Archive for the ‘BOLIVIEN’ Category

Präsident Evo Morales im Hungerstreik

Mittwoch, April 15th, 2009

Boliviens Präsident Evo Morales greift zu ungewöhnlichen Mitteln: Die rechte Opposition, die im Senat noch die Mehrheit innehat, hat die Verabschiedung des neuen Wahlgesetztes aus »juristischen Gründen« bisher abgelehnt. Mit 58,7 Prozent der Stimmen hatte das “Ja” zur neuen Verfassung beim Referendum Ende Januar dieses Jahres deutlich obsiegt und es wurde ebenfalls im Repräsentantenhaus, mit Morales-freundlicher Mehrheit, gestimmt. Das neue Gesetz soll u.a. eine zweite Amtsperiode für den Präsidenten bis 2015 ermöglichen …

Dazu eine Auswahl an Berichten und Kommentaren aus der internationalen Presse:

Luxemburger Wort

SpiegelOnline

junge Welt

tagesschau

Der Tagesspiegel

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Morales kämpft für Boliviens Kokapflanze

Freitag, März 13th, 2009

moralesDrogenhändler nutzen zunehmend Schlupflöcher im internationalen Handel, um das Rohmaterial für ihre illegalen Drogenlabore zu beschaffen – das war die Bilanz des internationalen Suchtstoffkontrollrates in seinem jüngsten Jahresbericht. Daher treffen sich vom 11. bis 13. März 2009 Vertreter von 53 Staaten bei den Vereinten Nationen in Wien, um neue Richtlinien für die internationale Drogenpolitik festzulegen.

 

Ist die Kokapflanze eine Droge?

Beim diesjährigen Gipfel sollen die seit letztem Jahr ausgewerteten Ergebnisse der Zehn-Jahres-Strategie, die bei der Sondersitzung der UN-Generalversammlung für Drogen (UNGASS) 1998 in New York festgelegt wurden, bewertet werden. Das Ziel dieser Strategie war es, den illegalen Drogenanbau, den Drogenhandel und die Nachfrage nach Drogen bis 2008 zu eliminieren oder zumindest zu reduzieren.kokaanbau

 

Unter den Teilnehmern ist auch Boliviens Präsident Evo Morales, der sich in Wien für die “Entkriminalisierung der Kokapflanze” stark machen will, wie er kurz vor seiner Abreise in La Paz ankündigte. “Als Boliviens Präsident fahre ich nach Österreich, um die Kokapflanze zu verteidigen”, sagte er. Begleitet wird er auf seiner Reise nach Agenturangaben von seinem Vizeminister für Soziale Verteidigung und Drogenbeauftragten, Felipe Cáceres, und einigen Vertretern des bolivianischen Kokabauernverbandes.

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Bolivien bleibt ein gespaltenes Land

Dienstag, Januar 27th, 2009

Eine Mehrheit der BolivianerInnen stimmt der neuen Verfassung Boliviens zu. Doch so hoch, wie sich Präsident Evo Morales das vorgestellt hatte, fällt das Ja nicht aus. Und in den oppositionell regierten Provinzen des reicheren Tieflands siegt das Nein

VON JÜRGEN VOGT

Demonstranten in La Paz feiern die Annahme der neuen Verfassung Foto: AP

“Der Kolonialstaat ist zu Ende”, sagte Boliviens Präsident Evo Morales am Sonntagabend in einer Rede vom Balkon des Präsidentenpalastes Quemada. “Heute haben wir ein neues Bolivien mit Chancengleichheit für alle Bolivianer gegründet.” Damit verkündete Evo Morales die Annahme der neuen Verfassung. Mit 58,7 Prozent der Stimmen hatte das “Ja” zur neuen Verfassung beim Referendum deutlich obsiegt. Die Abstimmung der knapp vier Millionen Wahlberechtigten war friedlich verlaufen. Mehr als 300 internationale Wahlbeobachter hatten den Ablauf des Referendums beobachtet … mehr

 

indigene Bewohner von Walata Chico bei der Stimmabgabe Foto: AP

indigene Bewohner von Walata Chico bei der Stimmabgabe Foto: AP

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Bolivien beginnt mit Ausarbeitung eines neuen Autonomie-Gesetzes

Mittwoch, Januar 7th, 2009

Das neue Gesetz entsteht unter Beteiligung der sozialen Bewegungen und indigenen Völker

Von M. Daniljuk

amerika21.de

La Paz. Heute trafen in La Paz der bolivianische Präsident Evo Morales und Vertreter der Bundesstaaten sowie der indigenen Gemeinden zusammen. Sie beginnen mit der Ausarbeitung eines neuen Autonomie-Gesetzes. Notwendig wird diese Neufassung durch die neue Verfassung, über die am 22. Januar eine Volksabstimmung stattfinden wird. Den Autonomie-Regelungen kommt besondere Bedeutung zu, weil sich Bolivien einerseits als ein plurinationaler und partizipativer Staat neu konstituieren will, aber andererseits die rechte Opposition eine eigene “Autonomie-Bewegung” gegründet hat, um die Kontrolle über den Großgrundbesitz und die Bodenschätze des Landes zu behalten …mehr

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Weihnachtsgrüße aus Bolivien

Sonntag, Dezember 21st, 2008

AMIGAS, AMIGOS

SDE LAS ENTRAÑAS DEL ABYA YALA, RECIBAN NUESTRO SALUDO EN ESTAS FECHAS EN QUE EL MUNDO CELEBRA COMERCIALMENTE LO QUE HA OLVIDADO.

