Archiv des Autors: marcel
Patenschaftsbericht für Niños de la Tierra a.s.b.l. Luxemburg
Viña del Mar, Chile, im Oktober 2016
(Übersetzung aus dem Spanischen: Michaela Weyand)
Dieser Bericht umfasst die Aktivitäten und die Entwicklung der von Ihnen unterstützten Paten- kinder bzw. Jugendlichen im Zeitraum November 2015 bis Oktober 2016. In diesem Zeitraum erhielten 14 Kinder und Jugendliche durch Ihre Patenschaftsbeiträge die Möglichkeit, am Ausbildungsprogramm der EPA teilzunehmen, wobei es zwei Direktpatenschaften und 12
Projektpatenschaften gab.
I.- INFORMATIONEN ZUR PROJEKTENTWICKLUNG UND DEN GEFÖRDERTEN PATENSCHAFTEN
In diesem Jahr haben wir die Zusammenarbeit mit PraktikantInnen des Fachbereichs für soziale Arbeit weitergeführt, wodurch die fortlaufende Betreuung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden konnte. Die Unterstützung erfolgte insbesondere in den Bereichen der persönlichen Entwicklung, der Ausbildung und der Beziehungen innerhalb der Familie. Weiterlesen
Le projet “Trabajo Digno” – Appui à un travail digne
par Martine Greischer, initiatrice et directrice du projet
En Bolivie, les lois du travail existent et sont bien faites, mais la majorité de la population ne les connaît pas. Pour cette raison, les employeurs proposent souvent de mauvaises conditions de travail et les demandeurs, fréquemment des personnes en désavantage social et à formation scolaire faible, les acceptent. De cette manière, l‘exploitation persiste et les travailleurs restent bloqués dans une situation de pauvreté.
Pour répondre à ce problème, le projet „Trabajo digno – Travail digne“ s’est donné comme objectif de soutenir les personnes en désavantage social à ce qu’ils disposent des outils nécessaires pour obtenir un travail digne dans le respect de leurs droits et des lois existantes. Il fonctionne depuis septembre 2011 à Cochabamba/Bolivie; jusqu’à pré-sent, plus de 1000 bénéficiaires directs ont profité des services du projet.
Invitatioun vum WELTBUTTEK BEETEBUERG
Invitatioun Invitation Einladung
TEATROBUS – der Durchbruch
Projekt « Teatro-Bus » wird von der Stadt Luxemburg subventionniert
Niños de la Tierra hat die große Freude Ihnen mitteilen zu können, dass das Projekt «Teatro-Bus» unserer Freundin Diane Catani (Santiago de Chile) in diesem Jahr (2016) durch die Stadt Luxemburg subventioniert wird. Auf Anfrage von Niños de la Tierra (im Kontext der jährlichen Subventionspolitik der Stadt für Projekte in Entwicklungsländern) hat die Stadtverwaltung das eingereichte Projekt zurückbehalten: Mit den zugesagten 19.997.- Euro ist somit ein großer Teil der Kosten des Projekts «Goûter l’art, pas la drogue au Chili» (sinngemäß «an der Kunst, nicht an den Drogen schnuppern») für 2016 abgedeckt.
Das seit einiger Zeit auch von unserer ONG unterstützte Projekt hat zum Ziel, den Kindern der Vorstadtgemeinde Recoleta (bekannt für eine sehr aktive Drogenszene und hohe Kriminalität) durch Kunst, Theater, Tanz und Straßenzirkus eine Alternative zu bieten, ihre Freizeit kreativ zu gestalten und sich von den Drogen fern zu halten. Seit über 6 Jahren hat Diane eine kräftezehrende aber erfolgreiche Arbeit in Recoleta aufgebaut, welche bereits lokal und regional bekannt ist und immer mehr junge Leute (und deren Eltern) anzieht. Ihre Gruppe ist gewachsen und wird demnächst mit einem «richtigen» Bus in den nördlichen Gemeinden Santiagos präsent und aktiv sein.
