UNRUHEN IN CHILE

 

Die Berichterstattung der Medien hierzulande zu den Ereignissen der vergangenen Wochen in Chile war oft ziemlich spärlich und einseitig.

Karoline Mayer von der Stiftung „Cristo Vive“ versucht in einem Interview ein ausführlicheres Bild der Lage zu geben.

 

Unsere lieben Freunde von Cristo Vive Europa, der Schweiz und Luxemburg,

Mit bangem Herzen hoffen wir, dass uns zusammen mit unserem Volk der Aufbruch in eine gerechtere und geschwisterliche Zukunft gelingt.

Daniela Steiner (auf Besuch aus der Schweiz) und unsere Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit, Annekathrin Erk, hatten die Idee ein Gespräch mit mir zu führen und es aufzuzeichnen.
Es geht um die Hintergründe, die Geschehnisse und einen Ausblick zur sozialen Krise, die wir gerade erleben.

Unter folgendem Link könnt ihr euch bei Youtube das Gespräch anhören.

ES GEHT WEITER IN TIRANI … Unser neues, kofinanziertes Folgeprojekt versucht Nachhaltigkeit zu fördern.

Versammlung der „dirigentes“ in Taquiña Chica

Seit nunmehr bereits 9 Jahren unterstützt Niños de la Tierra asbl (NITI) die Arbeit unseres Partners Fundación Cristo Vive Bolivia (FCVB) in der Randgemeinde Tirani, auf den Anhöhen nördlich von Cochabamba. Diese Gemeinschaften leiden besonders unter folgenden Problemen: hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Löhne und schlechte Ausbildung, Alkoholismus und häusliche Gewalt, schlechte schulische Infrastruktur und fehlende Betreuung der Kleinkinder, schlechte schulische Bildung der Frauen (welche jedoch die Hauptlast der Erziehung der Kinder tragen, meist ohne deren Väter).

Provisorische Kinderbetreuung in Taquiña Chica

Um dieser Problematik Herr zu werden, hat die FCVB seit Jahren begonnen, in die Betreuung der Kleinkinder zu investieren, die Mütter «mit ins Boot zu nehmen» durch eine Ausbildung als Erzieherinnen in dem Kinderhort «Ch’askalla» (von NITI 2011 finanziert), sowie die Einnahmen der Familien zu erhöhen durch kleine Agrikulturprojekte. Wir verweisen hier auf unsere Berichte im INFO 2/18 sowie INFO 4/18.

Bereits am Ende unseres zweiten Projektes in Tirani (2018) war sowohl uns selbst als auch der FCVB bewusst, dass, wenn man langfristig etwas «Nachhaltiges» erreichen wollte, es nicht weitergehen konnte mit einer «Dauerfinanzierung» aus Europa. Auch verlangen die jetzigen Kriterien unseres Entwicklungshilfeministeriums (zur Kofinanzierung eines Projektes), dass dieses langfristig «nachhaltig» sein muss. Nun kann man natürlich argumentieren, dass die pädagogische Betreuung der Kinder und Jugendlichen Sache des jeweiligen Staates ist, was ja auch eigentlich stimmt. Jedoch muss dann auch der betreffende Staat im Stande sein, Strukturen und Gelder zur Verfügung zu stellen, um dies zu verwirklichen.

Nun denn: Allen etwaigen negativen Aspekten zum Trotz, welche die jetzt schon länger währende Amtszeit von Evo Morales betreffen, muss man dem bolivianischen Präsidenten zugute halten, dass sehr viel getan wurde, um die Grundrechte der Bolivianer zu fördern. Dies trifft besonders auf das Recht auf Bildung zu. Auch im Bereich der Frühförderung der Kleinkinder tut sich was in Bolivien.

Dieser Umstand hat uns und der FCVB geholfen, neue Wege zu gehen in der Betreuung der Kleinsten in Tirani. In der Tat haben die FCVB und NITI schon vor dem Ende des vorigen Projektes beschlossen, die Personalkosten der Erzieherinnen und Köchinnen des Kindergartens Tirani durch bolivianische «Boni» (= Monatszuschüsse) zu finanzieren und nicht mehr durch bezuschusste Gelder: Dies führte natürlich zu Unzufriedenheit und Protest, da bis dato alle Angestellten in Tirani nicht nur ihre Ausbildung, sondern auch ihre Monatslöhne durch das Projekt (von NITI) bezahlt bekamen. Allerdings war für uns klar, dass, wenn wir in Zukunft nachhaltig weiterfahren wollten mit der Kinderbetreuung, lediglich diese neue Finanzierungsstrategie möglich war. Anfangs waren die Einbußen für die betroffenen Erzieherinnen erheblich. Allerdings wissen wir seit kurzem, dass die «Boni» substantiell erhöht wurden und so ein guter Ausgleich gefunden wurde.

