Rundbrief 1-2019 Förderverein CREARTE e.V

Wir fördern Kunst, Kultur und Entwicklungszusammenarbeit

 

Im Dezember 2019

Liebe Vereinsmitglieder, EPA-Freiwillige und FörderInnen,


“…sonst wird sich hier nie was ändern.“

So lautet der Titel meiner Diplomarbeit zum Thema „Zur Alltagswirklichkeit von Jugendlichen in der neuen Demokratie in Chile“ aus dem Jahr 1992. Darin komme ich zu der Schlussfolgerung, dass „nur Gesellschaften, in denen die Herrschaft der Eliten auf (…) glaubwürdigen Zukunftsversprechen gründet, darauf vertrau- en können, dass die nachwachsenden Generationen sich in die bestehenden Strukturen einfügen.“ (Liebel. In: Rebellierende Jugend, Blätter des iz3W, Freiburg, 1990:22).

Massenproteste und massive Menschenrechtsverletzungen in Chile

Nach fast 30 Jahren defizitärer Sozialpolitik, dem Ausverkauf der chilenischen Rohstoffe und der Privatisierung aller wichtigen Lebensbereiche zugunsten der Bereicherung einiger weniger Privilegierter hat eine Erhöhung der U-Bahnfahrpreise das Fass zum Überlaufen gebracht. Ausgelöst von Schülerprotestaktionen in Form von kollektivem Schwarzfahren demonstrieren seit dem 18. Oktober tagtäglich hunderttausende von Menschen im ganzen Land. Sie fordern eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und die Abkehr vom neoliberalen Wirtschaftssystem sowie eine verfassungsgebende Versammlung und den Rücktritt des Präsidenten. Auf den Druck der Protestbewegung hin hat die Mehrheit der Abgeordneten einen so genannten „Friedenspakt“ beschlossen, der darauf abzielt, im April 2020 über das Prozedere zu einer neuen Verfassung abstimmen zu lassen. Dafür wird allerdings eine 2/3 Mehrheit benötigt, wodurch in der Vergangenheit schon die meisten Reformvorhaben blockiert worden sind. Dagegen haben sich über 120 Organisationen der Zivilgesellschaft, die in einer sogenannten „Mesa de Unidad Social“ (Tisch des sozialen Zusammenhaltes) organisiert sind, ausgesprochen. Sie fordern einen partizipativen Prozess und haben zum Generalstreik aufgerufen.

Der Rückhalt des Präsidenten Sebastian Piñera in der Bevölkerung beträgt laut Umfragen nur noch 4,5 Prozent. Gemäß einem aktuellen Bericht von Human Rights Watch ist die Polizei und das Militär seit Beginn der Proteste brutal vorgegangen. Durch den exzessiven Einsatz von Gewalt, giftigen Reizgasen, den Gebrauch von scharfer Munition und Schusswaffen bei den Demonstrationen sind seitdem über 11.000 Menschen mit Verletzungen behandelt worden, davon 230 mit schweren Augenverletzungen. Es gibt 442 Anzeigen wegen Folterung, sexuellem Missbrauch, Verschleppung und Mord. Man geht von bislang 23 Toten aus. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass eine tiefgreifende Reform der Polizei überfällig ist. Gleichzeitig kündigte der Präsident eine Ausweitung der Befugnisse des Militärs an. Eine Gruppe von Abgeordneten der Opposition hat eine Verfassungsklage gegen ihn eingereicht, doch die Regierung weist jegliche Verantwortung von sich. Der Konflikt scheint sich weiter zuzuspitzen.

Die aktuelle Situation im Projekt

Die Escuela Popular de Artes setzt sich seit über zwanzig Jahren für die Verbesserung der Lebensbedingungen der benachteiligten Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien in den Armenvierteln in Viña del Mar und ihre Teilhabe am kulturellen Leben ein. Wir zeigen, dass die jungen Menschen sich sehr wohl mit Kreativität und sozialem Engagement in die Gesellschaft integrieren wollen.