Wir freuen uns, dass die Stadt Luxemburg durch ihre Subventionierung, dieses Projekt unserer Partner NGO valorisiert hat und damit beweist, dass sie die präventive Arbeit in der Drogenbekämpfung zu schätzen weiß.
Niños de la Tierra asbl. sowie auch die Luxemburger Vereinigung Andamos, bleiben weiterhin verlässliche Partner für Dianes Arbeit.
Jean-Paul Hammerel
Einigung zwischen Regierung und NGOs
MINISTERRAT: Gesetzesprojekt über Entwicklungshilfe angenommen
Als das Zukunftspaket der Regierung im Herbst 2014 vorgestellt wurde, herrschte viel Aufregung bei den Nichtregierungsorganisationen (NGO), die im Bereich der Entwicklungshilfe tätig sind. Vor allem die geplante Herabsetzung der Zuschüsse für administrative Kosten sorgte zunächst für Unmut. Im Januar 2016 konnten die „Direction de la coopération“ und der „Cercle de coopération“ dann doch noch einen Kompromiss finden. Gestern verabschiedete der Ministerrat das entsprechende Gesetzesprojekt.
Im „Zukunftspak“ der Regierung war ursprünglich vorgesehen, den staatlichen Beitrag zu den Verwaltungskosten (hiermit sind vor allem Personal- und Mietkosten gemeint) der NGOs pro Organisation von bisher 15 auf 12 Prozent zurückzuschrauben. Auch wenn die Regierung stets betonte, dass das Gesamtvolumen der Luxemburger Entwicklungshilfe unangetastet bleibt, fürchteten die Nichtregierungsorganisationen, dass sie durch eine Absenkung der Obergrenze für administrative Kosten einen Teil ihres festangestellten Personals unter Umständen entlassen müssten. Die Direktorin des „Cercle de coopération“, Christine Dahm, sprach im Herbst 2015 in einem Interview mit dem Tageblatt von einem fatalen „Signal zu verstärktem Ehrenamt“, das zulasten des angestellten Personals gehen würde. Über ein Jahr hatten der „Cercle de coopération“ und das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten verhandelt, um im Rahmen des „Zukunftspak“ der Regierung „eine Konzentration der staatlichen Finanzhilfe für die am wenigsten entwickelten Länder“ zu erreichen und gleichzeitig „das Niveau der öffentlichen Entwicklungshilfe beizubehalten“. Im Januar 2016 konnten sich beide Seiten endlich einigen. So wird es zwar eine Absenkung der Obergrenze für administrative Kosten geben, allerdings fällt diese um nur einen Prozentpunkt von 15 auf 14 Prozent. Weitere Elemente der Einigung betreffen den Beteiligungssatz für Projekte, welche die am wenigsten entwickelten Länder und die Zielstaaten der luxemburgischen Entwicklungshilfe betreffen (80 Prozent), sowie den Kofinanzierungssatz für Projekte, die Länder betreffen, die weder Zielländer sind noch zu den am wenigsten entwickelten Ländern gehören (60 Prozent). Der Ministerrat hat gestern dem entsprechenden Gesetzesprojekt zugestimmt.
Dvv
In Tageblatt E-Paper Ausgabe vom 9.9.2016
Zum Tod von Schwester Edith
Am 14. August 2016 ist Schwester Edith Petersen, gebürtig aus Schwalbach bei Frankfurt in Cochabamba verstorben. Die 83-Jährige hat 20 Jahre in dieser bolivianischen Großstadt gelebt und gewirkt. Mitte der 1990er Jahre begann sie nämlich daselbst ihren Einsatz im Dienst an den Armen, zusammen mit Dr Annemarie Hofer. Außergewöhnlich ihr Einsatz für Häftlinge in den verschiedenen Gefängnissen von Cochabamba! Auch ich hatte die Gelegenheit, mit einer Delegation unserer NGO „Chiles Kinder“ eine der Haftanstalten zu besuchen, die sie betreute. Dabei stellte sie uns verschiedene ihrer Schützlinge vor, die in ihr allein noch eine Vertrauensperson hatten. Wie aufopferungs- und liebevoll sie mit diesen Menschen umging! Dies vergisst man nicht so schnell. Edith betreute ebenfalls Behinderte und sorgte sich um die ambulante medizinische Behandlung von Bedürftigen und von Yuracare-Indianern im benachbarten Urwald. Sie förderte die Kultur der Indianer, ihre Musik und ihre Kunst. Dass in dieser meist stillen Frau so viel Kraft steckte, konnten wir nicht ahnen, als sie das ein oder andere Mal mit uns in Bettemburg feierte. Sie war von Anfang an Mitglied der Fundación Cristo Vive Bolivia, gründete aber auch in den Jahren 2007/2008 in Cochabamba ihre eigene Organisation.