Aus diesen Notwendigkeiten heraus, und in Anbetracht des großen Anklangs des Kinderhorts in Tirani (die Nebengemeinden Andrada und Taquiña Chica wollten ebenfalls eine solche Kinderbetreuung !), haben die FCVB und NITI dann Ende 2018 beschlossen, ein neues Projekt zu erarbeiten, zwecks Kofinanzierung durch das luxemburgische Kooperationsministerium.

Befragung der Einwohner von Taquiña Chica

 

Die Gruppe der interessierten Frauen aus Andrada

Das neue Projekt hat nun folgende Eckdaten, welche sich voll in die luxemburgische Entwicklungszusammenarbeit einfügen, und auch deshalb zur Kofinanzierung angenommen wurden:

Hauptzielsetzung ist die Verbesserung der Lebensumstände («Vivir Bien») in den Gemeinschaften Tirani, Taquiña Chica und Andrada.

Dies geschieht durch die spezifischen Zielsetzungen:
1. Nachhaltige qualitativ hohe Kinderbetreuung der Kleinkinder unter 5 Jahren;
2. Verbesserung der Einkünfte der Familien ;
3. Stärkung der Verwaltungskompetenzen und der sozialen Kontrollmechanismen der Gemeinschaften.

Um diese Zielsetzungen zu erreichen, müssen die Strukturen in Tirani (wo ja schon ein gut funktionierender Kinderhort besteht) gefestigt werden, neue Kindergärten in Andrada und Taquiña Chica geschaffen werden. Wenigstens 16 Personen aus den jeweiligen Communidades sollen zu Erzieherinnen respektiv Köchinnen ausgebildet werden. Die 3 Gemeinschaften müssen begleitet und gestärkt werden, da sie ja ab jetzt die alleinige Verantwortung «ihrer» Kindergärten gegenüber den öffentlichen Instanzen haben. Die Eltern, besonders die Frauen werden über die Elternschulen mit in die Verantwortung genommen und schlussendlich werden auch noch ihre Einkünfte erhöht werden.

Schulung der Elterngruppe in Andrada

So sieht denn auch das neue Projekt die Betreuung von 190 Kindern in den 3 Strukturen vor. Die Kleinen werden nicht nur liebevoll und «holistisch-integral» betreut, sondern erhalten auch eine gesunde Ernährung sowie eine Basisgesundheitsversorgung im Centro de Salud in Tirani. An die 200 Familien sollen für die Betreuung ihrer Kinder sensibilisiert sowie ca. 16 Frauen als Erzieherinnen ausgebildet werden. Wenigstens 60 Familien sollen im Laufe des Projektes ihre Einkünfte – im Agrikulturbereich sowie im Verkauf von selbstgebackenem Brot – verbessern.

Technische Beratung durch die Agronomin

Atelier für die Zubereitung von Milchprodukten

20 Verantwortliche der Sindicatos Agrarios sollen in Punkto Kompetenzen im öffentlichen Bereich geschult werden.

Damit das ganze Projekt auch zukünftig auf soliden Beinen steht, muss die FCVB (mit ihrem eingespielten Team) auch weiter intensiv begleitend und beratend zur Seite stehen. Nur durch diese «aktive Begleitung», so glauben wir und die FCVB, wird dieses sehr schöne und zukunftsorientierte Projekt wirklich «nachhaltig», im Sinne von «sich selbst tragend und überlebensfähig».

Unser Ministerium hat sich unserer Sicht der Dinge angeschlossen und kofinanziert dieses Folgeprojekt (2019 – 2022) zu 60 % (= neue Kriterien der luxemburgischen Entwicklungshilfe).

Das gesamte Projekt beläuft sich auf 324.058,60 Euro, wovon NITI 129.623,44 Euro tragen muss. Wir sind also auch in Zukunft auf Ihre Spenden angewiesen und glauben, mit diesem Projekt sehr nahe bei den Leuten zu sein und gleichzeitig deren Selbstverantwortung zu fördern.