Obwohl wir in diesem Jahr ohne eine Finanzierung durch die chilenische Regierung auskommen mussten, haben wir im Januar 2019 unser Jubiläum mit zwei großartigen Veranstaltungen gefeiert, bei der alle Solisten und Gruppen – u.a. die Tanzformation Pacha Perú aus Lima sowie diverse Lehrer- und Schülerbands – ohne Gage aufgetreten sind. Viele ehemalige SchülerInnen sowie befreundete Organisationen waren anwesend. Wir hatten Besuch von einer Delegation des „Coro Can- to“ aus Köln, mit denen Eduardo und ich im Oktober 2018 den „Canto General“ von Theodorakis aufgeführt hatten. Aus dem Erlös der beiden Konzerte erhielt die EPA eine Spende von 5.000 Euros.

Erstmals hatten die Kinder aus der Landbesetzung Manuel Bustos, die aus dem von Salut Salon im Jahr 2018 finanzierten offenen Stadtteilprogramm hervorgegangen sind, als Kinderstreichorchester einen Auftritt in der Schule. In 2019 spendete Salut Salon 23.125 Euros für die laufende Arbeit der Schule. Mit vereinten Kräften haben wir es in diesem Jahr geschafft, das Musikschulprogramm allein aus Spenden, Patenschaften und – zu einem geringen Anteil – den Beiträgen der Familien zu finanzieren.
Wir freuen uns, dass zwei weitere ehemalige Schüler der EPA seit diesem Jahr als engagierte Lehrer im Projekt tätig sind. Javier Valenzuela, der mit sechs Jahren in die EPA kam und heute ausgebildeter Konzertpianist ist, ist einigen unseres Unterstützerkreises vom Hauskonzert im November 2017 in Birken-Honigsessen bekannt. Er hat die Leitung des Orquesta Latina´s übernommen und wird im neuen Jahr die musikpädagogische Arbeit in der Musikschule koordinieren.

Positiv zu erwähnen ist auch das Engagement der Eltern, die sich in diesem Jahr mehrmals getroffen haben, um den Hof und die Lagerräume der Schule aufzuräumen, Möbel instand zu setzen und kleinere Reparaturarbeiten am Gebäude vorzunehmen.

Vor zwei Wochen ist das Haus eines Schülers der EPA abgebrannt. Die Familie, die in armen Verhältnissen in den Landbesetzungen lebte, hat alles verloren. Daraufhin hat die Schule eine Benefizveranstaltung durchgeführt, bei der Schüler- und Lehrerbands auftraten, Essen verkauft und Geld- und Sachspenden gesammelt wurden. Im Publikum waren auch VertreterInnen des Rotary Clubs von Viña del Mar, die seit November 2019 erstmals fünfzehn Patenschaften übernommen haben, worüber wir sehr froh sind.
Wie geht es weiter in der Escuela Popular de Artes?

Natürlich ist auch die Schule von den politischen Unruhen betroffen. Die MitarbeiterInnen versuchen die Arbeit so normal wie möglich durchzuführen, auch wenn es öfters zu Problemen im öffentlichen Nahverkehr kommt und Stunden verlegt werden müssen. Gerade jetzt macht es aber Sinn, einen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung und gemeinsames Musizieren anzubieten, in dem die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil aufgefangen und Perspektiven geschaffen werden können. Im Dezember haben sich sogar neue SchülerInnen eingeschrieben. Die Familien schätzen die EPA als einen Ort, an dem sich ihre Kinder wohlfühlen, gefördert werden und Freundschaften schließen. Für einige LehrerInnen ist ihre Arbeit in unserer Schule momentan die einzige Einkommensquelle, da andere selbstständige Tätigkeiten als MusikerInnen oder DozentInnen bei Universitäten oder öffentlichen Schulen seit Beginn der Proteste gar nicht oder nur unregelmäßig stattfinden.

