frühere Projekte

in BOLIVIEN
Lernhilfen für Kinder und Jugendliche
in den Minenarbeitervierteln von Potosi
und den Armenvierteln von El Alto (la Paz)
2007 - 2009
Partnerorganisation: NIDELBARMI, Potosi
Gesamtkosten: 64.659,45 € mit Unterstützung von HELP asbl. und co-finanziert durch die Luxemburger Regierung

Das Projekt betrifft 5 Betreuungszentren von Nidelbarmi für Kinder und Jugendliche in El Alto und 6 in Potosi. Es soll während den 3 Schuljahren 2007, 2008 und 2009 durchgeführt werden und ebenfalls dem öffentlichen Schulsystem zugute kommen.

El Alto ist eine Trabantenstadt von La Paz mit mehr als 1 Million Einwohnern. Die meisten beziehen ein unregelmäßiges Einkommen aus Gelegenheitsjobs oder informellem Handel in El Alto oder La Paz.

Von den 18 Stadtbezirken in Potosi können 12 als Armenviertel bezeichnet werden. Die  13… Einwohner leben hauptsächlich vom Erzabbau bzw. vom Kleinhandel.

Die Stiftung Nidelbarmi will den Misständen im bestehenden Schulsystem entgegenwirken, jedoch ohne in Konkurrenz zu ihm zu stehen. In ihren Betreuungszentren in Potosi sind insgesamt 950 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 6 bis 20 Jahren und in El Alto ca. 600 eingeschrieben. Parallel, im entgegengesetzten Rhythmus zu demjenigen ihrer Schule, versuchen die Schüler mithilfe von pädagogischen Spielen, in aktiver, partizipativer Weise und soweit wie möglich in kleinen Gruppen ihre Sprach- und Lesefähigkeit sowie ihre mathematischen Kenntnisse aufzuarbeiten bzw. zu vertiefen. Unterstützt werden sie dabei von 22 Betreuern in Potosi und 21 in El Alto. Nidelbarmi (Niños del Barrio Minero - Kinder des Minenviertels) wurde 1993 vom belgischen Pater Jean Claesen Dewit in Potosi gegründet. Die Stiftung finanzierte ihre Zentren und Aktivitäten bislang mit belgischen und französischen Spendengeldern.

Bau einer Trinkwasseranlage für die Gemeinde Palqa Grande
2007
Partnerorganisation: ANAWIN, Cochabamba
Budget: 49.644,60 € mit Unterstützung der Stadt Luxemburg und co-finanziert von der Luxemburger Regierung

Die Versorgung der Landbevölkerung Boliviens mit sauberem Trinkwasser ist immer noch sehr problematisch.
Die Gesundheitssituation dieser Gegenden ist sehr schlecht. Die Kindersterblichkeit ist hoch. Schlechtes Trinkwasser verursacht hauptsächlich Durchfall aber auch Hepatitis, Salmonellose und parasitäre Krankheiten. 70% der Kinder unter 6 Jahren sind davon betroffen.
Unser Partner bei dem vorliegenden Projekt, die bolivianische NRO „Anawin“, hat große Erfahrung im Bau von Trinkwasseranlagen auf dem Altiplano.
Für eine Zeitspanne von 20 Jahren sollen bis zu 800 Personen mit täglich ca. 50 Liter Trinkwasser versorgt werden. Im Projekt inbegriffen sind der Bau von Quelleinfassungen, Sammel- und Regulierbecken, Verteilerleitungen, die Installation von Waschbecken für 72 Familien, die Desinfektion des gesamten Systems, Schutzzäune für die Becken, die Transportkosten usw. Des Weiteren werden 3 Klempner ausgebildet, welche für die Instandhaltung der ganzen Anlage zuständig sind. Anschließend an das vorliegende Projekt verpflichtet sich die Gemeinschaft Palqa dem Bund für Gesundheitsförderung beizutreten und sich mit 10 Euro pro Person und Jahr am Gesundheitsfonds « Yanapanakuna », einer Art Krankenkasse, unseres Partners Anawin zu beteiligen.
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Bau eines Gesundheitspostens in Montecillo Alto
2007
Partnerorganisation: FUNDACIÓN CRISTO VIVE BOLIVIA
Budget: 19.610.- € co-finanziert durch die Luxemburger Regierung