Jean-Paul Hammerel

COMPTE RENDU DE LA 32e ASSEMBLÉE GÉNÉRALE DE NIÑOS DE LA TIERRA a.s.b.l. (anc. CHILES KINDER a.s.b.l.) 26 mars 2019

1. ALLOCUTION DU PRÉSIDENT

Monsieur Marco Hoffmann souhaite la bienvenue à 35 personnes parmi lesquelles Monsieur Laurent Zeimet, bourgmestre ; Madame Josée Lorsché, échevine; Messieurs Claude Fournel, Guy Frantzen, Patrick Hutmacher et Jean-Marie Jans, conseillers; Monsieur Fernand Huberty, vice-président de « Beetebuerg hëlleft ».
(excusés: Madame Christine Doerner, échevine; Monsieur Gusty Graas, échevin; Monsieur Roby Biwer, conseiller; Madame Sylvie Jansa, conseillère; Tania et Guy Mangen-Carrier, collaborateurs.)

Le président parle d’une année de transition 2018 : festivités 30e anniversaire en 2017 – travail en 2018 avec nouvelle réglementation pour la soumission des projets auprès du ministère – maximum 4 projets par an. Année de transition également au niveau du poste de permanent: Kim Nommesch s’est décidée de faire partie du conseil d’administration. Le travail de projet intense est désormais assuré par notre nouveau permanent : Carmen Albers. Tous ces changements exigent –après un voyage de projet en 2018- un autre voyage en 2019.

Le président pense aussi à son fils David rentré en juillet 2018 après une année inoubliable de volontariat au Chili, et parle de reconnaissance des parents pour le soutien. Marco Hoffmann remercie les dirigeants politiques et les services communaux de la Commune de Bettembourg de l’aide financière et logistique ainsi que « Beetebuerg hëlleft » de l’appui financier régulier pour divers projets. Il remercie également les membres du Conseil d’administration, et souligne le bon travail réalisé dans les sous-groupes « projets et public relations », dans le domaine du secrétariat et comptabilité-finances. Un grand Merci à tous les donateurs qui permettent à l’ONG de réaliser chaque année des projets pour une somme de plus de 500’000€.

Le président fait penser à Jean Wagner, décédé à l’âge de 69 ans. Il fut cofondateur de notre ONG et était membre du conseil d’administration pendant plusieurs années. Il demande à l’assemblée de se lever et d’observer une minute de silence.

2. APPROBATION DU PROCES-VERBAL DE L’ASSEMBLEE GENERALE 2018
Approbation du rapport par applaudissement.

3. RAPPORT D’ACTIVITÉ présenté sous forme de slideshow par Rose Ludwig-Bohler, secrétaire.

4. RAPPORT FINANCIER présenté par Jean-Paul Hammerel, trésorier.
Il remarque que chaque don est investi dans les projets. Un subside est accordé par «Beetebuerg hëlleft», «Diddeleng hëlleft», la commune de Beckerich, les communes de Bettembourg et Echternach (subside pour la visite des élèves de l’EPA).

Monsieur Hammerel donne des explications sur les projets cofinancés par l’Etat et sur les projets non cofinancés, de même que sur le cofinancement des projets par le ministère.

Un examen des comptes annuels a été effectué par la Fiduciaire Kohn Révision sarl. Une comptabilité double est demandée par le Ministère pour toutes les ONG qui touchent plus de 100’000€ par an pour les projets.

5. Madame Michèle Biwer et Madame Lolo Reding, REVISEURS DE CAISSE, ont contrôlé les bilans. Elles félicitent le trésorier de la bonne tenue des finances et prient l’assemblée de lui donner décharge.

6. Par applaudissement le rapport de caisse et le rapport d’activité sont approuvés par l’assemblée.

7. Les mêmes REVISEURS DE CAISSE Mesdames Michèle Biwer–Erpelding et Lolo Reding sont désignées par l’Assemblée pour l’année 2019.

8. La COTISATION (10 €) reste inchangée.

9/10. Le chef de PROJETS Jean-Paul Hammerel donne des explications sur les projets actuels et futurs. Il espère que le nouveau projet « Tirani III » sera accepté pour cofinancement par le ministère fin du mois de mars.
Ensuite il fait un reportage-photo sur le voyage de projets en Bolivie en avril 2018 : voyage pour explorer la situation avec nos partenaires sur place.