Die Corporación Cultural CREARTE hat in diesem Jahr wieder die Finanzierung durch das chilenische Kultusministerium beantragt, die wir im letzten Jahren verloren hatten. Wegen der Proteste mussten wir lange auf eine Antwort warten, aber vor zwei Tagen bekamen wir endlich die positive Nachricht, dass das Projekt bewilligt wurde. Wir werden also im neuen Jahr ca. 100.000 Euros für das laufende Programm der EPA sicher haben. Zusammen mit den Spenden und Patenschaften aus Chile, Deutschland und Luxemburg werden wir jetzt also einen vernünftigen Haushalt für das neue Jahr aufstellen können. Eduardo und ich werden vom 10.12.19 bis 29.01.20 dafür vor Ort sein. Wir sind gespannt, wie sich die Zusammenarbeit mit der chilenischen Regierung im Kontext der politischen Unruhen gestalten wird. Auf jeden Fall ist es angesichts der Menschenrechtsverletzungen und der schwierigen, ungeklärten gesamtgesellschaftlichen Situation weiterhin wichtig, auf die Unterstützung von Privatpersonen und zivilen Organisationen im In- und Ausland bauen zu können und Netzwerke über die Landesgrenzen hinaus zu pflegen.


Besuch in Luxemburg

Vom 11. bis 13. Oktober waren Eduardo und ich zu Besuch in Luxemburg. Wir hatten Gelegenheit, uns mit dem Leitungsteam der Musikschule Echternach zu treffen und konkrete Ideen für den weiteren Austausch zu entwickeln. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Musikschule ihr diesjähriges Weihnachtskonzert zugunsten der EPA ausrichten wird.
Wir trafen uns mit Roby Biwer von der Organisation „Beetebuerg helleft“, die seit vielen Jahren die soziale Arbeit in der Musik- schule fördert und berichteten ihm von den aktuellen Entwicklungen im Projekt und in Chile. Mit den Mitgliedern von “Niños de la Tierra“ (siehe Foto) hatten wir einen ausführlichen

Austausch. Als Duo Manzanar gaben wir ein Haus-konzert bei dem Musiker Camile Kerger, bei dem 285 Euro
Erlös für die Escuela Popular de Artes zusammen-kamen. Zunächst waren im laufenden Schuljahr 2019 keine Mittel für die Ensemblearbeit übrig. Dank einer privaten Spende aus Luxemburg kann die Arbeit des lateinamerikanischen Orchesters nun wieder aufgenommen werden.

In eigener Sache

Es war ein ereignisreiches Jahr, in dem unser Verein diverse Veranstaltungen organisiert und neue Kontakte geknüpft hat. Wir freuen uns, neue PatInnen in unserem Unterstützerkreis begrüßen zu können. Unter anderen hat der Rotary Club Westerwald in 2019 drei Patenschaften finanziert. Und über die Betterplace Spendenaktion zu meinem Geburtstag im Dezember letzten Jahres konnten weitere 4 Plätze ermöglicht werden. Für die schon seit langem bestehenden Patenschaften und alle in diesem Jahr erhaltenen Spenden möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei jedem Einzelnen bedanken. Insgesamt wurden in diesem Jahr 40 Plätze für Kinder und Jugendliche in der EPA über Patenschaften finanziert. Hinzu kamen diverse Spenden und Einnahmen aus Benefizkonzerten. So konnten wir in 2019 zusammen mit unseren befreundeten UnterstützerInnen in Luxemburg insgesamt 49.501 Euros an die EPA in Chile überweisen.

Ohne diese Unterstützung und die des Ensembles Salut Salon hätte das Projekt in diesem Jahr seine Arbeit nicht weiterführen können.

Am 5.5.2019 fand die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Fördervereins CREARTE e.V. in Birken-Honigsessen statt. Wir begrüßen Andrea Maaß-Gerhartz als neues Vereinsmitglied und bedanken uns auch für die Mitwirkung unserer Gäste Carmen Kuzugüdenlioglu und Elke Scheiner bei dem konstruktiven Treffen.

Unsere nächste Mitgliederversammlung wird
am 10.05.2020 um 11 Uhr – wieder in 57587
Birken-Honigsessen, Hauptstr. 21 – stattfinden.

Eduardo und ich haben das ganze Jahr über wieder viele Workshops und Bildungsveranstaltungen rund um die Themen „Musik als Lebenschance“, „Wald als Ressource“ und „Kinder- / Jugendrechte und nachhaltige Entwicklung“ als ReferentInnen für Globales Lernen im Programm Bildung trifft Entwicklung durchgeführt. Das Kindermusical „Auf Abenteuerreise in Chile“ haben wir in verschiedenen Kindergärten aufgeführt und es sind tolle Wandbilder entstanden, u.a. bei der Ferienspaßaktion der Stadt Mettmann und der Gesamtschule Köln-Mülheim.