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Ausbau der Zentralschule Chapisirca mit Wohngebäude für Lehrer und Überdachung des Sport- und Pausenareals
2005 - 2006
Partnerorganisationen: „Fundación Cristo Vive Bolivia“, sowie als Zwischenpartner die bolivianische ONG „Mano a Mano“
Budget: 92.090.- €, co-finanziert durch die Luxemburger Regierung
Die Grundproblematik ist hier die gleiche wie in Sacaba.Da jedoch Chapisirca eine verhältnismässig gut strukturierte Gemeinschaft auf dem Hochplateau über Tiquipaya darstellt, soll hier vor allem die schulische Infrastruktur (inklusive Wohnraum für die Lehrer) verbessert werden, um einen Ausbau bis zur Sekundarstufe zu ermöglichen. Die Regierung Boliviens wird die Gehälter der Lehrer übernehmen, wenn der nötige Schulraum vorhanden ist. Auch wird die Qualität der Ausbildung der eingestellten Lehrer stark durch die ihnen gebotenen Wohnstrukturen (in diesem kargen Umfeld) beeinflusst: Man bekommt nur „gutes“ Lehrpersonal, wenn das Umfeld stimmt. So sind wir zuversichtlich, durch eine „schöne und neue“ Schulstruktur in Chapisirca den 3000 Einwohnern des Hochplateaus neue Perspektiven im erzieherischen Bereich zu ermöglichen.
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Chiles Kinder asbl. ist auch Mitfinanzierer folgenden Projektes der ONG „ Entwecklung durch gerechten Handel asbl.“ (ONG der Weltläden in Luxemburg):

Integrale Betreuung der Kleinkinder aus 8 marginalen Vierteln in Sucre, Bolivien
2005 - 2008
Dieses Projekt läuft über 3 Jahre und wird ausgeführt durch unsere
Partnerorganisation „IPTK“, Sucre
unter der Leitung der belgischen Entwicklungshelferin M.Verheylewegen, welche wir während einer unserer Projektreisen kennen gelernt haben.
Budget: 14.000.-
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Bau eines Gesundheitspostens in Totora/Cumbre
2003
Partnerorganisation: FUNDACIÓN CRISTO VIVE BOLIVIA
Budget: 64.462,11 € co-finanziert durch die Luxemburger Regierung
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Bau und Einrichtung eines Gesundheitspostens in Bellavista
2001
Partnerorganisation: FUNDACIÓN CRISTO VIVE BOLIVIA
Budget: 78.843,15 € mit Unterstützung der Gemeinde Pétange und co-finanziert durch die Luxemburger Regierung
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Integrales Erziehungsprogramm in indigenen Quechua-Gemeinschaften der Hochplateaus von Sacaba/Cochabamba
2005 - 2007
Partnerorganisation: ANAWIN, Cochabamba
Budget: 133.039,20 € mit Unterstützung der Europaschule Luxemburg und co-finanziert durch die Luxemburger Regierung.
Die indigene Bevölkerung der andinen Hochplateaus Boliviens hat momentan keinerlei direkten Zugang weder zu einer sekundären Schulbildung (über das 8. Schuljahr hinaus), noch zu einem Alphabetisierungsprogramm für Erwachsene oder zu einer vorschulischen Betreuung der Kleinkinder unter 6 Jahren. Die Ausbildung der Lehrer, welche in ruralen Zonen lehren, ist zudem sehr mangelhaft.
All diese negativen Punkte werden in unserem neuen Projekt aufgegriffen und eine machbare Lösung der Probleme ins Auge gefasst: Weiterbildung der Lehrer, Ausbau des Schulprogramms bis zum Sekundarabschluss, Erwachsenenbildung, Betreuung der Kleinkinder mit Hilfe des staatlichen PAN-Programms und Stabilisierung der Gemeinschaftsstrukturen auf dem Hochplateau um Sacaba sind die Zielpunkte dieses Projektes.
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