11. DIVERS
Monsieur Laurent Zeimet, bourgmestre, prend la parole et remarque que la présence d’un si grand nombre de conseillers montre que le conseil communal est solidaire avec l’ONG « Niños de la Tierra » qui établit un pont entre le conseil et les peuples en Amérique du Sud. Les membres du conseil font preuve de solidarité en travaillant avec ceux qui ont besoin d’aide.
Le bourgmestre remercie l’ONG qui, depuis plus de 30 ans, porte une image positive dans le monde. Il explique que « Beetebuerg hëlleft » fêtera son 30e anniversaire le 22 octobre 2019 dans la salle de fêtes du Château de Bettembourg, Niños de la Tierra faisant aussi partie de Bh. Pendant le « Wantermaart », on envisage de sensibiliser les gens lors d’une action de solidarité. Monsieur Zeimet affirme que l’ONG a laissé des traces pas seulement en construisant des bâtiments, mais en touchant le cœur de ceux qui profitent de notre aide.

La soirée se termine par un pot de l’amitié offert par Niños de la Tierra.


Le CONSEIL D’ADMINISTRATION a été élu pour deux ans en mars 2018, il est au nombre de 15. Répartition des charges du conseil d’administration dans la réunion du 5 avril 2019:
Marco Hoffmann (président), Gaby Stoos (vice-présidente), Rose Ludwig-Bohler (secrétaire), Jean-Paul Hammerel (trésorier), Georges Ludwig (trésorier adjoint),
Julie Kipgen, Marie-José Kohn-Goedert, Marcel Kohn, Kim Nommesch, Michel Schaack, Fernande Schaack-Rasquin, Axel Schneidenbach, Claude Schweich, Yvette Schweich-Lux, Gaby Wewer (membres)


Carmen Albers, permanent de notre ONG depuis août 2018.
Collaborateurs réguliers :
Ruth Hoffmann-Muhlpfordt, Tania Mangen-Carier, Guy Mangen, Claire Zimmer

Rose Ludwig-Bohler avril 2019

Aufführung des CANTO GENERAL von Pablo Neruda

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wird der Groβe Gesang von Chiles bedeutendem Dichter Pablo Neruda (1904-1973) Ende Juni 2019 hierzulande aufgeführt.
In den 15.000 Versen des Canto General deutet Neruda Wesen und Geschichte des südamerikanischen Kontinents von der Vorzeit bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Er klagt die Unterdrücker Südamerikas an. Er steht an der Seite der Armen, beschreibt aber auch die unglaublichen Reichtümer dieses Kontinents. Sein Epos ist auch eine Hymne auf die Ureinwohner Chiles. Vom griechischen Komponisten Mikis Theodorakis vertont, wird der Groβe Gesang zu einem Welterfolg.
Pablo Neruda war ein unermüdlicher Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Als Mitglied der kommunistischen Partei hatte er die entsetzlichen Lebensbedingungen in den Minen und Arbeitslagern in Nordchile kennengelernt. Demzufolge machte er sich zum Anwalt der Menschen “ohne Schule und ohne Schuhe“, wie er in seiner Autobiographie „Ich bekenne, ich habe gelebt“ schreibt.
Mikis Theodorakis, Jahrgang 1925, gilt als der berühmteste griechische Musiker des 20. Jahrhunderts. Er hat Kantaten und Oratorien, Symphonien, Kammer-und Filmmusik geschrieben.
Die bekannten Luxemburger Chöre Ambitus und Eurocantica haben sich vereint, um dieses monumentale Werk in wesentlichen Auszügen aufzuführen: am 29. Juni 2019 um 20 Uhr im Trifolion in Echternach und am 30. Juni 2019 um 17.00 Uhr im Artikuss von Zolwer. Weitere Details entnehmen Sie der Presse.
Michel Schaack

Rückblick auf das Jahr 2018

Verwaltung von Niños de la Tierra

Nach der Neuaufnahme von Kim Nommesch in den „Conseil d’administration“ setzt sich der Verwaltungsrat nach der Generalversammlung vom 20. März aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Diese berieten sich in 12 Monatsversammlungen, sowie in der alljährlichen Klausur (Reflexionstag über die Zukunft unserer ONG, über unserer Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern) am 27. Januar 2018. Die Arbeitsgruppen für Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligen-Engagement und Buchhaltung trafen sich insgesamt 9 mal.

Am 1. August gab Kim Nommesch die Aufgabe als „Permanent“ an Carmen Albers ab. Diese ist somit unabhängige Mitarbeiterin unserer ONG und als solche zuständig für die Projektarbeit. Kim half ihr bei der Projektarbeit bis zum Ablaufen ihres Kontraktes im November.

