Patenschaftsbericht für Niños de la Tierra a.s.b.l. Luxemburg

Viña del Mar, Chile, im Oktober 2016

 (Übersetzung aus dem Spanischen: Michaela Weyand)

Dieser Bericht umfasst die Aktivitäten und die Entwicklung der von Ihnen unterstützten Paten- kinder bzw. Jugendlichen im Zeitraum November 2015 bis Oktober 2016. In diesem Zeitraum erhielten 14 Kinder und Jugendliche durch Ihre Patenschaftsbeiträge die Möglichkeit, am Ausbildungsprogramm der EPA teilzunehmen, wobei es zwei Direktpatenschaften und 12

Projektpatenschaften gab.

I.- INFORMATIONEN ZUR PROJEKTENTWICKLUNG UND DEN GEFÖRDERTEN PATENSCHAFTEN

In diesem Jahr haben wir die Zusammenarbeit mit PraktikantInnen des Fachbereichs für soziale Arbeit   weitergeführt,   wodurch   die   fortlaufende   Betreuung   der   Kinder   und   Jugendlichen gewährleistet werden konnte. Die Unterstützung erfolgte insbesondere in den Bereichen der persönlichen Entwicklung, der Ausbildung und der Beziehungen innerhalb der Familie. Weiterlesen

TEATROBUS – der Durchbruch

Projekt « Teatro-Bus » wird von der Stadt Luxemburg subventionniert

Niños de la Tierra hat die große Freude Ihnen mitteilen zu können, dass das Projekt «Teatro-Bus» unserer Freundin Diane Catani (Santiago de Chile) in diesem Jahr (2016) durch die Stadt Luxemburg subventioniert wird. Auf Anfrage von Niños de la Tierra (im Kontext der jährlichen Subventionspolitik der Stadt für Projekte in Entwicklungsländern) hat die Stadtverwaltung das eingereichte Projekt zurückbehalten: Mit den zugesagten 19.997.- Euro ist somit ein großer Teil der Kosten des Projekts «Goûter l’art, pas la drogue au Chili» (sinngemäß «an der Kunst, nicht an den Drogen schnuppern») für 2016 abgedeckt.

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Die Gruppe der Stelzengänger beim Karnevalsumzug 2016 in Santiago de Chile

Das seit einiger Zeit auch von unserer ONG unterstützte Projekt hat zum Ziel, den Kindern der Vorstadtgemeinde Recoleta (bekannt für eine sehr aktive Drogenszene und hohe Kriminalität) durch Kunst, Theater, Tanz und Straßenzirkus eine Alternative zu bieten, ihre Freizeit kreativ zu gestalten und sich von den Drogen fern zu halten. Seit über 6 Jahren hat Diane eine kräftezehrende aber erfolgreiche Arbeit in Recoleta aufgebaut, welche bereits lokal und regional bekannt ist und immer mehr junge Leute (und deren Eltern) anzieht. Ihre Gruppe ist gewachsen und wird demnächst mit einem «richtigen» Bus in den nördlichen Gemeinden Santiagos präsent und aktiv sein.

Wir freuen uns, dass die Stadt Luxem­burg durch ihre Subventionierung, dieses Projekt unserer Partner NGO valorisiert hat und damit beweist, dass sie die präventive Arbeit in der Drogenbekämpfung zu schätzen weiß.

Niños de la Tierra asbl. sowie auch die Luxemburger Vereinigung Andamos, bleiben weiterhin verlässliche Partner für Dianes Arbeit.

Jean-Paul Hammerel

25 Jahre CRISTO VIVE CHILE

Einer Person und ihrem Sozialwerk hat unsere ONG Niños de la Tierra, gegründet 1987 unter der Bezeichnung „Chiles Kinder“, von Anfang an die Treue gehalten: Karoline Mayer.

Mit einer Gruppe von Gleichgesinnten rief unsere unermüdliche Freundin 1990 die FUNDACION CRISTO VIVE CHILE (FCVC) ins Leben, eine enorm wichtige Institution zur Bekämpfung der Armut in den Elendsvierteln im Norden von Santiago de Chile. Von ihren Diensten seien erwähnt: Krippen und Tagesstätten für insgesamt 1000 Kinder, zwei Berufsbildungsschulen bzw. Drogen-Rehabilitationszentren, Gesundheitsversorgung für 20.000 Bedürftige, sowie Unterstützung für Arbeitslose und Obdachlose. 450 Festangestellte sowie 70 Freiwillige sorgen sich um tausende von Frauen, Männern und Kindern, die in der Kalkulation des neoliberalen chilenischen Staates wenig zählen und die ohne die Hilfe der FCVC dahinvegetieren müssten.

