Liebe Grüße und Glückwünsche
aus dem Kindergarten
ICHUAC
unserer Partnerorganisation Corporación Kairós
Pueñalolen/Santiago de Chile
SDE LAS ENTRAÑAS DEL ABYA YALA, RECIBAN NUESTRO SALUDO EN ESTAS FECHAS EN QUE EL MUNDO CELEBRA COMERCIALMENTE LO QUE HA OLVIDADO.
LO MÁS ENTRAÑABLE QUE EXISTE EN EL GLOBO TERRÁQUEO SIGUE SIENDO EL SER HUMANO, SE HA EMPOBRECIDO ASOMBROSAMENTE POR DENTRO.
EL HIJO DEL CARPINTERO DE NAZARETH APORTA PARA QUE LO ENRIQUEZCAMOS.
ANIMO, QUE EL CAMINO ES LARGO.
UN BESO Y UN ABRAZO GRANDE DE ESTE PEQUEÑO EQUIPO DE ANAWIN EN COCHABAMBA – BOLIVIA.
Ich
möchte
gerne in diesen
Tagen einen besonderen Christbaum
vorbereiten
und ihn
schmücken
anstatt mit Kugeln und Geschenken
mit den Namen aller unserer Freunde: die nahen und die fernen,
die älteren
und die neuen,
jene, die ich jeden Tag sehe,
und jene, denen ich nur ab und zu begegne,
jene, an die ich immer denke, und auch jene, die ich öfter vergesse,
die immerwährenden wie auch die Freunde der frohen und der schweren Stunden,
jene, die ich
-ohne es zu wollen-
verletzt habe,
und jene, die mich -ohne es zu wollen- verletzt haben,
jene, die ich tiefer kenne, und auch jene, die ich nur äußerlich wahrnehme,
jene, die mir etwas schuldig sind, und jene, denen ich viel schulde, die bescheidenen Freunde und
die wichtigen.
Alle Freunde
möchte ich nennen,
denen ich in meinem Leben begegnet bin,
jene, die Ihr diese Botschaft erhaltet, und auch jene, die ich nicht erreiche.
Einem Baum mit tiefen Wurzeln wird man nie eure Namen abreißen können.
Dieser Baum, der nächstes Jahr weiterblühen wird, erfülle euch mit Gesundheit, Freude und Frieden.
Hoffentlich können wir uns
in dieser Heiligen Nacht im Herzen wieder begegnen,
miteinander Hoffnung und Liebe teilen und vielleicht auch diejenigen an unserem Glück teilnehmen lassen,
die
unsere
Hilfe brauchen.
FROHE WEIHNACHTEN!
Santiago de Chile, Advent 2008
Unsere lieben Freunde!
Man verliert nicht gerne die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird … Auch steckt vielleicht eine Beleidigung des Ehrgeizes dahinter, wenn es so schwer fällt sich einzugestehen, dass man etwas nicht in den Griff bekommt. So ist es: Wie ich euch schon im vergangenen Jahr berichtet habe, haben wir es auch während dieses ganzen Jahres nicht geschafft, an die Herzen der Kinder und Jugendlichen vor unserer Haustür zu kommen. Da sitzen sie jeden Tag bis spät in die Nacht. Oft versucht Maruja sie zu vertreiben, wenn ich nicht da bin; denn sie machen einen enormen Krach, schlagen sich gegenseitig, brüllen sich an, reißen Äste oder die unreifen Früchte von den Bäumen, die wir vor Jahren mühsam gepflanzt haben. Nicht selten gehen sie mit Messern aufeinander los, schießen herum, wovon die Windschutzscheibe und das Fenster neben dem Fahrersitz unseres Autos erzählen kann. Eine Kugel sitzt im Dach. Jeden Morgen erwacht vor unserem Haus ein Schlachtfeld. An der Zahl der Papierchen auf dem Boden kann man sehen, wieviel Marihuana, Pasta base oder Kokain konsumiert worden ist. Während Maruja in der Nacht immer wieder durch den Lärm aufschreckt und am Morgen manchmal ganz kaputt ist, schlafe ich ganz gut – vielleicht bin ich auch schon ein wenig schwerhörig. Weiterlesen
Die Beziehungen zwischen dem von der »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) regierten Bolivien und den USA haben diese Woche erneut einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Knapp zwei Monate vor Antritt seines politischen Ruhestandes hat George W. Bush das Land am Mittwoch aus den US-amerikanischen Andenregionsgesetzen für Handelsbegünstigungen (ATPA) und für Zollbegünstigungen und Drogenbekämpfung (ATPDEA) endgültig gestrichen. Bolivien, das zu einem der weltweiten wichtigsten Produzenten der Koka-Pflanze zählt, habe »im Kampf gegen den Drogenhandel nicht kooperiert«, begründete die Sprecherin des Weißen Hauses in Washington, Dana Perino, die Liquidierung von Einfuhrerleichterungen bolivianischer Exportprodukte für den US-Markt. »Wenn Bolivien sich im ATPDEA-Programm bemüht, kann der Präsident Bolivien allerdings wieder aufnehmen«, so Perino. Am 15. Dezember solle die von der bolivianischen Regierung als »Abstrafung« empfundene Regelung in Kraft treten. …mehr
von Claudius Prößer
in blogs.taz.de
Am 10. Dezember 2006, vor genau zwei Jahren also, starb Augusto Pinochet Ugarte 91-jährig an Herzversagen. Zu einer Verurteilung für die auf seine Weisung geschehenen Verbrechen war es nicht mehr gekommen..
Oben: Vor einem Jahr war’s ein Jahr her.
Unten: Pinochet-Fans bei dessen Totenfeier vor zwei Jahren (Foto: The Clinic)
Am gestrigen zweiten Todestag wurde auch die Komplizenschaft zwischen einflussreichen Teilen der katholischen Kirche und den Putschisten von ‘73 wieder einmal mehr als deutlich. … mehr