine eventuelle Übergabe des CHASW an die öffentliche Hand (Missmanagement, Korruption, Kontrollverlust für die FCVP…).
Das CHASW ist ein Frauenhaus mit einer integralen Hilfestellung für alle Frauen, welche Opfer häuslicher, sexueller oder anderer Gewalt wurden und vorrübergehend eine schützende Anlaufstelle brauchen (die Aufenthaltsdauer ist auf maximal 6 Monate begrenzt, mitsamt ihrer Kinder).

Alle Bewohnerinnen können von folgenden Leistungen profitieren:
Freie Kost und Logis, Hilfe durch eine Sozialarbeiterin, psychotherapeutische und juristische Unterstützung, Schutz und tagtägliche Begleitung der Frauen (Risiko vom Aggressor verfolgt zu werden), schulische und berufliche Aus- bzw. Weiterbildung, Orientierung für die Zeit nach dem CHASW-Aufenthalt, einkommensbeschaffende Maßnahmen, schulische und psychologische Begleitung der Kinder.

Erlernen neuer Fähigkeiten

All dies kostet Geld und viel Einsatz, Liebe und Führsorge durch unsere Freunde der FCVP.

Bei mehreren Besuchen über die Jahre konnten wir immer wieder begutachten, welch gute Arbeit geleistet wurde und zu welchen erstaunlichen Lebensläufen die betreuten Frauen später befähigt wurden.

Jean-Paul Hammerel

Helfen Sie uns, dieses für Cusco einmalige Frauenhaus am Leben zu erhalten. Durch eine Spende mit dem Vermerk « Sonqo Wasi » erlauben Sie Niños de la Tierra asbl. ihr Versprechen halten zu können, weiter an der Seite der FCVP zu kämpfen, für eine gerechtere Welt.

 

Ateliers für die Kleinen