Am 9. August 2019 war die renommierte chilenische Rockformation TRYO, in der zwei Lehrer der EPA mitspielen, in Birken-Honigsessen zu Besuch und gaben zusammen mit der Wissener Band Soulmatic ein Benefizkonzert zugunsten der EPA in Alsdorf, bei dem 1808 Euros an Erlös eingespielt wurden. Das Publikum war begeistert und für unseren Verein war es eine sehr öffentlichkeitswirksame Aktion.
Zwar nicht als Benefizveranstaltung organisiert, aber auch sehr öffentlichkeitswirksam (- es waren sogar Fans aus Heidelberg angereist -) und vor allem eine Gelegenheit des Austauschs und Wiedersehens mit UnterstützerInnen und Vereinsmitgliedern war das Konzert mit der momentan sehr erfolgreichen chilenischen Liedersängerin Evelyn Cornejo und ihrem Partner Manolo Pez am 11. September im Centro Machado in Köln aus Anlass des Jahrestages des Militärputsches in Chile.

In demselben Kulturzentrum gaben Eduardo und ich am 20. November ein Konzert als Duo Manzanar und berichteten bei der Gelegenheit über die Arbeit der EPA. Dabei wurden 181 Euros für die Schule gespendet und zwei Mitglieder des „Coro Canto“ (s.o.) entschieden sich, eine laufende Patenschaft für einen Platz in der EPA zu übernehmen. Vielen Dank dafür! Bitte schon einmal vormerken: Vom 16. bis 19. Juli 2020 wird der Chor „Madrigalistas de Valparaíso” (https://www.youtube.com/channel/UCyIH_OZPHixnAQEcp9YscXw) unser Gast sein und am 18.7. ein Benefizkonzert für die EPA in der Thomaskirche in Köln geben. Vorab wird es ein Probenwochenende mit dem ehemaligen Chorprojekt „Coro Canto“ geben, um ein paar Lieder einzustudieren, die mit den chilenischen SängerInnen gemeinsam aufgeführt werden sollen. Jeder der/die mit- singen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Es wird beizeiten nochmal eine genauere Veranstaltungsinfo dazu geben.

Ich wünsche Ihnen / euch allen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start im neuen Jahr.


Michaela Weyand
Vorsitzende Förderverein CREARTE e.V.

Adventsgruß 2018

Morgan Weistling
"Kissing the face of God"
Morgan Weistling
„Kissing the face of God“