Wir bewundern Karoline und ihre Mitstreiter, beglückwünschen sie zu ihrem Engagement und hoffen mit ihnen, dass in den kommenden Jahren der Staat mehr Verantwortung für die kleinen Leute übernehmen wird.

Michel Schaack

Regionaler Kulturpreis für die EPA


Im Dezember 2014 wurde die NRO Corporación Cultural CREARTE – Escuela Popular de Artes vom Regionalen Kunst- und Kulturrat Valparaíso ausgezeichnet. Bei der Prämierung „Kunst und Kultur 2014“ erhielt die Schule in der Sparte „Erziehung, Kunst und Kultur“ den ersten Preis als ein herausragendes inklusives und sozial engagiertes Projekt, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, mittels innovativer Methoden der Kunst- und Musikpädagogik Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Die Auszeichnung nahmen Bernardo Zamora, Direktor der EPA, zusammen mit den beiden ProjektgründerInnen, Michaela Weyand und Eduardo Cisternas, im Veranstaltungssaal des Pablo Neruda Museums in Valparaíso entgegen.

Eine zweite wichtige Nachricht in diesem Zusammenhang ist, dass die EPA am 7. Januar 2015 das Projekt „Verbesserung der offenen Kulturbühne EPA“ gewonnen hat, das vom Nationalen Kulturrat vergeben wurde. Es handelt sich um eine Zuwendung in Höhe von 14.990.611 $ (chilenischen pesos), umgerechnet ca. 20.820 Euros, die dafür verwendet werden sollen, den Innenhof der EPA  zu überdachen und mit einem Zeltdach sowie einem für Veranstaltungen geeigneten Boden auszustatten. Dieses Projekt wird es ermöglichen, nicht nur wie bisher bei gutem Wetter, sondern das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen und Präsentationen in den Sparten Theater, Musik und Tanz durchzuführen. Somit wird für die BewohnerInnen der Hügel von Vina del Mar eine wichtige Instanz zur Teilhabe am kulturellen Leben auf kommunaler Ebene geschaffen.
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Auszeichnung für „unsere“ Kultur- und Musikschule EPA

 

Der regionale Kulturrat vergibt den ersten Preis in der Sparte „Kunst, Kultur und Erziehung“ an die EPA.

Die NRO Corporación Cultural CREARTE – Escuela Popular de Artes erhält die Anerkennung des Regionalen Kunst- und Kulturrates Valparaíso und erzielt den ersten Preis im Bereich „Kunst und Kultur 2014“.

In der Sparte „Erziehung, Kunst und Kultur“ wird unsere Schule als inklusives und sozial engagiertes Projekt prämiert, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, mittels innovativer Methoden der Kunst- und Musikpädagogik Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

Die Preisverleihung fand am 12.12.2014 im Museum Pablo Neruda in Valparaíso statt.

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2014, ein gutes Jahr für die Mapuche-Schule „Trañi-Trañi“

Eben erreicht uns eine Nachricht von Roberto Mansilla, Geschäftsführer von FUNDECAM, der sich für unsere finanzielle Unterstützung im Jahr 2014 für die multilinguale Mapuche Schule Trañi-Trañi bedankt.

Er berichtet weiterhin, dass der chilenische Unterrichtsminister Nicolás Eyzaguirre im Juni die Schule besucht hat.  Sehen Sie dazu folgenden Filmbeitrag: https://www.youtube.com/watch?v=W5xOs4Y-DiM

Der Besuch an sich sowie die dabei geführten Gespräche stimmen Roberto hoffnungsvoll in Hinsicht einer besseren Unterstützung durch die chilenischen Behörden.

Auch während einer Interpellation der äußersten Rechten im Parlament Ende November erwähnte der Unterrichtsminister diese Visite. Ein gutes Zeichen, dass die Ansprüche der Mapuche auf Anerkennung ihrer sprachlichen und kulturellen Eigenständigkeit in der anstehenden Reform des chilenischen Unterrichtswesens Gehör finden?

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Projekt TEATRO-BUS

Logo Teatro-Bus, dibujo
 
 
 
 
 
Santiago de Chile

Einfach mal anfangen mit Theater spielen und Spaß haben! So begann das Projekt TEATRO-BUS vor jetzt fast schon 5 Jahren an. Damals dachte ich mir: “Wenn ich nicht selbst an mein Projekt glaube, wer dann?” Anfangs fehlte es erstmals an finanziellen Mitteln. Aber ich hatte die tiefe Überzeugung, dass das Theater Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, selbst Wege aus der Armut zu finden. Und so legte ich also einfach los: eine minimalistische Aufführung, damals noch ohne Vorhang und ohne Bühnenlicht, ließ alle Kinderaugen strahlen. Das Selbstbewusstsein der mitwirkenden Kinder wuchs mit jedem Publikumsapplaus.IMG_7838

Inzwischen kennt man uns hier im Armenviertel. Regelmäßige Theaterteliers, diverse Workshops wie Malerei, Tanz und Capoeira haben uns bekannt gemacht. Wie von alleine kamen in den letzten Jahren die verschiedensten Menschen auf das Projekt zu und haben es mit ihrem Beitrag wachsen lassen. Im Januar 2015 feiert Teatro-Bus sein fünfjähriges Bestehen. Wir blicken zurück auf viele kulturelle Aktivitäten, die im Armenviertel statt gefunden haben, ein Farbtupfer im schwarz-weißen Alltag der Menschen.