LO MÁS ENTRAÑABLE QUE EXISTE EN EL GLOBO TERRÁQUEO SIGUE SIENDO EL SER HUMANO, SE HA EMPOBRECIDO ASOMBROSAMENTE POR DENTRO.

EL HIJO DEL CARPINTERO DE NAZARETH APORTA PARA QUE LO ENRIQUEZCAMOS.

ANIMO, QUE EL CAMINO ES LARGO.

UN BESO Y UN ABRAZO GRANDE DE ESTE PEQUEÑO EQUIPO DE ANAWIN EN COCHABAMBA – BOLIVIA.

carlos martínez

navidad-08-09-anawin

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Weihnachtsbrief von KAROLINE

Samstag, Dezember 20th, 2008

 

Ich
möchte
gerne in diesen
Tagen einen besonderen Christbaum 
vorbereiten
und ihn
schmücken
anstatt mit Kugeln und Geschenken 
mit den Namen aller unserer Freunde: die nahen und die fernen, 
die älteren
und die neuen,
jene, die ich jeden Tag sehe,
und jene, denen ich nur ab und zu begegne,
jene, an die ich immer denke, und auch jene, die ich öfter vergesse,
die immerwährenden wie auch die Freunde der frohen und der schweren Stunden,
jene, die ich
-ohne es zu wollen- 
verletzt habe,
und jene, die mich -ohne es zu wollen- verletzt haben,
jene, die ich tiefer kenne, und auch jene, die ich nur äußerlich wahrnehme,
jene, die mir etwas schuldig sind, und jene, denen ich viel schulde, die bescheidenen Freunde und 
die wichtigen.
Alle Freunde
möchte ich nennen,
denen ich in meinem Leben begegnet bin,
jene, die Ihr diese Botschaft erhaltet, und auch jene, die ich nicht erreiche.
Einem Baum mit tiefen Wurzeln wird man nie eure Namen abreißen können.
Dieser Baum, der nächstes Jahr weiterblühen wird, erfülle euch mit Gesundheit, Freude und Frieden.
Hoffentlich können wir uns
in dieser Heiligen Nacht im Herzen wieder begegnen,
miteinander Hoffnung und Liebe teilen und vielleicht auch diejenigen an unserem Glück teilnehmen lassen, 
die 
unsere
Hilfe brauchen.

FROHE WEIHNACHTEN!



 

Santiago de Chile, Advent 2008

Unsere lieben Freunde!

 

Man verliert nicht gerne die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird … Auch steckt vielleicht eine Beleidigung des Ehrgeizes dahinter, wenn es so schwer fällt sich einzugestehen, dass man etwas nicht in den Griff bekommt. So ist es: Wie ich euch schon im vergangenen Jahr berichtet habe, haben wir es auch während dieses ganzen Jahres nicht geschafft, an die Herzen der Kinder und Jugendlichen vor unserer Haustür zu kommen. Da sitzen sie jeden Tag bis spät in die Nacht. Oft versucht Maruja sie zu vertreiben, wenn ich nicht da bin; denn sie machen einen enormen Krach, schlagen sich gegenseitig, brüllen sich an, reißen Äste oder die unreifen Früchte von den Bäumen, die wir vor Jahren mühsam gepflanzt haben. Nicht selten gehen sie mit Messern aufeinander los, schießen herum, wovon die Windschutzscheibe und das Fenster neben dem Fahrersitz unseres Autos erzählen kann. Eine Kugel sitzt im Dach. Jeden Morgen erwacht vor unserem Haus ein Schlachtfeld. An der Zahl der Papierchen auf dem Boden kann man sehen, wieviel Marihuana, Pasta base oder Kokain konsumiert worden ist. Während Maruja in der Nacht immer wieder durch den Lärm aufschreckt und am Morgen manchmal ganz kaputt ist, schlafe ich ganz gut – vielleicht bin ich auch schon ein wenig schwerhörig. (weiterlesen…)

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Bush bestraft Bolivien

Dienstag, Dezember 16th, 2008

USA streichen Handelsbegünstigungen für bolivianische Produkte

Von Benjamin Beutler

Die Beziehungen zwischen dem von der »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) regierten Bolivien und den USA haben diese Woche erneut einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Knapp zwei Monate vor Antritt seines politischen Ruhestandes hat George W. Bush das Land am Mittwoch aus den US-amerikanischen Andenregionsgesetzen für Handelsbegünstigungen (ATPA) und für Zollbegünstigungen und Drogenbekämpfung (ATPDEA) endgültig gestrichen. Bolivien, das zu einem der weltweiten wichtigsten Produzenten der Koka-Pflanze zählt, habe »im Kampf gegen den Drogenhandel nicht kooperiert«, begründete die Sprecherin des Weißen Hauses in Washington, Dana Perino, die Liquidierung von Einfuhrerleichterungen bolivianischer Exportprodukte für den US-Markt. »Wenn Bolivien sich im ATPDEA-Programm bemüht, kann der Präsident Bolivien allerdings wieder aufnehmen«, so Perino. Am 15. Dezember solle die von der bolivianischen Regierung als »Abstrafung« empfundene Regelung in Kraft treten. …mehr

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