Verwaltungsrat

Unser Verwaltungsrat besteht aus:
Jean-Paul Hammerel (Fennange), Marco Hoffmann (Consdorf), Julie Kipgen (Bettembourg), Marie-José Kohn-Goedert und Marcel Kohn (Bettembourg), Rose Ludwig-Bohler und Georges Ludwig (Bettembourg), Kim Nommesch (Esch-Alzette), Fernande Schaack-Rasquin und Michel Schaack (Crauthem), Axel Schneidenbach (Dudelange), Yvette Schweich-Lux und Claude Schweich (Bettembourg), Gaby Stoos (Bettembourg), Gaby Wewer (Bettembourg).

Ständige Mitarbeiter/Innen: Ruth Hoffmann-Muhlpfordt (Consdorf), Tania Mangen-Carier und Guy Mangen (Mamer), Claire Zimmer (Bettemburg)

Gemäß den Statuten unserer ONG wurden die Posten im Verwaltungsrat in der ersten Sitzung nach der Generalversammlung verteilt: Präsident: Marco Hoffmann; Vizepräsidentin: Gaby Stoos; Sekretärin: Rose Ludwig-Bohler; Kassenwart: Jean-Paul Hammerel; Hilfskassenwart: Georges Ludwig.
Ehrenpräsidenten sind Michel Schaack und Claude Schweich

„Niños de la Tierra“ ist Mitglied im „Cercle de coopération des ONGD“ (Mitbegründer) und bei Fairtrade Lëtzebuerg. Vertreten sind wir auch bei Beetebuerg hëlleft (Mitbegründer).

Freundschaftlich verbunden sind wir mit den deutschen Organisationen Cristo Vive Europa (www.cristovive.de) und Crearte e.V./EPA (www.crearte-epa.org).

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Mitteilungsblatt INFO erscheint viermal im Jahr in einer Auflage von 1300 Exemplaren. Per Post/Mail verschickt, erlaubt es uns, unsere Sympathisanten über unsere Projekte auf dem Laufenden zu halten, und wichtige Nachrichten über unsere Zielländer Bolivien, Chile und Peru zu vermitteln.

Unsere Homepage www.niti.lu wird koordiniert von Marcel Kohn: neben allen wichtigen Informationen über unsere ONG kann man auch die PDF-Ausgaben unserer INFOblätter abrufen.

Auch auf Facebook sind wir vertreten; Julie Kipgen verwaltet unsere Seite Niños de la Tierra Asbl.

Öffentliche Schecküberreichungen

  • CAPE Ettelbruck : Lions Club und Club fifty one (08.01.)
  • Esch/Alzette  Lycée Hubert Clement : Erlös vom Weihnachtsmarkt für den Teatrobus (11.05.18)
  • Diddeleng hëlleft: für unser Projekt Korihuma (20.06.18)
Schecküberreichung im Lycée Hubert Clement Esch-Alzette

Vorstellen unserer ONG und unserer Projekte

  • im März in einer PowerPoint Show beim Vorstand von „Diddeleng hëlleft“
  • im April wurde unsere ONG auf einer ganzen Seite des Supportermagazins „Rugby Roude Léiw“ vorgestellt

Präsenz der Mitglieder von Niños de la Tierra

Während des Jahres 2018 war unsere Organisation vertreten bei :

  • Generalversammlung Beetebuerg hëlleft (16.02.)
  • Generalversammlung Cercle des ONG(27.03.)
  • Informationsversammlung zur „Journée MeYouZik“ in Kehlen(14.05.) Informationsversammlung „Règlement général sur la protection des données“ (04.06.)
  • Generalversammlung Diddeleng hëlleft (20.06.)
  • Fête de l’amitié in Bettemburg (22.06.)
  • Versammlung mit Sara Anjo (Ministère des affaires étrangères et de la Coopération zum „Appel à propositions“ (22.06.)
  • Stand beim „Marché du monde“ in Düdelingen (01.07.)
  • Stand bei der „Journée MeYouZik“ in Luxemburg (15.08.)
  • Generalversammlung Fairtrade (29.05.)
  • Journée Commémorative in Bettemburg (07.10)
  • „Mittagessen Fraen a Mammen“ Weiler-la-Tour (07.10.)
  • Cercle des ONG: définition de la stratégie du Cercle (13.10.)
  • Faire Kaffi (21.10.)
  • „30 Joer Guiden a Scouten“ in Niederanven  (24.11.)
  • Versammlung Beetebuerg hëlleft (03.12.)
Unser Stand beim „Marché du Monde“ in Düdelingen

Niños de la Tierra im Ausland

Vom 11. – 26. April war eine Delegation von Niños de la Tierra auf Projektreise bei unseren Partnern in Bolivien. Neben Besichtigungen unserer Projekte und Unterredungen mit unseren Partnern vor Ort, stand auch die Einweihung des Anbaus der Schule in Korihuma auf dem Programm: der Neubau wurde von unserer ONG finanziert.