Wenn ich durch die Straßen gehe, bin ich immer noch schockiert über das Elend, den Müll vor den Häusern, das trostlose Dasein vieler Menschen, die gefangen scheinen in einem Viertel, das ihnen kaum etwas bietet. Dieser tägliche Überlebenskampf, die Präsenz von Drogen und Alkohol in den meisten Familien, lässt die Menschen scheinbar apathisch werden. Aber es kann nicht sein, dass Kinder miterleben müssen, wie jemand öffentlich Drogen konsumiert oder schlimmer noch, wie Drogenbanden sich Schießereien auf offener Straße liefern.

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“Was ist das, Theater?”, fragte mich einmal eine Mutter, deren jugendlicher Sohn ab und zu bei uns vorbei schaut. „Theater ist spielen, der Fantasie freien Lauf lassen und sich vom Alltag loslösen. Wenn wir Thea-ter mit den Kindern spielen, dann heißt das für uns, vor allem sich gegenseitig respektieren, Kind sein dürfen, gemeinsam lachen, geschützt vor der kriminellen Außenwelt“, war meine spontane Antwort.

Unsere größte Herausforderung ist es, die Kinder und Jugendlichen für das Projekt zu begeistern. Familien- und Hausbesuche sind notwendig, um intensiv Elternarbeit zu leisten, damit die Kinder bei uns teilnehmen dürfen. Viele erlauben ihren Kindern überhaupt nicht, abends aus dem Haus zu gehen wegen der lauernden Gewalt. Wir sind aber hartnäckig und überzeugen die Eltern immer wieder, ihren Kindern Freiraum zu lassen. Inzwischen haben wir eine feste Theatergruppe, die seit Beginn dabei ist. In unserem Dokumentarfilm über das Projekt (zu sehen auf YouTube: teatrobus chile) erzählen die Kinder, wie das Theater ihr Leben und ihre Einstellung verändert hat. So berichtet die zehnjährige Alon-dra, dass sie durch die Theaterarbeit ihre Schüchternheit überwunden hat und nun keine Angst mehr hat, nach außen hin zu zeigen, wer sie wirklich ist. Javiera lädt alle Kinder ein, am Projekt teilzunehmen, da es ein Ort ist, an dem ‘nichts Schlechtes’ passiert. Marta, deren Vater gestorben ist und deren Bruder die Familie unter anderem mit Kleindiebstählen unterhält, erzählt vor der Kamera, dass die Mathematik vielleicht auf den ersten Blick wichtiger erscheint als das Theater. Doch sie ergibt sich dem Theaterspielen zu 100 %, denn das Theater kann man fühlen, die Mathematik nicht.

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Unterstützung bekommen wir von der Luxemburger asbl. “andamos”, dem Fitnessclub “Just move” und einigen treuen privaten Spendern aus Luxemburg und Deutschland. Inzwischen konnten wir auch „Niños de la Tierra asbl.“ von unserer Arbeit überzeugen und bekamen für 2014-2015 eine großzügige Spende. An uns wird also geglaubt. Dank dieser diversen finanziellen Unterstützungen konnten wir in den letzten Jahren das Ganze professionell aufbauen. Somit folgt nun auch 2015 die Einstellung einer Psychologin. Für den Kauf eines Minibusses, das eigentliche Herz des Projektes, sammeln wir fleißig Spenden. Dieser Theaterbus wird hoffentlich bald in allen Farben glänzen und viele Menschen im Armenviertel mit präventiven Theaterstücken erreichen und öffentliche trostlose Plätze kulturell bereichern. Unser Bus, den wir dank Eurer Unterstützung demnächst kaufen können, wird dafür sorgen, dass chilenische Kinder und Jugendliche mittels des Theaters ihre Rechte kennen lernen. Konkret arbeiten wir gerade an der Entwicklung eines Theaterstückes zum Thema „Sexueller Missbrauch“.
Auf dem Weg zu unserem Ziel stehen immer wieder Hürden, die wir tapfer meistern müssen. Diese Hürden sehe ich mittlerweile als Chance für das Projekt, weiter zu wachsen. Wenn man weiß, was man will, geht es immer bergauf. Es freut mich sehr, meine Erfahrung hier mit allen treuen Lesern des Nitis-Info und Spendern teilen zu können. Gerne können Sie auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen:
teatrobus.chile@gmail.com