„Jesus kam,
um uns zu zeigen, wie sehr Gott uns liebt:
dass Er in uns ist.“


Santiago de Chile, Advent 2018


Unsere lieben Freunde,
Hier steht die Sonne hoch am Himmel, auf den Bäumen fangen die Früchte an zu reifen, das Schuljahr geht zu Ende, während sich der Advent und Weihnachten ansagen: die Zeit der Liebe.
Letzten Sonntag stand in unserer Kirche neben dem Altar zu unser aller Überraschung nicht ein Christbaum, sondern ein Baum, an dem Hunderte von Zettelchen hingen. Am Ende des Gottesdienstes lud die Verantwortliche unserer Solidaritätsgruppe alle Gemeindemitglieder ein, sich ein Wunschzettelchen vom Baum mitzunehmen. Auf dem steht, was sich das Kind in der Krippe wünscht… Was waren seine Wünsche? Nudeln, Reis, Tee, Zucker, Salz, Öl, Mehl, Bohnen, Erbsen… um am Heiligen Abend unsere bedürftigen Nachbarn in der Siedlung mit einem Lebensmittelpaket, einem Weihnachtsbrot und einem Hühnchen zu überraschen.
Für mich ist so eine solidarische Initiative eine besondere Freude, da ich sehe, wie die Mitglieder der Gemeinde Cristo Vive gelernt haben, sich kreativ zu engagieren und ihren bedürftigen Nachbarn beizustehen. Das ist konkrete Liebe. Und dieses Thema beschäftigt mich dauernd und hält mich auf Trab. Fasziniert bin ich von Gerald Hüthers neuem Buch „Liebe ist die einzige Revolution“. Bei mir selbst spüre ich, dass die Liebe meine einzige Antriebskraft und gleichzeitig meine größte Kraftquelle ist. Manchmal wenn ich müde, mutlos und geschlagen bin, frage ich mich, warum und für was ich eigentlich lebe. Und dann durch-fährt mich oft wie ein Blitz: ich lebe die Liebe.
Ich lebe zusammen mit allen Menschen die Liebe. Gott in mir und in den anderen ist LIEBE. Diese Liebe hilft mir meine Schwächen zu sehen, einzugestehen, anzunehmen und auch zu versuchen, sie zu überwinden, so weit es mir möglich ist. Aber auch gleichzeitig „meine Geschwister“ so anzunehmen, wie sie sind, was mir nicht immer gelingt.
Nachdem ich in diesem Jahr fast jeden Monat die Dienste in Bolivien begleitet habe, werde ich im kommenden Januar zusammen mit Helga Langhagen, unserer lieben Freiwilligen-Betreuerin, kurz nach Cusco gehen und dann mit ihr am Partnerdialog von Amntena in Lima teilnehmen.
In Cusco, bei Cristo Vive Perú sind unsere Mitarbeiter unter der Leitung von Ana Maria Galiano weiter mit all ihren Kräften im Einsatz im Frauenhaus. Wir hatten die Freude, dass unsere Mitarbeiterinnen erneut die Möglichkeit hatten, an einer professionellen Fortbildung für ihren Dienst teilzunehmen: Gabriele Höreth und Wiltrud Merkens, beide von Cristo Vive Europa, haben ihre 40-jährige Erfahrung in Psychologie und Supervision ihrer komplexen Arbeit mit Opfern von Missbrauch verschiedenster Formen mit ihnen geteilt. Und dann hatten wir auch den Besuch der lieben Rosa Maria Schnepf, die einen Bericht über ihre Erlebnisse und Begegnungen im Frauenhaus geschrieben hat, der jetzt im Dezember-Infobrief von Cristo Vive Europa erschienen ist.
Unsere lieben Freunde, wie immer danke ich im Namen unserer Mitarbeiter/innen für eure Spenden und all eure Unterstützung!
Wir wünschen euch und euren Familien viel Freude und Segen in dieser heiligen Zeit. Wieder lade ich euch ein, dass wir uns an der Krippe des Gotteskindes treffen.
Wir bleiben in Jesu Liebe von Herzen verbunden


P.S. Liebe Freunde:

Wer sich gerne weiter informieren möchte, den laden wir herzlich ein, sich auf den folgenden Internetseiten umzuschauen:
Cristo Vive Europa e.V. www.cristovive.de
Cristo Vive Schweiz www.fcvschweiz.ch
Niños de la tierra www.niti.lu

Wer gerne den Infobrief CVE (per Mail oder Postbrief) mit Neuigkeiten aus den drei Stiftungen erhalten möchte, der melde sich bei:
Peter Pogrzeba: peter.pogrzeba@cristovive.de

Die Postverbindung zwischen Deutschland und Chile funktioniert nicht mehr in der alten Form. Ich möchte euch informieren, dass fast alle Postbriefe, seien sie aus Deutschland oder aus Chile, mehr als einen Monat unterwegs sind.
Bitte in Zukunft eure Briefe an die Adresse der Fundación Cristo Vive schicken:
Av.Recoleta N° 5441
Huechuraba
Santiago de Chile
Chile

Achtung! Neue Bankverbindung:
Unsere Kontoverbindungsdaten haben sich geändert. Durch die Verschmelzung der Hallertauer Volksbank eG mit der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG mussten die Kontonummern angepasst werden.
Cristo Vive Europa e.V.
IBAN: DE96 7216 0818 0006 2700 69
BIC: GENODEF1INP

Cristo Vive Europa e.V.
Vorsitzende: Gabi Braun
Stumpfe Eiche 51a
37077 Göttingen
gabi.braun@cristovive.de

Cristo Vive Schweiz
Vorsitzende: Franziska Hildebrand
Buchenrain 44 8704 Herrliberg
hildebrand@pe-org-entwicklung.ch

Niños de la Tierra
Vorsitzender: Marco Hoffmann
96, rue Fernand Mertens
L-3258 BETTEMBOURG
contact@niti.lu