Am 26. Juni vertraten Fernande und Michel Schaack unsere ONG in Mainz, als Dr. Annemarie Hofer geehrt wurde.

Besuch von Partnern

2018 haben uns folgende Partner besucht:

  • Michaela Weyand und Eduardo Cisternas, Hauptverantwortliche von CREARTE e.V., Förderverein der EPA; (30.04. – 01.05.)
  • Schwester Karoline Mayer, Vorsitzende der Stiftungen Cristo Vive Chile, Bolivien und Peru. Begleitet wurde sie von ihrer Mitschwester Maruja; (21. – 24.05.)
  • Pater Julien Braun von unserer Partnerorganisation „KAIRÓS“ Chile. (07. 09.)

Unsere Freiwilligen

Am 27. Juli kehrte David Hoffmann nach einem Jahr Freiwilligendienst in der Musikschule EPA (Escuela Popular de Artes) im Armenviertel Achupallas Viña del Mar, aus Chile nach Luxemburg zurück.

Auszeichnungen für unsere Partner

Martine Greischer, deren Projekt „Trabajo Digno“ von Niños de la Tierra mitfinanziert wird, hat ihre eigene Stiftung KALLPA gegründet: diese wurde vom bolivianischen Staat anerkannt.

Seit 50 Jahren lebt und arbeitet Schwester Karoline in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile. Am 24. Juni wurde ihr unermüdlicher Einsatz für die Bewohner der Armenviertel belohnt: die ehemalige Straße „Las Violetas“ im Stadtteil Recoleta wurde in „Hermana Karoline Mayer“ umbenannt.

Am 26. Juni überreichte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Mainzer Staatskanzlei das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Annemarie Hofer. Damit wurde Dr. Hofer für ihre langjährige ehrenamtliche und aufopferungsvolle Tätigkeit für die Ärmsten der Armen in Bolivien geehrt. 1995 hatte Annemarie Hofer mit ein paar Mitarbeitern auf über 4.100 m Höhe begonnen, in der Dorfschule die Kranken zu behandeln, die nie zuvor die Hilfe eines Arztes bekommen hatten. „Niños de la Tierra“ übernahm später die Baukosten für einen Gesundheitsposten auf dem Altiplano.

Verschiedenes

Am 24. März besuchte der Conseil d’administration das „Science Center“ in Differdingen

Rose Ludwig-Bohler, März 2019

Niños de la Tierra a.s.b.l.
invite tous ses donateurs et sympathisants
à son


ASSEMBLÉE GÉNÉRALE ORDINAIRE

mardi le 26 mars 2019 à 20.00 heures
à la Boutique du Monde 42, route de Mondorf Bettembourg
Ordre du jour :

  • allocution du président
  • approbation du procès-verbal de l’assemblée générale 2018
  • rapport d‘activités
  • rapport financier
  • rapport des réviseurs de caisse
  • approbation des rapports
  • désignation des réviseurs de caisse
  • fixation de la cotisation
  • projets actuels et futurs
  • compte rendu du voyage de projets en Bolivie, avril 2018
  • divers
    Un pot de l‘amitié sera offert.
    Le Conseil d’Administration de Niños de la Tierra a.s.b.l.

Message de remerciement du jardin d‘enfants PEWMA RAYEN, notre projet avec FUNDECAM en territoire Mapuche, Chili

Cher lamngen (frère) Jean Paul et les amis de Niños de la Tierra:
Au nom de l‘ensemble de la communauté éducative de la maternelle et de la crèche Pewma Rayen, j‘apprécie votre aide financière et l‘intérêt de contribuer à la qualité de l‘éducation au niveau fondamental de ceux qui en ont le plus besoin.
Votre contribution nous permettra de continuer à garantir une éducation de qualité, pertinente, inclusive où la valeur fondamentale est le respect et la reconnaissance de l‘autre. De même qu‘il nous permettra de renforcer notre approche interculturelle, de
pouvoir programmer et mettre en oeuvre des expériences d‘apprentissage significatif en faveur de la connaissance et de l‘assimiliation de la vision du monde du peuple Mapuche chez nos enfants et leurs familles.


Pasteur Mansilla Vera, Directrice du jardin d‘enfants Pewma Rayen, Région de l’Araucanie, Chili