‘saludos’ aus Chile.
Diane Catani, Anita und Enri

Weitere Informationen unter:
www.teatrobus-chile.com

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Nouvelles de l’école interculturelle mapuche Trañi Trañi

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L’école Trañi Trañi est une école interculturelle en territoire Mapuche, située dans les environs de la ville de Temuco. Il s’agit d’une école privée, créée sur initiative de la fondation Fundecam et gérée par les enseignants, les parents d’élèves, des représentants des communautés indigènes des environs et un représentant de Fundecam. Son objectif majeur est le renforcement de la culture et de l’identité mapuche , ainsi que la promotion du dialogue interculturel. Des éléments significatifs de la culture mapuche, leur langue, leur cosmovision, leur histoire, font partie du curriculum.L’excellence de ses résultats scolaires a été reconnue à plusieurs reprises par le Ministère de l’Education Nationale au Chili. Notre ONG soutient l’école depuis longtemps. L’un des responsables nous a fait parvenir un bref rapport sur les efforts réalisés actuellement en matière d’éducation interculturelle:

L’école Trañi Trañi et l’évolution de l’éducation interculturelle.

L’éducation interculturelle au Chili, dans sa forme actuelle, n’est pas favorable à la promotion de la culture et au renforcement de l’identité de nos populations indigènes.

Les programmes dénommés “interculturels” sont appliqués dans le système d’enseignement fondamental dans des lieux à population scolaire majoritairement mapuche. L’enseignement de la langue mapuche se fait uniquement sur la base de traduc­­tions de textes en espagnol. Les contenus sont inspirés de la culture occidentale de l’Etat chilien.

Le travail à l’école Trañi Trañi constitue une exception en la matière. Les parents et responsables, ainsi que les familles du territoire de Trañi Trañi, Botrolhue ressentent l’école comme un espace où sont partagées les connaissances indigènes dans le domaine culturel et social.

Au cours de ce semestre, un diagnostique socio-linguistique a été réalisé sur le territoire de l’école. Il a démontré que le mapudungun, langue des Mapuche, a cessé d’être le patrimoine exclusif des plus âgés: 18% des personnes qui le maîtrisent ont moins de 15 ans. Ils ont appris leur langue originaire à l’école fondamentale. De cette manière, leurs parents et proches ont aussi été impliqués dans le processus de valorisation et de maîtrise du “mapudungun”.

Sur le territoire de Trañi Trañi, l’ap­­­­­­­pren­tissage de la langue par les é­lèves contribue hautement au ren­for­cement de l’identité et la culture indigène. Les espaces sociaux où la langue est parlée sont les fêtes spirituelles, l’école et surtout la famille.

Actuellement, la communauté scolaire de Trañi Trañi participe à un projet innovateur . Il s’agit de la création de ses propres plans et programmes dans le domaine des Arts visuels. Cette ouverture en matière de conception du programme scolaire donne la possibilité à toute la communauté scolaire – enseignants, parents et proches, autorités fonctionnelles et traditionnelles – de participer activement à une série d’activités, à savoir des ateliers, des consultations et débats autour de contenus propres à la culture locale.

Nous avons relevé le défi proposé au premier point de l’article 27 de la Convention 169 de l’Organisation Internationale du Travail souscrite par notre pays. Il dit que „(…) les programmes et services d’éducation pour les peu­ples intéressés doivent être développés et mis en oeuvre en coopé­ration avec ceux-ci pour répondre à leurs besoins particuliers et doivent couvrir leur histoire, leurs connaissances et leurs techniques, leurs systèmes de valeurs et leurs autres aspirations sociales, économiques et culturelles (…)”.Conscients de nos possibilités limitées, nous allons initier cette transformation du curriculum par le domaine des arts visuels en nous basant sur le riche contexte socio culturel mapuche. Cela nous permet de reprendre des éléments de la cosmovision mapuche (le système de valeurs) et des connaissances et techniques de travail des ressources naturelles qui font partie du patrimoine culturel contemporain qu’il faut mettre en valeur.

Au niveau institutionnel, nous devons apprendre à articuler ce qui est important et nécessaire dans l’élaboration et la rédaction de nouveaux programmes d’études réellement bilingues. Les ressources du Ministère de l’Education Nationale chilien ne sont pas suffisantes pour réaliser un bon diagnostique sociolinguistique et planifier de nouveaux programmes, il faut compter sur l’appui de quelques experts en matière de curriculum.

13  Mapuche

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