Neues von TRABAJO DIGNO

Gestern erreichte uns eine Nachricht von Martine Greischer von TRABAJO DIGNO, einem Projekt  von OGBL Solidarité Syndicale, das Niños de la Tierra mit unterstützt:

… mir sinn amgaang, un engem Workshop-Buch zu sozialer an Aarbechtsmaart-Integratioun vun fréieren Heemkanner matzeschaffen, an un enger Studie dozou, déi parallel leeft.
Mir hunn e Gesetzesprojet ausgeschafft, zur Aarbechtserlabnis vu Mannerjähregen, dee mir dëser Deeg an der Chamber hei areechen; an elo grad huet e Kolleeg vu mir säin Documentaire zu Kanneraarbechter vu Cochabamba fäerdeg produzéiert, dee mir probéieren, hei grouss ze weisen, soubal en eraus kënnt.
Ech sëtzen iech den Trailer hei derbäi:

Take Off Documentary Trailer vimeo.com
In Bolivia there are approximately one million working children and youth who are at risk. Take Off is a film about their stories of courage, strength, resilience,…

Am Film gesäit een d’Lorena, wat ech duerch d’Fanni kenne geléiert hunn a wat ech zënter 2012 begleeden an ënnerstëtzen. Et ass him net ëmmer gudd gaang a séngem Liewen, ma hatt huet eng enorm Energie a Liewensfreed, déi hatt ëmmer weider bréngen.
Genau wéi d’Adriana, wat een och am Trailer gesäit. Hatt hunn ech duerch de Fernando – deen de Film gedréint huet – kenne geléiert, an och hatt ënnerstëtzen ech reegleméisseg. Hatt hat en Accident vrun e puer Joer, a sénger Mamm hier Pai geet net ëmmer duer, fir séng Schoul ze bezuelen. Dëst Joer mécht hatt d’Première, duerno geet et gäer op d’Uni. Hatt ass eng immens Persoun…

Martine

Schwester Karoline Mayer zu Besuch in Luxemburg

Im Rahmen ihrer Europareise 2018 sowie ihrer Beteiligung am Deutschen Katholikentag  machte Schwester Karoline zusammen mit ihrer chileneschen Mitschwester – und Mitbegründerin von Cristo Vive Chile – vom 20. bis 22. Mai einen Abstecher nach Luxemburg.

 

Nach einer etwas chaotischen Bahnreise mit vielen Zugwechseln und nicht eingeplanten Verspätungen kamen die beiden Schwestern in den frühen Morgenstunden des 22. Mai endlich in Luxemburg an.

Die Nachtruhe fiel entsprechend kurz aus, da Karoline sich die Gelegenheit, an der Echternacher Springprozession teilzunehmen, nicht entgehen lassen wollte.

Anschließend trafen sich Karoline und Maruja mit dem Vorstand von Niños de la Tierra in Consdorf bei unserem Präsidenten Marco Hoffmann zu einem Mittagessen und anschließendem Austausch. Die Ausführung der anstehenden gemeinsamen Projekte wurde analysiert sowie Zukunftspersperktiven – besonders die Projekte in Bolivien betreffend – besprochen. Niños de la Tierra nutzte ebenfalls die Gelegenheit, Schwester Karoline zu ihrem 75. Geburtstag gebührend zu gratulieren.

Am folgenden Mittwoch traf sie sich mit Vertretern der ONG „Guiden a Scouten fir Eng Welt“, um gemeinsame Projekte kritisch zu beleuchten.

Darauf folgte ein Treffen mit der saarländischen Vereinigung Escuela de la Bienvenida/Cochabamba. Ein gemeinsames Abendessen mit den Vorstandsmitgliedern von Niños de la Tierra rundete den Tag ab.

Donnerstag morgens empfing Laurent Zeimet, Bürgermeister von Bettemburg und weitere Vertreter der Gemeinde die beiden Schwestern zu einem gemeinsamen Frühstück.

Beim Mittagessen traf Karoline dann noch Jean Feyder, einen engagierten Luxemburger Eine-Welt-Aktivisten und Buchautor, bevor sie mit ihrer Mtschwester Maruja nach Berlin weiterreiste.