Obwohl gesundheitlich angeschlagen schonte Edith sich nicht, wenn es um den Menschen in Not ging. So geht sie in die Geschichte ein. So bleibt sie mir in Erinnerung.
Michel Schaack
Eine Schecküberreichung der etwas anderen Art…
Ein Scheck über 13.000 € an NIÑOS DE LA TIERRA durch den Pfarrverband Roeser-Crauthem
Am Freitag den 8. Juli hatte der Pfarrverband Roeser-Crauthem zu einem PERUANISCHEN ABEND eingeladen.
Tonie Schweich, welche im vergangenen Jahr im Haus für misshandelte Frauen in Cusco/Peru gearbeitet hatte, berichtete über ihr Freiwilligenjahr. Ihre Ausführungen, mit Fotos untermalt, gaben einen Einblick sowohl in die Problematik vor Ort wie auch in den Alltag einer Freiwilligen, welche in einem gänzlich neuen kulturellen Umfeld doch mit so manchen Problemen zu kämpfen hatte. Wir möchten an dieser Stelle Tonie noch einmal für ihren Einsatz während ihres Volontariats und für ihr Zeugnis an diesem Abend ganz besonders danken.
Ein ganz besonders herzliches Dankeschön wollen wir von Niños de la Tierra an dieser Stelle dem Pfarrverband Roeser-Crauthem für die gespendeten 13.000 Euro aussprechen.
Diese beträchtliche Summe kam bei der Sozialaktion der Pfarrgemeinschaft zustande: Fraen a Mammen, die Erstkommunionkinder sowie alle Vereigungen der Pfarrei beteiligten sich gemeinsam während des vergangenen Jahres an dieser Aktion. Im Namen aller in unseren Projekten Betroffenen in Lateinamerika gebührt ihnen unsere aufrichtige Dankbarkeit.
Das anschließende Buffet mit Spezialitäten aus Bolivien, Chile und Peru war ein Genuss für Auge und Gaumen. Den vielen, eher im Hintergrund tätigen Händen, wollen wir an dieser Stelle ebenfalls herzlich danken.
Zum Abschluss dieses gelungenen Abends konnte die farbenprächtige Tanzgruppe des Institut Culturel Luxembourgeois Péruvien mit ihren Darbietungen begeistern. Sowohl die kunstvoll gestalteten Trachten als auch die hervorragenden Darbietungen der Tänzerinnen und Tänzer ließen den Abend in einer entspannten, fast südamerikanischen Atmophäre, ausklingen.
Allen an dieser Aktion beteiligten Mitgliedern der Pfarrgemeinschaft Roeser-Crauthem möchte Niños de la Tierra
ihre aufrichtige Anerkennung und ihren nachhaltigen Dank ausdrücken.
Video iwwer d’Projekt TRABAJO DIGNO
Virun 2 Woche krute mir (Martine Greischer an d’Equipe vun Trabajo Digno) Besuch vun enger amerikanescher ONG „Actuality Media“, dei Filmstudenten bei Dokumentairen ennerstetzt. Iwwert eis befrendten ONG „Tia“ hunn si vum Projet heieren an en sou intresssnt fonnt, datt si eis ugebueden hunn, e Clip driwwer ze dreinen.
Haut de Moie krut ech de Link gescheckt, am Anhang gesidd dir d’Resultat: https://vimeo.com/actualitymedia/trabajodigno










